Juni 23, 2025 | Top 5, Urlaubsziele
Ooh Zillertal, wie cool Du auch im Sommer bist!
Bisher kannten wir das Zillertal fast nur im Winter – zum Skifahren und Skitour gehen – ohne Kinder. Und ein bisserl zum Klettern im Sommer. Mit Kindern.
Aber dass das Zillertal sooo viel mehr für Kinder zu bieten hat, das durften wir diesen Sommer endlich selbst entdecken!
Während die Kinder die Themen-Wanderwege, (Berg-)Spielplätze, und Berggipfel unsicher machen, können wir Eltern biken, laufen und klettern ohne Ende!
Aber wohin zuerst? Hier kommt ein kleiner Überblick über die Region Fügen/Kaltenbach.
1. SPIELJOCH
Per Gondel geht’s von Fügen direkt rauf auf den Berg und hinein ins Wander-/Trailrun-/und Spieleparadies!
Vom Spieljoch aus startet ein ganzes Dutzend wunderschöner Wanderungen, die uns schnell in die wunderschöne alpine Bergwelt des Zillertals befördern – Gipfelglück inklusive.
Direkt am Erlebnisberg Spieljoch wartet ausserdem ein riiiiesiger Spielplatz mit einem riesengroßen Wasserspielplatz, verschiedenen Trampolinen, Barfusspfad zum Spieljoch-Gipfel, Schatzsuche, Übungs – Klettersteig, Hochseilgarten, Stollen-Labyrinth, einem kleinen See zum Boot fahren, und, und, und…
Wir wollten mit den Mädels eigentlich noch zum Kreuzjoch wandern, kamen aber über den Actionspielplatz nicht hinaus. „Neeee Mamaaa, echt jeeeetz? Ich muss doch noch die Schätze finden/Floss fahren/mit Leni Boot fahren …. „
Alles klar!
Beste Gelegenheit für mich, noch einen kleinen Trailrun zum Gipfel einzulegen.
Wunderschöne Steige durch den blühenden Almrausch, vorbei an zuckersüßen Schafen bis zum Gipfel mit seiner markanten Kapelle. Absoluter Wander- und Trailrun-Tipp!
TIPP: Im August findet im Zillertal zum zweiten Mal der Hochfügen Hightrails Trailrun-Wettbewerb statt. Ein cooles Trailrun-Event mit wunderschönen Routen durch die Zillertaler Bergwelt! Wenn Lars’ Dienstplan es zulässt, wollen wir auch unbedingt starten!
2. MURMELLAND
Direkt an der aussichtsreichen Zillertaler Höhenstraße gelegen gibts auf 1800m Seehöhe im Murmelland eechte Murmeltiere zu bestaunen – und das ganz ohne Eintritt!
Direkt an der Kaltenbacher Skihütte warten die süßen Murmeltiere darauf, von Euch bestaunt zu werden! Leni war so hin und weg von den Murmelis und kam aus dem „DA DA DA“-Rufen garnicht mehr raus!
Nebenan warten die Ziegen im Streichelzoo auf ihre kleinen Besucher, Hühner gackern, der Esel ruft I-AH und einen riiiesen Spielplatz gibt es auch noch zu entdecken!
Wenn irgendwann alles durchgerutscht, -geschaukelt, und -geklettert wurde, geht es los auf eine kleine Wanderung!
HUBERTUS WILDTIERPFAD ist eine super schöne, lehrreiche kleine kinderwagentaugliche Wanderung mit tollen Lern-Stationen rund um die heimischen Wildtiere.
Vom Murmelland startet der Weg in beide Richtungen, der flache Weg ist gut in einer Stunde zu bewältigen.
Wem das noch nicht reicht: direkt oberhalb warten die Gipfel des Gedrechter (2217m), Wimbachkopf (2442) und Marchkopf (2499m) auf ihre Besteigung!
TIPP: Sportliche Elternteile können die Zillertaler Höhenstraße auch super per Bike befahren und oben bei einem kühlen Getränk auf den Rest der Meute warten!
3. AIRPARC Zillertal
Schlechtes Wetter im Paradies? EEENDLICH!
Ab zum Hüpfeeeen!
In Kaltenbach wartet mit dem AIRPARC Zillertal eine Trampolinhalle der Extraklasse!
Für Kids wie auch Erwachsene gibt’s hier Trampoline, Sprungtürme, Pumptrack, Slackline und vieles mehr zum Austoben und Spaß haben!
TIPP: Wer noch nicht genug hat: die Boulderhalle ist direkt nebenan!
4. THEMENWEGE PUTZATAL
Am Ortsrand von Fügen, direkt an der Marienkirche, starten drei super süße Rätsel-Wanderungen rund um das Eichhörnchen Putzi.
Zuerst haben wir den Wanderweg „Putzi sucht die Wundernuss“ geentert, danach noch „Putzi erwartet eine Überraschung“.
Die kurzen kinderwagentauglichen Themen-Wander-Wege führen kurzweilig mit tollen Rätselstationen durch den Wald und lassen uns ganz spielerisch den Wald mit allen Sinnen erleben. Wir balancieren, hüpfen, riechen, hören und fühlen uns über die Forstwege durch den Wald und vergessen fast, wie weit uns unsere Füße tragen!
Der Wanderweg „Putzi sucht eine Überraschung“ endet am Gasthof Goglhof, wo ein meeega cooler Spielplatz, Traumaussicht und süße Ziegen zu einer kleinen Pause einladen.
TIPP: Plant unbedingt genug Zeit für den Waldspielplatz ein!
Soo ein wunderschöner Spielplatz mit allem, was das Kinderherz begehrt! Wir haben sicher fünfmal gesagt, dass wir jetzt gerne gehen würden… und wurden knallhart ignoriert 🙂
5. ERLEBNISTHERME ZILLERTAL
Ab ins Wasser!
In Fügen gibt’s Wasserspaß satt – Indoor wie Outdoor!
Frisch renoviert hat die Erlebnistherme Zillertal sogar Schwimmbad-Hasser wie mich komplett überzeugt! Ob (Reifen-)Rutschen, Wellenbad, Kinder-Erlebniswelt oder das wunderschöne Freibad im Sommer:
die Therme macht einfach riiichtig Bock!
Dazu gibt’s noch eine riesige Saunalandschaft für uns Eltern, während die Kids in der Kinder-Erlebniswelt weiter rutschen, plantschen, pritscheln können.
6. ALPINE FAMILY RESORT SEETAL
Mehr Familienhotel geht kaum!
Oberhalb von Kaltenbach wartet im Hotel Seetal ein riiiesiger Actionpark direkt am Hotel auf die Kids!
Ob Wasserspielplatz, Schwimmteich, Infinity-Pool, Streichelzoo, Riesenrutsche, oder Trampoline: die Kids wussten garnicht, wo sie anfangen sollten! Und dann haben wir noch den 15 Meter hohen Kletterturm entdeckt! Und den Hochseilgarten obendrüber!
Und da es dann auch noch jeden Tag rund um die Uhr Kinderbetreuung mit einem meeeega coolen Programm von Canyoning bis Kinderbasteln gibt, kriegt man die Kids definitiv garnicht mehr raus aus dem Hotel. Wir haben uns dort wirklich rundum wohl gefühlt, haben jeden Abend wirklich extrem gute österreichische Küche (plus steirischen Wein) genießen dürfen, während sich die Kids über das Kinderbuffet inkl. Gläschen und à-la-carte-Menü gefreut haben!
Absolute Empfehlung und bestimmt auch im Winter der Oberknaller – die Skipiste liegt nämlich nur einen Steinwurf entfernt!
Wir haben unsere Tage im Zillertal seeehr genossen und wissen schon jetzt: wir kommen wieder! Bewaffnet mit Bikes und Kletterzeug gibt’s nämlich auch noch soo viel zu entdecken!
Und jetzt: VIEL SPASS IM ZILLERTAL!
Feb. 10, 2025 | Urlaubsziele
Ich muss gestehen, ich war in meinem Leben noch nie im Allgäu.
Von uns Ostälplern aus ja auch eine kleine Weltreise.
Was soll da schon auch groß sein, ausser vielleicht guter Käse und andere Berge?
HA. Was HAB ich mich getäuscht!
Skigaudi hoch SIEBEN!
Dieses Wochenende war es nämlich so weit: wir haben die zwei Kinder, Ski, Rodel und jede Menge Butterbrezen eingeladen und los ging’s Richtung Westen – genauer gesagt nach Oberstdorf.
Drei Tage Skivergnügen rund um die Zwei-Länder-Skiregion Oberstdorf-Kleinwalsertal standen auf dem Programm. Zwischen dem österreichischen Vorarlberg und dem deutschen Allgäu locken nämlich ganze sieben Skigebiete mit Skigaudi pur. 130 Pistenkilometer, 70 Skipisten, 48 Liftanlagen: da wird’s so schnell bestimmt nicht langweilig!
Teilweise sind die Skigebiete untereinander sogar verbunden und bieten sieben ganz unterschiedliche Skierlebnisse: zwischen entspannten Family-Skigebieten und rassigen, hochalpinen Abfahrten ist hier wirklich alles geboten. Und da es ja bekanntlich auch im Westen dauernd schneit und wir hier drüben wenig abbekommen, sieht’s dort auch schneetechnisch eindeutig besser aus als bei uns!
Tag 1: Söllereck.
Ab aufs Söllereck!
Nie gehört? Ich bis dato auch nicht. Aber wer Anfänger ist, oder mit Kids skifahren will, der findet hier den Himmel auf Erden!
Direkt bei Oberstdorf liegt das Familienskigebiet Söllereck.
Hier warten breite, flache Pisten, nagelneue Bergbahnen, und ein meega Angebot für Kids auf die Familien. Gefühlt an jeder Ecke wartet ein Spielplatz, Schaukeln und sogar ein hölzerner XXL Pistenbully zum Spielen und Austoben. In Söllis Winterwelt gibt’s zwei gemütliche Zauberteppiche und ein Monsterparcours und dazu noch Schlepplifte, gemütliche Almen und eine brandneue Gondelbahn. Dazu überall süße Sölli-Maskottchen und natürlich massig andere, nette Familien, mit denen man sofort ins Gespräch kommt.
Beim Anblick der Zauberteppiche will Leni auch gleich skifahren. Klar, mit 15 Monaten wird’s ja auch hööchste Zeit, denkt sie sich.
Also ab in den Skiverleih und für Leni die kleinsten Ski und Skischuhe ausgeliehen. Bei super nettem Service und absolut moderaten Preisen, by the way! Immernoch viel zu groß, aber hey, der Wille zählt.
Zu Gast in Söllis Winterwelt.
Im Anschluss geht’s per Gondel weiter hoch hinauf zur Bergstation. Dort wartet ein nagelneuer Sessellift, sowie die Sonnenterrasse des Berghaus Schönblick auf uns. Lars chillt mit Leni also bei einem Kaffee am Spielplatz vor dem Berghaus, Louise und ich fahren Sessellift und testen die blauen, roten und schwarzen Pisten. Louise fährt hier sogar ihre allererste, kurze schwarze Piste und ist soo stolz! Am „allercooooolsten“ findet sie aber die lange, breite, flache Piste, die entlang der Gondel hinab führt. Hier hat Lars vor Jahrzehnten schon snowboarden gelernt – die ist nämlich wirklich mehr als perfekt zum Üben.
So geht’s mit 4 Paar Ski ab in Sölli’s Winterwelt. Eine suuper flache Piste eignet sich hier perfekt zum Üben – zwei Zauberteppiche an den Seiten bringen die Skizwerge bequem wieder nach oben. Süße Figuren animieren zum Slalomfahren.
Louise ist das natürlich viiiel zu langweilig und fährt mit Lars schon bald weiter rüber zum Schlepper. Leni und ich üben die ersten Skiversuche am Zauberteppich. Zur Pause gibt’s Klettereinheiten am riesigen hölzernen Pistenbully und Bananen mit Bergblick.
Der Allgäu-Coaster
Eine Sommerrodelbahn im Winter?!
Zum Abschluss des sonnigen Skitages wartet noch ein ganz besonderes Highlight: der Allgäu-Coaster – direkt neben Söllis Winterwelt.
„Hääää? Eine Sommerrodelbahn im Winter?!“ fragt Louise zurecht!
ooh yes!
Auf Schienen gebaut, kann diese Sommerrodelbahn auch im Winter fahren!
Leni und ich wagen zusammen die erste Fahrt und sausen mit bis zu 40 km/h über den Parcours hinab, bis man am tiefsten Punkt ganz automatisch per Seilwinde wieder nach oben zum Ausgangspunkt gezogen wird. Das Tempo kann man per Hebel selbst bestimmen – aber klar, dass Louise sowieso nur Vollgas erlaubt…
Müde, aber glücklich geht’s nach einem gelungenen Skitag ab ins Tal. Wir müssen ja noch Oberstdorf erkunden!
OH-OH-Oberstdorf!
Wie SÜSS ist denn bitte Oberstdorf?! Allein der Anblick des hübschen Ortes vom Söllereck kommend hat mich ja schon völlig begeistert! Das imposante Nebelhorn im Hintergrund, die beeindruckenden Skiflugschanzen, eine hübsche Dorfkirche und ein riiiiesiges Loipennetz rundherum! Können wir unser Holzhaus vielleicht doch lieber hier aufstellen?!
Wir wohnen mitten in der Fußgängerzone und können von hier aus zu Fuß die hübschen Geschäfte, Bäckereien, Käseläden, Café und Restaurants erkunden. Leni wackelt mit ihrer Schwester an der Hand gemütlich durch die autofreien Gassen und wir stöbern ein wenig durch die Geschäfte.
Unsere absoluten Tipps nach den kurzen zwei Tagen im Ort: das Cha Thai House für wirklich extreeeeem leckeres, authentisches Thai-Food und das Oberstdorf Café mit super gutem Kaffee und einem coolen Ladenkonzept. Hey, und ihr wisst es ja eh: Thai-Food und Skifahren in einem Tag – besser kann’s für mich eh nicht werden!
Tag 2: Nebelhorn.
Zu Fuß auf den Berg! Wie cool! Vom Oberstdorfer Ortskern aus startet die super moderne, imposante Nebelhornbahn ihre Fahrt hinauf bis auf 2224 Meter. Obwohl hier oben die längste beschneite Talabfahrt Deutschlands, sowie rassige schwarze und rote Abfahrten locken, lassen wir mit den Kids heute die Ski im Tal und nehmen stattdessen Wanderschuhe und Rodel mit hinauf auf den Berg. Zum Freeriden muss es hier oben ja auch ein Paradies sein! Uuh, uns kitzelt’s in den Füßen!
Bergstation&Nebelhorn-Gipfel.
Wir fahren direkt ganz hinauf zur Bergstation. Welch ein Ausblick! Der absolute Oberwahnsinn!
Wir erklimmen noch die wenigen Meter bis hinauf zum Gipfelkreuz und kommen erstmal aus dem Staunen garnicht raus! So ein Bergpanorama wie hier oben gibt’s auch nicht alle Tage!
Durch einen Tunnel machen wir anschließend auf zum Nordwandsteig. Wir umrunden auf einem luftigen Stahl-Steg, der in der Wand befestigt ist, den Nebelhorngipfel und erleben spannende Tief- und Weitblicke entlang der Nebelhorn-Nordwand. Hier kann man 600 Meter in die Tiefe blicken! Ganz schön aufregend!
Höfatsblick & Zeigersattel
Im Anschluss gondeln wir hinab zur Station Höfatsblick. Leni ist müde geworden von so viel Bergluft und darf in der Trage bei einer kleinen Winterwanderung ein kleines Schläfchen halten. Auf einem breiten, gewalzten Wanderweg geht’s von der Liftstation hinüber zum Zeigersattel. Wir verlassen das Skigebiet und plötzlich ist es ganz still. Nur das Knirschen des Schnees unter unseren Füßen ist noch zu hören. Nagut, und Louises Gesang.
Wir passieren ein Iglu-Dorf, und dürfen sogar in die Iglu-Hotel-Zimmer und die Eisbar der Iglu-Lodge Oberstdorf hineinschauen! Absolutes Highlight für Louise – und natüüürlich will sie hier auch direkt übernachten!
Nach einer guten Viertelstunde erreichen wir schon den Zeigersattel. Erneut erwartet uns eine brutale Aussicht und Lars und ich rätseln über die Gipfelnamen, die wir am Horizont erblicken. Wer mag, kann hier auch bequem die Kids per Rodel rüberziehen.
Zurück am Ausgangspunkt ist’s Zeit für eine Stärkung!
Auf der Sonnenterrasse mit komplett verglaster Front des Marktrestaurants gibt’s „Pommes with a view“ für Louise und Kaffee mit Sonne auf der Nase für uns. Leni feiert die Dohlen, die versuchen, ihre Breze zu klauen und Louise beobachtet gebannt das Auf- und Ab der Nebelhornbahn. Sie ist jetzt auf jeden Fall Expertin in Sachen Seilbahntechnik.
Seealpe & Rodelpark
uuund ab geht’s hinab zur Seealpe! Ab in die Gondel und eine Station hinab! Ein bisserl bereuen wir es ja doch, keine Ski dabeizuhaben. Sieht schon ziemlich nice aus hier oben!
An der Seealpe gibt’s noch ein ganz besonderes Highlight für die Mädels: der NTC Rodelpark!
Hier darf man sich alle Rodelgeräte ausleihen, die man sich nur wünschen kann und über eine breite Piste fetzen, bis man von einem Zauberteppich wieder hinaufgebracht wird. Wir können garnicht so schnell schauen, da fetzt Louise schon mit einem Snowbike los – und Lars hinterher. Leni ist ja auch so eine Rodel-Königin und juchzt mit mir auf dem Zipfelbob.
Durch die strahlende Sonne rodeln wir irgendwann im Fleecepulli, es läuft chillige Musik und wir könnten wahrscheinlich noch eeeewig bleiben. Eine gemütliche Hütte lädt hier übrigens auch noch zur Einkehr!
Rodelbahn Seealpe – Oberstdorf
„Können wir nicht gleich ganz runterrodeln?“ fragt Louise irgendwann, nach ihrer 1000. Abfahrt.
Yeees, Girl! Können wir!
Wir haben doch extra unsere Rodel dabei!
Über 450hm und 2,5 Kilometer sausen wir per Rodel über die beschneite Naturodelbahn bis hinab zurück nach Oberstdorf. Der Schnee ist jetzt am Nachmittag schon richtig schön weich und Louise quietscht und juchzt wenn sie mal wieder eine Ladung Schnee ins Gesicht bekommt. Lars&Leni haben wir sicherheitshalber per Gondel zurück ins Tal geschickt – und die lachen über uns zwei nasse Rodelmädels, die giggelnd und mit roten Wangen zurück an der Talstation auftauchen.
Danach gibt’s Sonnen-Kaffee, Zitronenkuchen und Pizza im Ort – was ein Traumtag!
Tag 3: Sunrise-Skiing am Ifen.
Einen Espresso und Traumpisten, bitte!
Na, das ist am Ifen im Kleinwalsertal gar kein Problem!
Ab diesem Wochenende öffnet die Olympiabahn am Ifen nämlich schon um 7:45 ihre Pforten. Keine Frage, dass wir da dabei sind! Sonennaufgang und frisch präparierte Pisten – das klingt doch nach einer unschlagbaren Mischung! Louise hat direkt in ihren Skiklamotten geschlafen – dann kann’s morgens ja direkt losgehen!
Perfekt erwischt! – genau zum Sonnenaufgang sitzen wir Mädels im Sessellift und schweben über das wunder, wunderschöne Hochplateau des Ifen. Links der postkartentaugliche Gebirgskamm des Hohen Ifen, rechts das weitläufige Gottesackerplateau, während hinter uns die Sonne über dem Kleinwalsertal aufgeht – schöner geht’s fast nicht!
Um 9:15 lockt dann auch das super stylishe Bio – Bergrestaurant Tafel&Zunder seine Pforten – und wir sind sowas von bereit für eine Kaffee und ein Frühstück der besonderen Art! Ich fetz‘ noch schnell einmal alleine über die frisch präparierte rote Piste und treffe dann den Rest der Familie am gemütlichen Ecktisch mit Panoramascheibe.
Kaffee, Rührei, Butterbrezen, Joghurt, Granola und zwei glückliche Kids, die auf der breiten Fensterbank sitzen, ihre Breze knabbern und den Skifahrern von oben zuschauen. Ein Wahnsinn!
Im Kleinwalsertal gibt’s auch noch eine recht lebhafte Telemark-Community, sodass es nicht lang dauert, bis Lars mit anderen Telemarkern ins Gespräch kommt und über Bindungssysteme und Telemark-Events fachsimpelt. Hier sind ohnehin ganz schön viele echt gute Skifahrer unterwegs – zusammen mit super vielen Families, die die irrsinnig schönen, langen, blauen Pisten über das Gottesackerplateau genießen. Eine suuper Mischung!
Nach dem Frühstück packt Papa die müde Leni in die Trage und wandert über den präparierten Wanderweg hinüber zum Hahnenkopf, während wir Mädels skifahren dürfen. Danach ist dann Papa dran mit Skifahren und wir Mädels fahren hinab zur Talstation. Dort wartet Burmi’s Winterwelt auf uns. Hier gibt’s wieder alles, was das Ski-Anfänger-Herz begehrt: Zauberteppiche, Seillift, Tellerlift, Slalomparcours, Monster-Parcours und ein kleiner Schnee-Spielplatz für die Kleinen. Leni und ich spielen im Schnee, Louise fährt Tellerlift und Lars telemarkt über das Gottesacker-Plateau. Ein Traum!
Wem das noch nicht reicht: ein Pendelbus bringt Euch vom Ifen auch noch hinüber zu den Skiräumen Heuberg und Kanzelwand – dort warten weitere über 50 Pistenkilometer auf Euch!
Ihr merkt schon, auf den Bergen rund um Oberstdorf und dem Kleinwalsertal könnten wir Wochen verbringen! Da ist ein Wochenende definitiv zu kurz, um alles kennenzulernen! Aber wir kommen sowas von wieder!
DANKE, ALLGÄU! Du kannst eindeutig mehr als Käse und Grasberge!
Aug. 18, 2024 | Berggeschichten
HOI, LIECHTENSTEIN!
Hand aufs Herz: Wisst ihr genau, wo genau Liechtenstein liegt? Ob dort Berge stehen, oder das Meer ganz nah ist?
Wir verraten es Euch!
Das kleinste der sieben Alpenländer liegt zwischen Österreich und der Schweiz. Hinterm Arlberg, südlich des Bodensees, durch den Rhein getrennt von der Schweiz.
Klein ist es…und soo fein. Alles wirkt wie konzentriert auf eine mini-Fläche!
Berge, Täler, Schlösser, Flüsse, Dörfer, Seen und sogar Weinberge – alles da.
Dafür gibt es keine Autobahn, keinen Flughafen und keinen Massentourismus.
Nur 40.000 Einwohner zählt das kleine Land. Wahrscheinlich wirkt auch deswegen alles gleich doppelt familiär, gemütlich und geborgen.
Geheimtipp Malbun
Malbun ist das höchstgelegene Dorf Liechtensteins. Auf 1600 Metern ü.M. liegt das kleine Alpen-Idyll in einem Talkessel, umgeben von schroffen Berggipfeln, grasenden Kühen und pfeifenden Murmeltieren.
Still ist es hier oben. Und schön kühl, während es unten im Tal über 30 Grad warm ist.
Wir haben die nächsten 4 Tage vor, möglichst viel von Liechtenstein zu entdecken. Aber primär wollen wir die Berge erkunden. Ob beim Wandern mit den Kids, beim Trailrun, oder beim Biken. Aktivurlaub ist hier definitiv möglich. Und noch viel mehr.
Louise ist ja mittlerweile fast 6 Jahre alt – sie hat mir ihre 10 Highlights deswegen direkt höchstpersönlich diktiert. Hier sind sie!
10 Highlights mit Kindern in Liechtenstein
1. Forscherweg, Malbun
Malbun ist wirklich miniklein. Es gibt ein paar Hotels, ein paar Ferienhäuser, einen Sessellift im Sommer, viele Murmeltiere, einen sehr, sehr coolen Spielplatz und… gleich 3 Kinder-Erlebniswege!
Der erste und Louises liebster ist der Forscherweg.
Über 4 Kilometer und nur 150 Höhenmeter schlängelt sich der idyllische kleine Waldweg den Hang hinauf. Vorbei an kleinen Bächen, uralten Latschenkiefern und frischen Waldhimbeeren. Dabei bietet er soo viel Neues zu erkunden und erleben für kleine Forscher-Zwerge.
Wer mag, kann sich an der Tourist-Info in Malbun sogar noch einen Forscher-Rucksack leihen (gegen Gebühr) und dann mit Lupe, Wasserrad, Forscher-Journal und vielem mehr auf Entdeckertour gehen.
Wir bauen Wasserräder, finden heraus, was die Ananas im Wald zu suchen hat und bauen die größten Stoamanderl aller Zeiten. Obwohl der Weg so kurz ist, kann man hier Stunden verbringen, bis man wirklich alles gründlich erforscht hat.
STARTPUNKT: Schlucher-Treff, Malbun.
TIPP: Genügend Zeit für den coolen Spielplatz einplanen!
Wechselwäsche schadet auch nicht, es gibtWasser-Spiel-Stationen am Weg und am Spielplatz.
Auffi auf den Berg!
Wir sind die Ersten! Punkt 8:30 schweben wir mit der Sesselbahn hinauf auf den Sareis. Wie alles in Malbun ist die Sesselbahn auch nur wenige Minuten vom Hotel entfernt.
Oben angekommen bietet sich die Qual der Wahl: Wandern? Trailrun? Schaukelpfad?
Wir entscheiden uns für’s Schichtsporteln: Lars geht mit den Mädels den Schaukelpfad, ich geh‘ laufen.
10 Freiluftschaukeln auf dem Weg ins Tal!
Die 440 Höhenmeter bergab rennt Louise einfach durchgängig. Sie ist jetzt auch Trailrunnerin, sagt sie.
Nur 10x muss sie bremsen am Weg: 10 tolle Schaukeln finden sich nämlich am Schaukelpfad, die natürlich alle ausprobiert werden müssen. Doch auch gehend ist der Weg locker in 1-2 Stunden bewältigt. Plant nur genügend Zeit zum Schaukeln und zum Tiere beobachten ein!
3. Murmeltiere beobachten
Die Zeit beim Wandern vergeht hier nämlich wie im Fluge – besonders, weil man überall im Talkessel noch Murmeltiere beoachten kann. Es pfeift hinter jedem Fels, wenn die Murmeltiere sich gegenseitig vor uns Menschen warnen. Louise war völlig in ihrem Element und hockte stundenlang regungslos vor dem Murmeltier-Bau in der Hoffnung, einem ihrer geliebten Murmelis mal ganz nahe kommen zu dürfen.
Einen Erlebnisweg haben wir noch in Malbun! Den Alpherzweg!
Der kleine Hirtenjunge Noah nimmt uns hier mit auf einen hübschen Höhen-Wanderweg rund um Malbun und erklärt uns allerhand wissenswertes über das Leben auf der Alpe. Mit Stempelpass bewaffnet können wir an sieben verschiedenen Lern- und Spielstationen lernen und entdecken und uns von Station zu Station dem Lösungswort nähern, das uns am Ende des Weges sogar eine kleine Überraschung in der Tourist-Info beschert.
Einige Schaukeln des Schaukelpfades können wir am Weg auch noch mitnehmen und für den kleinen Hunger liegt die idyllische Alp Pradamee direkt am Weg. Dort gibt’s regionale Schmankerl direkt von der Alm, man kann einen Blick in den Stall werfen und frischen Alpkäse kaufen.
5,5,km, 220 Höhenmeter, ca. 2 Stunden.
Absolute Herzensempfehlung!
Das Hotel Gorfion in Malbun hat uns sooo gut gefallen. Ein kleines, feines Familienhotel mitten in den Bergen. Ruhig, familiär mit allen Annehmlichkeiten, die man sich nur vorstellen kann. Liebevolle Kinderbetreuung all day, wahnsinnig gute Küche inklusive 5-Gang-Abendmenü, Mittagsbuffet und natürlich Kinderbuffet, beheizter Pool, Babypool, hübsche, gemütliche und moderne Zimmer und natürlich ALLES, was man sich mit Baby nur wünschen kann – inklusive frisch zubereitetem Babybrei von der Baby-Menükarte.
Es gibt Kinderwagen zum Ausleihen, Kraxen zum Ausleihen, Schwimmkurse, einen riesigen Spielplatz draussen, einen Spieleraum drinnen… ich kann garnicht genug schwärmen. Einfach ein Paradies für Eltern und Kinder!
6. Fürstenstadt Vaduz.
Liechtenstein kann so viel mehr als Berge!
Die kleine Hauptstadt Vaduz ist gleichzeitig Regierungssitz des Erbprinzen Alois von Liechtenstein. Sein Schloss thront hoch über Vaduz und ist das Wahrzeichen des Landes. Unten in der Stadt gibt’s so viel Kunst und Kultur zu entdecken – auch mit Kindern. Die Wege sind kurz, die Stadt ist klein und auf kleinstem Raum gibt’s hübsche Cafés, kleine Lädchen, und tolle Museen.
Das Landesmuseum Liechtenstein ist ein MUST GO mit Kids! Interaktiv gestaltet, für Kinder aufbereitet und absolut spannend für groß und klein. Hier ist ein Regentag wirklich schnell vorbei!
Louises Highlight: die Schatzkammer. Endlich eine ECHTE Krone sehen. Der Wahnsinn für alle kleinen Prinzen und Prinzessinnen!
Der Liechtenstein Erlebnispass lohnt sich absolut!
Ab 25CHF am Tag gibt’s mit dem Pass über 30 Attraktionen gratis oder vergünstigt zu erleben! Wir waren allein in Vaduz gratis im Landesmuseum, gratis im Kunstmuseum, gratis in der Schatzkammer, sind gratis Öffis und mit der Bummelbahn gefahren, haben im HOI Laden einen richtig guten Gin Tonic, Traubensaft und Magneten bekommen und wollten eigentlich noch ins Schwimmbad. Natürlich auch gratis. Die Bergbahnbenutzung am Sareis ist ebenfalls inklusive. Es lohnt sich absolut – und Kids sind sogar frei!
Apropos: Man braucht keine CHF in Liechtenstein – Euro werden auch überall akzeptiert.
8. Biken ohne Ende!
Ob flach entlang des Rheins, durch Weinberge oder per MTB auf die hohen Berge – Liechtenstein ist ideal zum Radeln für die ganze Familie! Das Radwegenetz ist irre lang und super ausgebaut und dank der flachen Strecken im Tal auch für Kids sehr gut machbar.
TIPP: Die Biketour vom Gänglesee durch das Valünatal ist wunderschön. Entlang eines Gebirgsbaches geht’s stetig bergauf, bis man sein Bike irgendwann parkt und die letzten Meter zuFuß hinauf zur Pfälzer Hütte wandert.
Wer mag, kann die Tour natürlich auch zu Fuß erwandern! Auch mit Kindern absolut zu empfehlen!
Der Gänglesee ist ein Paradies für Kinder! Hier kann man Staudämme bauen , im Wasser plantschen und sogar schwimmen! Besonders an heißen Tagen findet man hier die ideale Abkühlung – frische Waldhimbeeren am Ufer inklusive!
10. Trailrun & Wandern entlang des Fürstin-Gina-Weges
Ab Malbun wandern wir hinauf zum Aussichtsgrat Sareis, oder nehmen die Sesselbahn.
Von hier aus schlängelt sich ein traumhafter Pfad entlang eines wunderschönen Grates über einige Gipfel hinüber bis zur Pfälzerhütte. Wer mag, der wandert weiter bis zum höchsten Punkt Liechtensteins: dem Vorder Grauspitz.
Ich hab‘ die Tour als Trailrun absolviert und es war einer meiner schönsten Läufe ever!
Die Wege hier oben sind wunderschön, schmal und mit einer irrsinnig tollen Aussicht gesegnet.
Der Abstieg nach Malbun ist an vielen Punkten möglich, sodass man wandern kann, solange man mag.
Louise würde ich den Weg schon zutrauen, auch wenn es an einigen Stellen etwas ausgesetzt ist.
Bis zur Pfälzerhütte sind es ca. 400 Höhenmeter, also für größere Kinder oder mit Kraxe sehr gut machbar!
TIPP: Die Gipfel eignen sich perfekt als Sonnenaufgangs- oder -untergangstouren. Die Zustiege sind mit 400-600hm relativ schnell zu machen und man hat freie Sicht in alle Himmelsrichtungen! A Wahnsinn!
Und jetzt: VIEL SPASS IN LIECHTENSTEIN!
Juli 1, 2024 | Urlaubsziele
Der Wilde Kaiser.
Jeden Morgen bewundere ich seine felsigen Zacken vom Balkon aus. Naturschutzgebiet, Wander-Eldorado und imposantes Bergmassiv, das hoch über dem Inntal thront und wohl fast jedem Bergfex ein Begriff ist.
Ich hab‘ dort skifahren gelernt, meine ersten wilden Wanderungen als Kind bewältigt und als Jugendliche dort das Alpinklettern gelernt. Der „Koasa“, wie wir ihn nennen, ist einfach für jede Gaudi zu haben. Ob Almentour oder wilde Kletterei – hier wird jeder fündig. Und dabei ist er noch so wunderschön, dass man sich niemals sattsehen kann.
Auf der Südseite des Kaisermassivs liegen die Talorte Söll, Scheffau, Ellmau und Going – verbunden durch einen perfekt hergerichteten Radlweg, sodass Lars und ich nicht selten zu einer kleinen 80-km-Koasa-Umrundungs-Radltour aufbrechen. Natürlich mit Eis-Stopp in Going.
Aber beginnen wir von vorn.
Per Fahrrad in den Urlaub.
Wir sind heuer zum ersten Mal als Urlauber am Wilden Kaiser zu Gast. Denn wie es oft so ist, kennt man seine Heimat oft schlechter als weit entfernte Länder. Und mit Kindern hat man sowieso noch mal eine ganz andere Perspektive auf Urlaubsaktivitäten und Bergsport.
Und da Louise uns seit Monaten in den Ohren liegt, dass sie -wie ihre Freunde- auch endlich mal zu Ellmi, Hexenwasser und Co. will, machen wir eben Urlaub an einem der schönsten Fleckerl Tirols. In Söll.
Am Wilden Kaiser gibt’s nämlich insgesamt sieben Berg-Erlebniswelten für Kinder, die Louise natürlich alle sehen will. Alpinolino und die Riesenwelt kennen wir schon, nun lernen wir ein paar neue kennen. Die Idee ist so einfach wie genial: oben am Berg gibt es spannende Themenwelten für Kinder, wo sie spielerisch wandern, lernen und entdecken. Meist gibt’s noch was zu rätseln und erforschen, sodass am Ende der Wanderung eine kleine Überraschung winkt. Die Wanderungen sind so konzipiert, dass sie auch für 3-Jährige schon gut machbar sind – größere Kids dürfen dann einfach größere Strecken zurücklegen.
TIPP: Mit der Bergwelten ErlebnisCard der SkiWelt Wilder Kaiser Brixental kann man 1 bis 21-Tages Wanderpässe kaufen, mit denen man insgesamt 14 Bergbahnen benutzen kann. So kann man gemütlich auf alle Berge gondeln und -wer mag- auch gleich zwei Erlebnis Welten an einem Tag erkunden!
Ich spare mir das Zugticket und reise per Fahrrad an. Die Strecke führt vorbei an Kufstein, am grünen Inn entlang. Rauf auf den Eiberg, vorbei am idyllischen Moorsee und an der Dorfkirche vorbei nach Söll.
Ein Auto braucht’s am Wilden Kaiser nämlich wirklich nicht. Die Radwege sind top ausgebaut, ein (für Gäste kostenloser) Linienbus fährt alle wichtigen Orte mehrmals die Stunde an und die Orte sind so klein, dass man auch kein Auto braucht.
Auf ins Hexenwasser!
An der Talstation in Söll erwarten mich schon Lars, Leni und Louise. Unser Hotel Hexenalm liegt direkt neben der Talstation, so konnten sie schon in Ruhe das Zimmer beziehen, bis ich endlich dahergeradelt komme.
Louise hat schon ihren Hexenhut an. Heute geht’s nämlich auffi ins Hexenwasser!
Nach einer kurzen Gondelfahrt erreichen wir eine magisch bergige Hexenwelt am Fuße der Hohen Salve. Auf wunderschön angelegten kinderwagentauglichen Rundwegen gibt’s sooo viel zu entdecken, lernen und erleben. Die Hexen sind hier keinesfalls böse, sie sind viel mehr weise und naturverbunden – und das bringen sie auch den Kindern bei. Denn die Natur, die ist der größte Künstler – und das Hexenwasser ihre Bühne. Wiesen, Wälder, Wasser spielen hier die Hauptrolle und die Kinder lernen und verstehen ganz spielerisch, warum unsere Natur so schützenswert und wertvoll ist.
So erleben wir am Barfußpfad die Natur mit allen Sinnen, flitzen durch die Wasserspiele, Baumhäuser und Spielplätze. Lernen spielerisch ganz viel über Bienen im Bienenhaus und die Geheimnisse des Eis im „Eilight“ Museum in der Simonalm. Im Hexenhaus darf Louise sich einen Hexenumhang ausleihen und in einem uralten Bauernhof , der Hexerei, weihen uns die Hexen in ihre Künste ein. Unser Blaues Wunder erleben wir auch noch, als wir in die Wunderwelt des Wassers eingeführt werden. Überall warten liebe Hexen und nette Guides auf uns, die uns Dinge erklären, uns zum Mitmachen einladen und auf der Simonalm sogar mir hausgemachtem köstlichen Lavendelsirup versorgen.
Im Sommer gibt es Stockbrot am Hexenfeuerplatz, Hexenflug-Workshops und sogar wilde „Donnersnächte“ an jedem Donnerstagabend, wo man die Magie der Hexen in der Dämmerung hautnah erleben kann. Es gibt auf jeden Fall soo viel zu entdecken, dass ein Tag fast nicht reicht.
Und da es auch Indoor ganz viel zu entdecken gibt, ist das Hexenwasser auch ein ideales Ausflugsziel, wenn mal etwas verhextes Wetter herrscht. Soll ja vorkommen in diesem Sommer…
TIPP: Unbedingt den offenen Bienenstock im Bienenhaus bestaunen und ein Bauernhof-Eis nebenan schlecken. Köstlich!
Naturforscher im Ellmauer Moor
Am nächsten Tag geht’s direkt weiter im Natur-Erforschungsprogramm. Bei einer Führung durch das Ellmauer Moor dürfen wir die fragile Natur der Moorlandschaft hautnah erleben. Moor-Führerin Silvana erklärt uns, wie das Moor eigentlich entstanden ist, zeigt uns Orchideen am Wegesrand und lässt uns köstliche Moosbeeren kosten.
Als Highlight dürfen wir barfuß ins Moor und Louise fängt allerlei Moorbewohner, um sie unter der Lupe genauer zu betrachten.
TIPP: Schaut Euch unbedingt mal das Kinder- und Familienprogramm am Wilden Kaiser an! Gäste wie auch Einheimische können hier an verschiedensten coolen Aktivitäten teilnehmen. Von Fackelwanderungen über Canyoning bis Rangertraining ist hier so viel geboten!
Hallo, Herr Frosch!
Na, und wenn wir schonmal in Ellmau sind, gibt’s nun zwei Möglichkeiten: entweder hoch zur Bergdoktorpraxis, Dr. Gruber besuchen ooder zu Ellmi’s Zauberwelt. Louises Entscheidung ist eindeutig.
Oben am Hartkaiser empfängt uns ein riiesiger Frosch namens Ellmi. Der lädt uns ein, im Zauberwald Rätsel zu lösen und dabei durch einen kleinen Klettergarten zu kraxeln, auf riesigen Trampolinen zu springen und auf Flößen Schiffskapitän zu werden. Dabei begleitet uns unsere magische Schatzkarte und der geheimnisvolle Taler. Die führt uns durch die gesamte Zauberwelt und die Kids merken garnicht, wie sie spielerisch wandern, lernen und entdecken. Ob es uns gelingt, den geheimnisvollen Schatz der Zauberwelt zu finden?
Louise hätte noch stundenlang am Endpunkt der Wanderung, am Wasserspielplatz am Hartkaiser, verbringen können, so begeistert war sie. Doch direkt unter der Liftstation wartet auch noch ein riiesiger wunderschöner Speichersee mit bestem Kaiser-Panorama. Da will sie auch noch hin – ihrer Schwester die Berge zeigen.
Baby Leni ist übrigens die ganze Zeit in der Trage mit dabei. Sie findet aber alles ebenso spannend wie ihre große Schwester und flirtet so lieber mit Ellmi dem Frosch oder steckt ihre Minizehen in die Wasserbecken.
TIPP: Mit größeren Kids kann man von Ellmis Zauberwelt direkt rüber in die KaiserWelt Scheffau wandern und gleich noch eine Erlebniswelt auschecken!
Run, Daddy, Run!
Nicht nur für Kids ist hier jede Menge geboten. Auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten!
Heute findet nämlich der KaiserKrone Trail statt. Es ist Samstag, der 29. Juni. Der bisher heisseste Tag des Jahres. Papa startet in der Speed-Wertung und läuft einen Halbmarathon inkl. 1400hm durch die Südseite des Kaisermassivs, während Louise beim Kinderlauf starten darf.
Wir radeln von Söll aus gemütlich nach Scheffau, wo wir schon von weitem die Musik hören. Es ist ein wahres Festival! Läufer, Kinder und Fans tummeln sich auf dem Festivalgelände. Die Stimmung ist super, jeder freut sich auf seinen Lauf. Es soll Papas erster Trailrun werden, den er direkt auf dem 10. Platz finished. Trotz 34 Grad.
Ihr könnt Euch vorstellen, er ist angefixt.
Und direkt bereit für nächstes Jahr!
Louise ist ebenfalls SO aufgeregt. Sie bekommt auch eine Startnummer und darf kurz nach Papa in der 500-m-U6-Kinder-Wertung starten.
5-4-3-2-1 LOOOS!
Über 30 Kinder flitzen so schnell sie können über den roten Teppich und einmal um den Dorfplatz. Trommler sorgen für Stimmung, Eltern applaudieren und Leni hat ganz große Augen bei diesem einmaligen Spektakel.
Louise kommt strahlend und mit riesiger Medaille zurück zu uns. Sie wird jetzt auch „Trailrunnerin“. Sagt sie.
Die Medaille hat sie seitdem nie mehr ausgezogen und stolz ihren Freundinnen im Kindergarten gezeigt.
Auf in die KaiserWelt Scheffau
Papa rennt, wir machen Girls Day. Nach Louises lauf nehmen wir die Gondel hinauf in die KaiserWelt Scheffau.
Hier hat der Kaiser einfach mal einen riesigen Spielplatz auf die Bergstation gebaut und im Kaiserwald Edelsteine verloren, die wir nun finden müssen.
Bewaffnet mit Schatzkarte und Stempelpass zieht Louise hochmotiviert los. Natürlich mit Medaille. Ein gemütlicher, kleiner Rundweg führt rund einmal rund um den Kaiserwald und gibt grandiose Ausblicke auf die Kaisergipfel Scheffauer, Treffauer, Tuxeck und Co. frei.
Lenis Trage haben wir natürlich vergessen, so wandert sie auf meinem Arm mit und darf auch mal im Spinnennetz klettern, über Hindernisse balancieren und mit Louise am Kaiserturm die Aussicht genießen.
Zum Abschluss gibt’s oben am Brandstadl noch eine Buttermilch mit Heidelbeeren für mich, einen riesigen Spielplatz und eine Krone für Louise. Auch die hat sie seitdem nie mehr ausgezogen.
WANDERTIPPS
Macht von Scheffau aus unbedingt noch einen Abstecher zum idyllischen Hintersteiner See oder eine Wanderung hinauf zur Gaudeamus– oder Gruttenhütte (ab Wochenbrunner Alm). Hintersteiner See, wie auch Wochenbrunner Alm sind easy per Bus erreichbar!
Die Wanderung durch die Rehbachklamm zur Hinterschießlingalm ist ebenfalls wunderschön mit Kindern!
Den besten Kaiserschmarrn gibt’s auf der Kafma Alm und für größere Kids ist eine Wanderung mit Übernachtung auf der Gruttenhütte ein einmaliges Erlebnis!
Doch ihr merkt schon, das Kaisergebirge ist riesig und dementsprechend auch die Möglichkeiten zum Wandern endlos. Von gemütlichen kinderwagenfreundlichen Talwanderungen durch die Postkarten-Orte am Fuße des Kaisers bis zu hochalpinen Bergtouren ist hier wirklich alles geboten. Ob Schlucht, Wasserfall, Klettersteig oder idyllische Alm mit Kaiserschmarrn – ihr könnt jeden Tag aufs Neue entscheiden, was Euch heute gerade gefällt und werdet sicherlich fündig.
uund Platsch!
34 Grad? Ab ins Wasser! In Going lockt der wunderschöne Goinger Badesee, in Ellmau das brutal coole Kaiserbad und in Söll der idyllische Ahornsee. Qual der Wahl!
Wir entscheiden uns heute für den Ahornsee.
Glasklares Wasser am Naturbadesee, ein Sandstrand für kleine Sandbuddler, Sprungturm, Volleyballplatz, Spielplatz, Kiosk und -Louises Highlight- ein schwimmendes Trampolin!
Louise hat Stunden darauf verbracht und konnte nicht genug bekommen vom Boing-Boing-Platsch!
Dazu war der See so warm, dass sogar Leni darin baden wollte! Kleines Seekind – kein Wunder bei der Aussicht!
Lars und konnten am Ufer derweil wunderbar unserer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: neue Routen im Kaiser auschecken.
Gefühlt kennen wir zwar jeden Stein vom Biken, Wandern, Klettern – doch der Koasa ist so abwechslungsreich, man kann garnicht genug bekommen!
TIPP: Direkt nebenan gibt’s einen brutal coolen asphaltierten Pumptrack, den Söller Bike Saloon! Zwei Übungstrails und einer der größten Skillparks Tirols laden hier zum Biken und Skaten ein! Unbedingt (Kinder-) Bikes und/oder Skateboard mitnehmen!
Koasa, du bist afoch da Wahnsinn!
Für Louise steht fest: hier will sie nochmal her. Oder direkt am Hexenwasser einziehen. So ihr Plan. Sie würde auch Leute durchs Moor führen und Frösche putzen bei Ellmi wäre auch in Ordnung. Naja, oder einfach im Hotel wohnen und jeden Tag im Outdoor-Pool plantschen oder das Kinder-Erlebnisbad Hexenbad unsicher machen. Super Plan, Louise. Ich bin dabei. Aber nur, wenn ich jeden Tag auf Ski- und Bergtour gehen darf!
März 27, 2024 | Urlaubsziele
Es ist Frühling. Die ersten richtig warmen Tage. Die Sonne scheint, die ersten Blumen blumen auf den Wiesen. Und wir, wir machen uns auf nach Bullerbü.
Bitte, wohin?
Ja, Bullerbü. Aber nicht das in Schweden. Das in Tirol!
Genauer gesagt in Obsteig, am Mieminger Sonnenplateau. Dort, wo die Sonne immer scheint. Wo die Tiere zuhause sind. Und die Welt noch in Ordnung ist.
Das Hotel Stern ist das erste klimaneutrale Hotel Österreichs. Nachhaltig wird hier groß geschrieben. Groß, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Ohne Ermahnung. Und es wird wirklich gelebt. Nix mit Greenwashing und Marketing. Einfach und echt.
Der „Stern“ ist eigentlich ein uriges Wirtshaus. Seit 1509 steht es prominent gegenüber der Dorfkirche, eingebettet in tiefe Lärchenwälder und weite Almwiesen. Ein Wirtshaus ist es auch noch immer. Taufen finden hier statt, Geburtstage und Hochzeiten. Gleichzeitig ist es aber auch zu einem richtig, richtig cooles Familienhotel gewachsen. Mit guter Tiroler Küche, Spielstadl, Pool, Kinderbuffet, Streichelzoo und jeder Menge Auslauf für kleine Naturkinder. Ohne Maskottchen und ohne HalliGalli. Dafür mit ganz viel Liebe.
Der Gastgeber René hat selbst vier Kinder. Der weiß also, worauf’s ankommt.
Larchwiesen ausputzen. Oder: Buttern im Paradies.
Nach unserer Ankunft bleibt nicht viel Zeit. Wir müssen direkt los in den Wald.
„Larchwiesen ausputzen“ steht auf dem Programm. Neben der Kinderbetreuung gibt es nämlich auch noch ein Aktivprogramm, bei dem Eltern mit ihren Kindern etwas in der Natur erleben dürfen. Und da sind wir natürlich direkt am Start.
Wir wandern querfeldein über Almwiesen, die schneeweiße Mieminger Kette stets im Blick. Dabei lernen wir allerhand über Wildkräuter, probieren hie und da und sammeln sie für unsere Brotzeit.
Es geht durch kleine Waldstücke, über enge Steige und kleine Brücken. Nach wenigen Minuten erreichen wir schon das Larchplatzerl. Hier gibt’s ein paar Holzhütten, eine Hängematte, Liegen und ganz viel Raum zum Spielen. Louise saust direkt durch den Wald, klettert auf Wurzeln, legt sich ins Gras.
Doch wir haben noch eine Aufgabe: Larchwiesen ausputzen!
Im Frühling werden die Wiesen der Lärchenwälder im Landschaftsschutzgebiet von Totholz befreit und auf kleinen Haufen aufgeschichtet, damit der Lärchenwald gepflegt bleibt. Und wir helfen dabei.
Als Belohnung gibt’s danach natürlich eine kleine Jause.
Unsere Begleiterin Sylvie hat dem „feschen Koch Sascha“ ein Glaserl voll Rahm geklaut und das schüttelt Louise nun so lang, bis Butter daraus wird. Wir fügen unsere Wildkräuter und etwas Salz hinzu, schneiden Brot und Gemüse auf und genießen die leckerste Brotzeit überhaupt inmitten der idyllischen Natur. Welch ein Start!
Zurück im Hotel geht’s direkt weiter für Louise.
Ab ins Spielstadel!
Ein alter Heustadel wurde hier zu einem riiichtig coolen Erlebnis – Spielstadel umgebaut. Es gibt Kletternetze, eine Boulderwand, Heuböden, Spielezimmer Höhlen, Spielecken, und, und, und. Louise saust direkt los und ist schon verschwunden in dem Labyrinth aus Seilen, Netzen und Höhlen.
Draußen spielen die Erwachsenen Tischtennis, Teenies üben sich im Basketball, Kids sausen mit Bobbycars und Laufrädern durch die Gegend. Ein paar Ponys kommen von ihrem Ausflug mit den Kindern zurück, die Ziegen meckern im Stall nebenan und ein paar Mädchen streicheln begeistert die kleinen Hasen.
Und schon ist es 17:00, alle Kinder versammeln sich vor dem Stall und füttern gemeinsam mit Opa Toni die Tiere.
Irgendwie wirklich wie Bullerbü, oder?
Im Öko-Hallenbad mit Rutschen wird danach noch nach den Sternen getaucht, Rätsel gelöst und gerutscht was das Zeug hält, während Leni ihre Minifüße ins Babybecken tauchen darf. Danach geht’s noch zum Aufwärmen in die Sauna. Und schon ruft das Abendessen!
Kurzer Stop im geräumigen Familienzimmer mit Schaukel und Hochbeet und ab an die Bar. Zumindest für uns. Louise spielt im Spielzimmer direkt weiter.
G’schmackig!
Gschmackig, tirolerisch für lecker, ist hier das Programm! Nach einem leckeren Zirben-Spritzer inklusive Sandkuchen im Garten freuen wir uns schon riesig aufs Abendessen im Wirthaus „Butz und Stingl„!
Hier wird nämlich alles an Lebensmitteln verarbeitet, eben vom Butz bis zum Stingl. Also vom Rest bis zum Stängel. Artenvielfalt, Abfallvermeidung und Saisonalität wird hier groß geschrieben. Dazu wird ausschließlich heimisches Obst und Gemüse und regionale Milch- und Fleischprodukte verarbeitet. Eine Banane sucht man hier vergebens. In einer gemütlichen Stube gibt’s jeden Abend ein feines, gesundes Kinder-Buffett ohne die üblichen Pommes mit Ketchup. Für uns wird ein „eadiges“, vegetarisches Menü aus regionalen, saisonalen Zutaten serviert. Klein, fein und irrsinnig gut! Fleisch gibt’s natürlich auch, aber Louise will im „Klima-Spiel“ ja die maximale Punktzahl sammeln!
Im Hotel kann man an jeder Ecke Sterne sammeln, wenn man besonders klimafreundlich handelt. Wenn man kein Fleisch konsumiert gibt’s Sterne, wenn man per Bahn anreist gibt’s Sterne (und 5% Rabatt bei der Buchung!), wenn man zu Fuß geht, statt den Lift zu nehmen, gibt’s Sterne und so weiter… eine super Motivation für uns und die Kids, ohne großen Aufwand etwas für die Umwelt zu tun. Wer am Ende mehr als 15 Sterne gesammelt hat, bekommt eine Urkunde und eine kleine Überraschung. Dank der leckeren Äpfel, die man sich überall nehmen konnte, haben wir sogar auch noch einen süßigkeiten-freien Urlaub hingekriegt, ohne, dass wir es gemerkt haben!
Radln, Bergln, Skifoan!
Rund um’s Hotel gibt’s auch noch soo viel zu entdecken! Und immer heissts: auffi auf’n Berg!
Auf dem Mieminger Sonnenplateau lässt es sich mit Kindern wundershcön radeln, da man ohne viele Höhenmeter kilometerweit am Fuße der Mieminger Kette entlangradeln kann. Wir finden kleine Kindertrails im Wald, machen Pause auf den weiten Wiesen, trinken einen Kaffee auf der Alm und radeln, bis die kleinen Beine müde werden. Als uns am nächsten Tag der Schnee überrascht, wandern wir vom Hotel aus zu einer „gaanz echt wirklichen Ritterburg“, wie Louise sagte. Ganz schön aufregend!
Wer im Sommer wandern will, der kann sogar über die Mieminger Kette bis hinüber auf die deutsche Seite Richtung Zugspitze wandern. Gegenüber liegt gleich das Ötztal, die Skigebiete in Sölden, und im Kühtai sind ebenfalls nicht weit entfernt. Das Skitourenparadies Sellrain liegt gleich ums Eck und ein Ausflug nach Innsbruck ist mit dem Bus eine super Sache für Regentage!
Ihr merkt schon, uns hat’s riichtig gut gefallen im „Stern“. Es ist so ganz anders, als andere Hotels. Eine coole Mischung aus alt und neu, aus Tradition und Moderne.
Wir wollen definitiv wieder kommen!
Und wer erst mal testen will…: man kann den „Stern“ auch als Tagesgast besuchen. Oder sogar nur das Schwimmbad oder den Spielstadl. So profitieren auch die einheimischen Kinder von den Attraktionen.
A SUPA SOCH, tatn de Tiroler sogn!
Feb. 5, 2024 | Berggeschichten
Familienhotels sind ja sooo spießig!
…dachte ich zumindest, bevor ich selbst Kinder hatte.
Nie wären wir auf die Idee gekommen, in ein richtig nices Hotel zu fahren, wo es Vollpension gibt. Wellnessbereich. Kinderbetreuung.
Lieber im Bus abhängen, die Finger blutig geklettert und mit Dosen-Ravioli auf dem Gaskocher.
Auch cool. Zumindest zu Zweit.
Aber Familienhotel mit Kids: richtig cool!
Lieblingshotel!
…und es gibt da ein Hotel, das ist uns mit den Jahren einfach so ans Herz gewachsen.
Ein Ort, an den wir immer gerne zurückkommen und uns ab der ersten Minute direkt im Urlaub fühlen.
Die Rede ist vom Hotel Kindl im Stubaital (Werbung…weil toll!)
Es ist einfach so familiär, urgemütlich und ultra nice.
Und statt Dosen-Ravioli gibt’s plötzlich Tofu-Carpaccio an Beerenschaum. Nice!
Das erste Mal waren wir mit Louise da, als sie drei Jahre alt war.
Damals lernte sie schon in der Lobby auf den Schaukel-Schafen ihre neue beste Freundin Lisa kennen.
Sie ist nicht mal mit uns aufs Zimmer gekommen, sondern direkt mit Lisa losgezogen in die Kinderbetreuung.
Und erst abends wieder rausgekommen.
Frisch als Katze geschminkt, mit allerhand Selbstgebasteltem unterm Arm und roten Wangen vor Aufregung:
sie hatte das Bobbycarrennen gewonnen!
Und wir, wir waren am nächsten Tag dann skifahren. Zu Zweit. Den ganzen Tag. Ein Traum!
Die Kinderbetreuung ist hier nämlich einfach so wunder,wunderschön und liebevoll – Louise will auch jetzt mit 5 am liebsten den ganzen Tag dort bleiben.
Seitdem hieß es bei der Frage: wohin wollen wir in den Urlaub fahren?
Immer sofort: Stubaitaaaaal!.. und zwar bei der gesamten Familie.
Warum? Darum!
1. Mehr als Skiurlaub!
Das Stubaital bietet so viel mehr als reinen Skiurlaub! Auch wenn das Skifahren hier schon sehr, sehr cool ist.
Es gibt 4 Skigebiete im Stubaital – eines davon auf über 3000 Metern oben am schneesicheren Stubaier Gletscher. Alle Gebiete sind super anfängerfreundlich, dazu gibt es in jedem Gebiet Kinder-Übungshänge, Skischulen und viiele blaue Pisten. Besonders das Skigebiet Schlick2000 ist super schön für Kids und Anfänger.
Perfekte Größe, viele blaue, weitläufige Pisten, urige Hütten und ein tolles Panorama.
Doch im Winter geht hier so viel mehr:
Winterwandern ohne Ende. Rodeln. Nachtrodeln. Schneeschuhwanderungen. Langlaufen. Eislaufen.
Und dazu richtig coole Events für Kinder wie Eisdisco am Eislaufplatz, Nacht-Ski-Show im Skigebiet und, und, und. Das Hotel bietet zudem noch eigene Events an wie Fackelwanderungen, Reiten, Kutschfahrten, Yoga, uvm.
Der hoteleigene Shuttle bringt Euch bei Bedarf auch überall hin.
Auch mit Baby Leni kann ich hier wunderbar wagerln und wandern gehen, während Louise im Skigebiet mit Papa ihre Bogerl zieht.
Dieses Mal hat sogar ein ganz besonderes Highlight auf unser kleines Pferdemädchen gewartet:
Winter-Reiten am nahegelegenen Pferdehof! Sie fand’s ja soo cool! ..und mit der Kinderbetreuung ging’s dann sogar noch zum Bauernhof – Tiere Füttern. Was ein Tag!
2. Kinderbetreuung deluxe!
Kinderbetreuung ist für uns mittlerweile schon einfach DAS Kriterium für einen richtig coolen Familienurlaub. Louise ist immer super glücklich im Kreise anderer Kinder und wenn sie nicht den ganzen Tag mit den langweiligen Eltern abhängen muss.
Im Hotel Kindl gibt’s von 9-21:00 durchgehend Kinderbetreuung mit einem richtig coolen Programm für kleine wie große Kinder: Tiere füttern Basteln, Kinderschminken, Kinder-Disco, Workshops und betreutes Mittag- und Abendessen sind nur einige wenige Highlights. Ob mit 2 oder 8 Jahren, irgendwie scheint hier immer für jeden das Richtige dabei zu sein.
Die Betreuer sind SO lieb und herzlich – kein Wunder, dass Louise da nur rauszubekommen ist, wenn Pool-Party mit Papa auf dem Programm steht.
Da kommen wir auch schon zum dritten Punkt:
3. Pool-Party!
Plitsch, Platsch, Nass!
Besonders im Winter, nach dem Skifahren oder Wandern, wenn man eisgekühlt und nass zurück ins Hotel kommt, ist es einfach nice, in den warmen Pool zu hüpfen.
Meistens sind die Kinder am frühen Nachmittag auch platt vom Skifahren, da ist ein Pool DIE ideale Beschäftigung für Winternachmittage.
Louise hat hier schwimmen gelernt und tollt mittlerweile wie wahnsinnig im Pool und auf den drei Wasserrutschen herum. Natürlich direkt mit ihren Freunden, die sie im Kinderclub kennengelernt hat.
Mama geht währenddessen in den (kinderfreien) Spa-Bereich oder chillt mit Leni im Relax-Bereich bevor’s an der Bar einen kleinen Drink gibt, bevor’s zum Abendessen geht. Läuft.
4. Spaghettimonster!
Kinder haben gefühlt immer Hunger.
Besonders dann, wenn die Essenszeiten eigentlich vorbei sind. Hier im Hotel gibt’s zum Glück gefühlt immer irgendwo irgendwas zu essen. Frühstück, betreutes Kinder-Mittagessen, Nachmittagsjause, Abendessen.
Wer mag, auch wieder betreut und ohne Eltern.
Zum Abendessen gibt’s ein Kinderbuffet und zusätzlich noch Kinder-Menüs zur Auswahl.
Wir Erwachsenen schlemmen uns durch 5 Gänge – immer mit genügend vegetarischer und veganer Auswahl. Louise haut nach dem Essen einfach wieder ab in die Kinderbetreuung und wir können ganz entspannt weiter essen. Liebs!
5. Bahn statt Auto!
Was es hier wirklich nicht braucht, ist ein Auto.
Der hoteleigene Shuttle holt seine Gäste kostenlos vom nahegelegenen Bahnhof Innsbruck ab, und bringt Euch auch innerhalb des Tals hin, wo auch immer ihr wollt. Dazu fährt ein Bus regelmäßig das gesamte Tal kostenfrei ab. Der Gletscher ist weniger als eine halbe Stunde entfernt, das nächste Skigebiet nur wenige Minuten.
Wir radeln im Sommer hier einfach immer alles ab, im Winter reicht der Skibus völlig aus.
Ob Loipe, Rodelbahn, oder Skigebiet.
Alles ist super easy erreichbar und macht den Urlaub nochmal entspannter!
So, und abschließend lässt Louise hier noch ausrichten, dass das „das beste Motel ist wenn man gerne Fischstäbchen isst“. Hiermit getan.
Mehr Winter-Tipps fürs Stubaital findet ihr HIER!