Mai 19, 2021 | Berggeschichten, Tipps & Tricks, Top 5
Wandern, Berg & Spielplatz: die perfekte Kombi!
Es wird höchste Zeit, dass wir Euch mal wieder ein paar konkrete Berg-Tipps für die kommende Wandersaison an die Hand geben! Bald dürfen die Deutschen ja vielleicht auch wieder nach Österreich und andersrum, deswegen sind ein paar Touren in Tirol und ein paar Touren in Bayern mit dabei. Alle im Inntal, alle easy wanderbar auch mit Baby, Kleinkind, Kraxe, Trage und teilweise auch Kinderwagen.
Und das wichtigste: bei allen Touren ist ein richtig cooler Spielplatz dabei! Momentan die einzige Motivation (neben Essen), die auch nur irgendwie zieht bei Louise.
1. Schopperalm (Kiefersfelden, Bayern)
Die Schopperalm ist halt einfach der Knaller. Längst kein Geheimtipp mehr, aber das auch nicht ohne Grund. Hoch geht’s entweder direkt per Fahrrad, e-Bike (oder Auto), oder durch die aufregende Gießenbachklamm. Die fand ich als Dreijährige schon unglaublich cool und es hat sich eigentlich nix geändert. Wir wandern vorbei am Wasserrad, über einen breiten Forstweg geht es nach ca. 10 Minuten über 100 Stufen steil bergauf. Oben angekommen erwartet uns ein aufregender schmaler Steig (mit Zaun), unter Felsen hindurch und immer nah am Abgrund der Schlucht. Bestens gesichert, keine Sorge. Danach öffnet sich die Schlucht in ein breites Bachbett, wo am Kiesstrand wunderbar Staudämme gebaut werden können. Oberhalb befindet sich die Schopperalm. Das Kinderparadies. Wasserspielplatz, Streichelzoo, Spielgeräte, Bobbycar-Rennbahn und hoffentlich bald auch wieder Kaiserschmarrn. Und nach der Wanderung und dem vielen Spielen sind die Kids so platt, dass ihr definitiv einen ruhigen Abend haben werdet 🙂
Ausgangspunkt: Kiefersfelden. Gehzeit: je nach Kind zwischen 30 und 300 Minuten 😉
2. Hocheck/Schwarzenberg (Oberaudorf, Bayern)
Das Hocheck, unser Hausberg, ist so ein bisserl ein Tausendsassa. Viele verschiedene Wege führen auf den Gipfel, im Winter gibt’s eine Rodelbahn und Skibetrieb, im Sommer Sommerrodelbahn, Zipline und co. Momentan ist’s aber wunderbar ruhig und wir radeln gern (mit Hänger fast nur per e-Bike machbar) die steile Fahrstraße hoch oder wandern von Bad Trissl aus auf’s Hocheck. Zum Kinderwagen Schieben ists zwar durchaus steil, aber machbar.
Oben erwartet uns ein Kneippbecken, ein riiesen Spielplatz mit mega Panorama, eine Goldwaschanlange, Ziegen, Kühe und hoffentlich bald auch wieder der Berggasthof Hocheck.
Wem die 350 Höhenmeter heute zu weit sind, der kann auch beim Wenger Stadl bei der Mittelstation halten. Dort gibt’s auch schon einen wunderschönen Ausblick, bald wieder Bewirtschaftung und einen super schön angelegten Spielplatz mit -Louises aktuelles Highlight- einer riesig langen Holzkugelbahn.
Wer im Gegenteil vom Hocheck noch weiter will, den erwartet im Anschluss noch der Sagenweg mit kleinem Spielplatz am Weg zum Schwarzenberg und eine super schöne Wanderung durch den Märchenwald bis zum Gipfel.
Ausgangspunkt: Oberaudorf. Gehzeit zum Wenger Stadl: ca. 30 Minuten, zum Hocheck weitere 30 Minuten. Weiter zum Schwarzenberg: 1-1,5 Stunden.
3. Dandlberg (Samerberg, Bayern)
Von Nußdorf aus führt ein gemütlicher Forstweg, teilweise auch eine Straße bis hoch zur Dandlberg Alm. Der Weg ist nicht wirklich ein Highlight, aber die Alm selbst hat einfach so einen wahnsinnig schönen Ausblick, sodass man das gerne in Kauf nimmt. Man blickt in Richtung Süden über das gesamte Inntal, was besonders in Richtung Sonnenuntergang wunderschön ist. Louise rutscht derweil 800x die steile Rutsche und reitet auf dem Holzpferd, das auf der großzügigen Wiese steht. Wer noch weiter gehen mag, kann den Dandlberg selbst erklimmen. Der Weg ist spannend durch den Wald, mit Wurzeln, Stöcken, Räuberhühlen - der Ausblick allerdings ist besser von der Alm.
Ausgangspunkt: Nußdorf am Inn. Gehzeit: ca. 1 Stunde. 30 Minuten weiter bis zum Gipfel.
4. Kranzhornalm (Erl, Tirol)
Auf dem Kranzhorn verläuft genau die Deutsch/Österreichische Grenze. Die Wege liegen aber leider alle zumindest teilweise auf österreichischer Seite. Deswegen winken wir dem Kranzhorn weiterhin aus dem Badfenster und hoffen, dass wir bald wieder kommen dürfen.
Vom Erler Berg aus kann man per eBike oder zu Fuß, auch mit Kinderwagen, in gemütlichen 1-1,5 Stunden über breite Wege durch saftige Wiesen zur Kranzhorn Alm wandern. Dort erwartet uns (eigentlich) sauguades Essen, Hasen, Kühe und ein wunderschönes Panorama. Louise speist natürlich ausschließlich am Kinderstammtisch und will mittlerweile freiwillig noch weiter mit auf den Gipfel. Der Aufstieg von ca. 30-45 Minuten lohnt sich nämlich total! Der Blick vom (durchaus ausgesetzen) Gipfel ist nämlich einfach unschlagbar schön!
Ausgangspunkt: Erler Berg. Gehzeit zur Alm: ca. 1-1,5 Stunden. Weiter zum Gipfel: ca. 30-45 Minuten.
Unsere absolute Lieblingsalm unterhalb des Spitzstein. Die Wanderung startet entweder am Erler Berg (Tirol), oder in Sachrang (Tirol). Besonders der Weg von Sachrang super schön und im Herbst voller Pilze. Die auf Tiroler Seite gelegene Alm ist aber für Faule auch direkt per Auto oder E-Bike erreichbar.
Oben gibt’s nicht nur die allergenialsten frischen Kuchen, sondern auch traumhafte Alm-Atmosphäre und, nach dem Hocheck, den Spielplatz mit dem schönsten Ausblick. Kühe stehen träge herum und schauen zu, und über uns ragt der Spitzstein in die Höhe, den wir in ca. 1,5 Stunden Gehzeit noch per Kraxe erreichen können.
Einen Artikel von uns zum Spitzstein findet ihr auch unter:
https://blog.kufstein.com/de/mit-baby-auf-den-spitzstein.html
Ausgangspunkt: Erl, Sachrang. Gehzeit: 5-90 Minuten. Weiter zum Spitzstein: ca1,5 Stunden.
6. Haraualm (Walchsee, Tirol)
Hach, der Walchsee. Wir vermissen ihn!
Die Haraualm wird deswegen auch eine der ersten Touren sein, wenn wir wieder über die Grenze dürfen. Da gilt nämlich: von zuhause rüber zum Walchsee radeln, hoch auf die Alm, weiter auf den Gipfel, ab in den See, Käse kaufen und wieder heim. Ich freu mich schon so!
Los geht’s die Tour zur Haraualm in Kranzach durch das wunderschöne Josefstal vorbei am rauschenden Bach. Das mündet in einen gemütichen Forstweg, der uns direkt weiter zur Haraualm bringt. Per E-Bike oder Kinderwagen kann man das Josefstal auch umgehen und direkt zur Alm gelangen. Nach einer knappen Stunde Gehzeit erreichen wir die 2019 neu errichtete Haraualm.
Dort gibt’s neben grandioser Aussicht für die Kids noch eine riiiiesen Kiste Spielzeug, die sie garantiert mindestens eine Kaffeelänge beschäftigt hält.
Wer noch zum weiter Wandern motiviert ist, kann dann noch die Harauspitze erklimmen und über einen wunderschönen, aber etwas ausgesetzten Grat zu einer Rundtour ansetzen.
Die gesamte Beschreibung der Rundtour findet ihr von uns unter:
https://www.kaiserwinkl.com/de/kaiserwinkl-magazin-weitsicht-tiefsicht-spielzeugmeer.html
Ausgangspunkt: Kranzach, Walchsee, Tirol. Gehzeit zur Alm: ca. 1 Stunde. Zum Gipfel ca. 20 Minuten.
Apr. 15, 2022 | Berggeschichten, Draussenkind, Top 5
Spielplatz, Wandern, Berge. Die perfekte Kombination, oder? Und wenn dann noch ein See in der Nähe ist, kann nichts mehr schiefgehen!
Wir haben Euch unsere liebsten Spielplätze in Oberbayern und Tirol zusammengestellt.
Sie sind allesamt unten im Tal gelegen und leicht per Fahrrad oder Auto zu erreichen.
Dabei bieten sie den idealen Ausgangspunkt für Spaziergänge und Wanderungen in der Natur.
1. Drachental, Wildschönau, Tirol.
Wir beginnen direkt mit der Crème de la Crème der Spielplätze.
Das Drachental.
Im Herzen der Wildschönau, in Oberau, befindet sich ein wunderschöner großteils kostenfreier Erlebnispark, der jedes Kinderherz höher schlagen lässt.
Hier gibt es alles, was sich jeder Spielplatz-Profi wünscht. Kugelbahn, Spiele-See, Klettergerüste und dazu ein paar (kostenpflichtige) besondere Highlights wie Trampoline, Bag Jump, Go-Kart-Bahn, Reifenrutschen und der Drachenflitzer.
Es lohnt sich definitiv ein Tagesausflug!
Und da die Wildschönau ohnehin ein riesengroßer Spielplatz ist, findet ihr sicher zusätzlich noch eine schöne Wanderung in der Wildschönauer Bergwelt.
TIPP: (Kinder-) Fahrrad oder Laufrad mitnehmen! Nebenan gibt’s auch noch einen Pumptrack!
2. Spielplätze rund um den Tegernsee
Der Tegernsee scheint das geheime Spielplatz-Paradies zu sein!
Rund um den See befinden sich gleich mehrere Spielplätze, teilweise direkt am See gelegen und mit spannenden Spielgeräten ausgestattet.
Wir sind gern am Spieplatz direkt am See in Gmund. Dort ist ein nettes Café nebenan und einige Holzstege laden zum Sonnenbaden ein. Von dort aus kann man direkt zu einer Wanderung starten, zum Beispiel in Richtung Gasthof Neureuth.
In Gmund gibt es zudem noch den Abenteuerspielplatz Oedberg, wo auch die Sommerrodelbahn startet: unbedingt vorbeischauen!
TIPP: Sucht Euch am Wochenende vielleicht ein anderes Ausflugsziel - hier seid ihr sicher nicht allein...
3. Spielplatz am See, Schliersee
Am idyllischen Schliersee unweit des Tegernsees lockt ein wunderschöner Spielplatz direkt am Wasser.
Nebenan gibt es im Sommer einen Kiosk und ein Café direkt nebenan. Schaukeln, Rutschen, Sandkasten und ein Wasserrad im Bach sorgen dafür, dass ihr hier sicher einige entspannte Stunden haben werdet.
Davor geht’s zum Baden in den See, oder auf eine kleine Wanderung vom Schliersee aus, zum Beispiel auf den Schliersberg, oder auf der anderen Seeseite in Richtung Spitzingsee-Berge.
4. Spielplatz Ebbs, Tirol
Heimspiel für uns und Louises Favourite!
Mitten im Tiroler Örtchen Ebbs liegt der nagelneu eröffnete Abenteuerspielplatz.
Hier findet sich ein Hexenhaus mit Röhrenrutsche, Wasserspielplatz, Schaukeln, Sandkästen und Zip-Lines. Den Zahmen Kaiser fest im Blick kann man von hier aus direkt mit einer kleinen Wanderung in Richtung Aschinger Alm oder Zahmer Kaiser starten, oder den nahe gelegenen, wirklich hübschen Raritätenzoo Ebbs besuchen. (März-November geöffnet).
TIPP: Das Café Auszeit in Ebbs ist absolut einen Besuch wert!!!
5. Spielplatz am See, Tutzing, Starnberger See
Direkt am Starnberger See gelegen befindet sich auf der Brahmspromenade in Tutzing ein kleiner, aber feiner Spielplatz.
Direkt am Wasser, mit traumhaftem Bergblick und einem hübschen Biergarten einen Steinwurf entfernt. Hier kann man locker einen gemütlichen Tag am See verbringen, oder man spaziert steil hinauf in Richtung Ilkahöhe (Biergarten!), wo man, den See zu Füßen, das Alpenpanorama von Zugspitze bis Wilder Kaiser bestaunen kann.
TIPP: Mama geht joggen, Papa bleibt am Spieplatz? Direkt vom Spielplatz aus kann man, in nördliche Richtung startend, endlos lang direkt am See entlang joggen, oder auch wunderschöne Fahrradtouren unternehmen.
6. Erlebnisspielplatz Schmelz, Inzell
Ooh ein Wildschwein! Ooh, ein Hexenhaus! Ooh, ein Bach! Ooh, so viele Rutschen! Und dazu noch Schaukeln, Wasserräder, Sandkasten und noch viel mehr.
Louise kommt hier in Inzell traditionell aus dem Stauen nicht mehr raus! Der Spielplatz Schmelz ist auch einfach SO schön! Am Fuße des Kienbergs gelegen (Wanderung!), gesäumt von einem Märchenwald.
TIPP: Eine fünfminütige „Wanderung“ führt Euch zu der idyllischen Moaralm, wo ihr bayrische Brotzeit und Kuchen in Bio-Qualität genießen könnt.
Es gibt bestimmt noch gaanz viele andere tolle Spielplätze da draußen - aber diese sind allesamt ausgiebig von uns getestet und als unglaublich schön befunden worden. Probiert es aus!
Viel Spaß am Spielplatz wünscht die zertifizierte Spielplatz-Testerin Louise!
März 27, 2024 | Urlaubsziele
Es ist Frühling. Die ersten richtig warmen Tage. Die Sonne scheint, die ersten Blumen blumen auf den Wiesen. Und wir, wir machen uns auf nach Bullerbü.
Bitte, wohin?
Ja, Bullerbü. Aber nicht das in Schweden. Das in Tirol!
Genauer gesagt in Obsteig, am Mieminger Sonnenplateau. Dort, wo die Sonne immer scheint. Wo die Tiere zuhause sind. Und die Welt noch in Ordnung ist.
Das Hotel Stern ist das erste klimaneutrale Hotel Österreichs. Nachhaltig wird hier groß geschrieben. Groß, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Ohne Ermahnung. Und es wird wirklich gelebt. Nix mit Greenwashing und Marketing. Einfach und echt.
Der "Stern" ist eigentlich ein uriges Wirtshaus. Seit 1509 steht es prominent gegenüber der Dorfkirche, eingebettet in tiefe Lärchenwälder und weite Almwiesen. Ein Wirtshaus ist es auch noch immer. Taufen finden hier statt, Geburtstage und Hochzeiten. Gleichzeitig ist es aber auch zu einem richtig, richtig cooles Familienhotel gewachsen. Mit guter Tiroler Küche, Spielstadl, Pool, Kinderbuffet, Streichelzoo und jeder Menge Auslauf für kleine Naturkinder. Ohne Maskottchen und ohne HalliGalli. Dafür mit ganz viel Liebe.
Der Gastgeber René hat selbst vier Kinder. Der weiß also, worauf's ankommt.
Larchwiesen ausputzen. Oder: Buttern im Paradies.
Nach unserer Ankunft bleibt nicht viel Zeit. Wir müssen direkt los in den Wald.
"Larchwiesen ausputzen" steht auf dem Programm. Neben der Kinderbetreuung gibt es nämlich auch noch ein Aktivprogramm, bei dem Eltern mit ihren Kindern etwas in der Natur erleben dürfen. Und da sind wir natürlich direkt am Start.
Wir wandern querfeldein über Almwiesen, die schneeweiße Mieminger Kette stets im Blick. Dabei lernen wir allerhand über Wildkräuter, probieren hie und da und sammeln sie für unsere Brotzeit.
Es geht durch kleine Waldstücke, über enge Steige und kleine Brücken. Nach wenigen Minuten erreichen wir schon das Larchplatzerl. Hier gibt's ein paar Holzhütten, eine Hängematte, Liegen und ganz viel Raum zum Spielen. Louise saust direkt durch den Wald, klettert auf Wurzeln, legt sich ins Gras.
Doch wir haben noch eine Aufgabe: Larchwiesen ausputzen!
Im Frühling werden die Wiesen der Lärchenwälder im Landschaftsschutzgebiet von Totholz befreit und auf kleinen Haufen aufgeschichtet, damit der Lärchenwald gepflegt bleibt. Und wir helfen dabei.
Als Belohnung gibt's danach natürlich eine kleine Jause.
Unsere Begleiterin Sylvie hat dem "feschen Koch Sascha" ein Glaserl voll Rahm geklaut und das schüttelt Louise nun so lang, bis Butter daraus wird. Wir fügen unsere Wildkräuter und etwas Salz hinzu, schneiden Brot und Gemüse auf und genießen die leckerste Brotzeit überhaupt inmitten der idyllischen Natur. Welch ein Start!
Zurück im Hotel geht's direkt weiter für Louise.
Ab ins Spielstadel!
Ein alter Heustadel wurde hier zu einem riiichtig coolen Erlebnis - Spielstadel umgebaut. Es gibt Kletternetze, eine Boulderwand, Heuböden, Spielezimmer Höhlen, Spielecken, und, und, und. Louise saust direkt los und ist schon verschwunden in dem Labyrinth aus Seilen, Netzen und Höhlen.
Draußen spielen die Erwachsenen Tischtennis, Teenies üben sich im Basketball, Kids sausen mit Bobbycars und Laufrädern durch die Gegend. Ein paar Ponys kommen von ihrem Ausflug mit den Kindern zurück, die Ziegen meckern im Stall nebenan und ein paar Mädchen streicheln begeistert die kleinen Hasen.
Und schon ist es 17:00, alle Kinder versammeln sich vor dem Stall und füttern gemeinsam mit Opa Toni die Tiere.
Irgendwie wirklich wie Bullerbü, oder?
Im Öko-Hallenbad mit Rutschen wird danach noch nach den Sternen getaucht, Rätsel gelöst und gerutscht was das Zeug hält, während Leni ihre Minifüße ins Babybecken tauchen darf. Danach geht's noch zum Aufwärmen in die Sauna. Und schon ruft das Abendessen!
Kurzer Stop im geräumigen Familienzimmer mit Schaukel und Hochbeet und ab an die Bar. Zumindest für uns. Louise spielt im Spielzimmer direkt weiter.
G'schmackig!
Gschmackig, tirolerisch für lecker, ist hier das Programm! Nach einem leckeren Zirben-Spritzer inklusive Sandkuchen im Garten freuen wir uns schon riesig aufs Abendessen im Wirthaus "Butz und Stingl"!
Hier wird nämlich alles an Lebensmitteln verarbeitet, eben vom Butz bis zum Stingl. Also vom Rest bis zum Stängel. Artenvielfalt, Abfallvermeidung und Saisonalität wird hier groß geschrieben. Dazu wird ausschließlich heimisches Obst und Gemüse und regionale Milch- und Fleischprodukte verarbeitet. Eine Banane sucht man hier vergebens. In einer gemütlichen Stube gibt's jeden Abend ein feines, gesundes Kinder-Buffett ohne die üblichen Pommes mit Ketchup. Für uns wird ein "eadiges", vegetarisches Menü aus regionalen, saisonalen Zutaten serviert. Klein, fein und irrsinnig gut! Fleisch gibt's natürlich auch, aber Louise will im "Klima-Spiel" ja die maximale Punktzahl sammeln!
Im Hotel kann man an jeder Ecke Sterne sammeln, wenn man besonders klimafreundlich handelt. Wenn man kein Fleisch konsumiert gibt's Sterne, wenn man per Bahn anreist gibt's Sterne (und 5% Rabatt bei der Buchung!), wenn man zu Fuß geht, statt den Lift zu nehmen, gibt's Sterne und so weiter... eine super Motivation für uns und die Kids, ohne großen Aufwand etwas für die Umwelt zu tun. Wer am Ende mehr als 15 Sterne gesammelt hat, bekommt eine Urkunde und eine kleine Überraschung. Dank der leckeren Äpfel, die man sich überall nehmen konnte, haben wir sogar auch noch einen süßigkeiten-freien Urlaub hingekriegt, ohne, dass wir es gemerkt haben!
Radln, Bergln, Skifoan!
Rund um's Hotel gibt's auch noch soo viel zu entdecken! Und immer heissts: auffi auf'n Berg!
Auf dem Mieminger Sonnenplateau lässt es sich mit Kindern wundershcön radeln, da man ohne viele Höhenmeter kilometerweit am Fuße der Mieminger Kette entlangradeln kann. Wir finden kleine Kindertrails im Wald, machen Pause auf den weiten Wiesen, trinken einen Kaffee auf der Alm und radeln, bis die kleinen Beine müde werden. Als uns am nächsten Tag der Schnee überrascht, wandern wir vom Hotel aus zu einer "gaanz echt wirklichen Ritterburg", wie Louise sagte. Ganz schön aufregend!
Wer im Sommer wandern will, der kann sogar über die Mieminger Kette bis hinüber auf die deutsche Seite Richtung Zugspitze wandern. Gegenüber liegt gleich das Ötztal, die Skigebiete in Sölden, und im Kühtai sind ebenfalls nicht weit entfernt. Das Skitourenparadies Sellrain liegt gleich ums Eck und ein Ausflug nach Innsbruck ist mit dem Bus eine super Sache für Regentage!
Ihr merkt schon, uns hat's riichtig gut gefallen im "Stern". Es ist so ganz anders, als andere Hotels. Eine coole Mischung aus alt und neu, aus Tradition und Moderne.
Wir wollen definitiv wieder kommen!
Und wer erst mal testen will...: man kann den "Stern" auch als Tagesgast besuchen. Oder sogar nur das Schwimmbad oder den Spielstadl. So profitieren auch die einheimischen Kinder von den Attraktionen.
A SUPA SOCH, tatn de Tiroler sogn!
Jan. 15, 2024 | Urlaubsziele
Brixental? Das in Südtirol, direkt hinterm Brenner? Cappuccino, Pizza, Dolce Vita?
Nee! Falsch! Das andere Brixental! Das direkt am Wilden Kaiser, mitten in den Kitzbüheler Alpen. Unsere geliebte Hood!
Schon zum fünften Mal machen wir als Familie nun Urlaub im Brixental.
Im Sommer heiss geliebt für seine Kinder-Wanderwege (Alpinolino! You remember?), Bike-Trails und Bergtouren, im Winter gefeiert für sein absurd riesiges Skigebiet zwischen SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental und KitzSki, sein riesiges Loipennetz und wunderschöne Wander- und Rodelpartien.
Da das Brixental nur eine gute halbe Stunde von uns entfernt liegt, war fast klar, dass uns unser erster Skiurlaub mit Leni dorthin führt - perfekt zum Testen mit kleinem Autofahr-Muffel.
Übrigens: eine halbe Stunde Fahrtzeit von uns bedeutet auch: nur eine gute Stunde von München entfernt!
Super für alle Autofahr-unwilligen Kiddies auf der Rückbank.
Gamechanger! Ein Hotel an der Piste.
Unser Gamechanger für ein paar Stunden skifoan mit Kind und Baby: ein Hotel direkt an der Skipiste.
Ski-In-Ski-Out. Oder besser: Still-In-Still-Out.
Im Herzen vom malerischen Ort Westendorf im Brixental waren wir zu Gast im Landhotel Schermer.
Cafés, Restaurants, Skischulen, Supermarkt ums Eck, der (saucoole!) Kinder-Übungshang eine Minute entfernt, Bergbahn, Loipeneinstieg ebenfalls.
Dank Pool und Sauna konnte Louise nachmittags nach dem Skifahren sogar noch mit Papa plantschen und abends gab's ein tolles 5-Gänge-Menü inklusive Kinderbuffet für die Kleinen. Was will man mehr?
Was man hier nicht braucht: ein Auto.
In Westendorf liegt alles so zentral und nah beieinander, dass mein sein Auto getrost stehen lassen kann. Der (mit Gästekarte) kostenlose Bus fährt alle wichtigen Punkte an und sogar die Bahn zwischen Wörgl und Kitzbühel ist gratis mit dabei. So kann man easy auch via Wörgl mit der Bahn anreisen, oder mal einen Tagesausflug nach Kitzbühel machen: Leute anschauen. Oder die Streif. Oder in die Therme gehen.
Mit Baby im Schnee.
Und was macht man hier so mit Baby den ganzen Tag? SO viel, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.
Wir waren uns auch echt unsicher, ob das überhaupt eine gute Idee ist, mit kleinem Kind und Baby direkt in den Skiurlaub zu starten, aber ich muss sagen, es hat alles super gut funktioniert. Klar, als Eltern ist man primär Lastesel, Organisator und Milchbar, sodass man selbst (sportlich) zu herzlich wenig kommt, aber man lernt ja, mit jeder einzelnen Skiabfahrt schon zufrieden zu sein. Hilft ja nix (und hoffentlich kann man bald mit den Kids gemeinsam shredden!)
1. Skifahren!
Skifahren ist im Brixental einfach genial.
Direkt in Westendorf geht's mit der Bergbahn hinauf in die SkiWelt Wilder Kaiser Brixental. Von Söll, Scheffau, Ellmau, Going, bis hinüber nach Kirchberg in Tirol erstreckt sich hier eines der größten und modernsten Skigebiete Weltweit. 270 Pistenkilometer, 20 Talabfahrten gibt's hier, dazu unzählige urige Hütten und coole Abfahrten. Wem das noch nicht reicht, der gondelt noch rüber nach KitzSki und erlebt dort nochmal ein riesiges, richtig cooles Skigebiet rund um Kitzbühel und seine berühmte Streif. Mit der KitzSkiWelt Tour gibt's zusätzlich die Möglichkeit, quer durch beide Skigebiete in einer Runde 80 Pistenkilometer und über 17.000 Höhenmeter an einem Tag zu fahren. Steht bei uns definitiv noch auf der Liste.
Für dieses Jahr waren wir aber schon happy, mit Louise ein paar coole Abfahrten zu genießen, während der jeweils andere Elternteil mit Leni oben auf der Hütte in der Sonne gechillt hat oder ein bisserl am Berg spazieren gegangen ist. Dank eines coolen Halbtages- Skikurses, den Louise bekommen hat, durfte sie sogar mit einer lieben Lehrerin allein durchs Skigebiet sausen und ihre ersten Parallelschwünge testen! Mama und Papa sind einfach doof, da klappt's dann oft besser mit einer "fremden" Person!
TIPP: Das Kinder-Übungsgelände in Westendorf ist absolut empfehlenswert!
Eine perfekt geneigte, breite Piste mit super Kinderlift.
Oben gibt's direkt eine Hütte zum Einkehren, ab Vormittag steht schon die Sonne auf der Piste.
Hier hat Louise vor zwei Jahren auch ihre ersten Schwünge probiert.
2. Langlaufen!
"Mamaa, ich will aaauuch wie ihr Langlaufeeen!!". Seit Wochen schon erzählt uns Louise, wie gerne sie auch langlaufen will. Richtig ernst genommen haben wir sie ehrlich gesagt nie. Welche fünfjährige will schon ernsthaft in die Loipe!?
Doch hier in Westendorf haben wir's dann doch probiert.
Sonnige Loipe neben dem Hotel, Skiverleih um's Eck: leichter wird's nicht, um ihre Ambitionen mal zu testen.
Und: Sie feiert's SO ARG.
Wir haben jeden einzelnen Nachmittag auf der Loipe verbracht.
Papa oder ich konnten noch ein extra Stündchen alleine skifahren, während der andere mit Leni im Tuch neben der Loipe herspaziert ist und Louise schlaue Tipps von der Seitenlinie zugerufen hat.
Das einzige Problem: wir selbst kamen dadurch kaum zum Langlaufen. Obwohl das Loipennetz hier riesig ist und sich durch das gesamte Tal erstreckt!
Zu verlockend war es, weiter im Skigebiet zu bleiben oder Louise bei ihren akut süßen ersten Schritten auf Langlaufski zuzuschauen. Nächstes Jahr dann, mit Louise!
3. Alpaka-Wandern!
Einfach nur Winterwandern? Schön. Winterwandern mit Alpaka? GENIAL!
Direkt nach unserer Ankunft durften wir zusammen mit einer kleinen Gruppe Urlaubern gemeinsam den Ellmerer Hof hoch über Westendorf besuchen und von dort aus eine eineinhalbstündige Wanderung durch tiefen Schnee durch das Winter-Wonderland unternehmen.
Jeder durfte sein eigenes Alpaka führen. Louise wurde Shakira, die Alpaka-Chefin, zugeteilt und war hochmotiviert, ihre persönliche Chefin durch den (für sie) oberschenkelhohen Schnee zu führen. Über Skipisten, durch tiefe Wälder und weite Wiesen ging unsere Wanderung. Wunderschön und unglaublich lustig! Unbedingt nachmachen - mit Gästekarte günstiger!
Coolster Begleiter: Diego, die Gams.
Eine ECHTE Gams? Eine echte Gams! Die wurde auf den Hof gebracht, nachdem sie ihre Mama verloren hat. Eigentlich sollte sie längst ausgewildert sein, ihr taugts aber so gut bei den Alpakas, dass sie immer wieder zurückkommt. Nun ärgert sie den ganzen Tag ihre flauschigen Freunde und geht mit uns Besuchern spazieren. Chilliges Leben, so als Hausgams!
4. Rodeln!
Aus der Baaahn, Kartoffelschmaaaarrn!
In Brixen im Thale beginnt eine unserer liebsten Kinder-Rodel-Wanderungen: die Wanderung zur Brixenbachalm.
Gemütliche zwei Kilometer und 200 Höhenmeter sind auch für die kürzesten Schneezwerg-Beine noch machbar und am Ende der Wanderung erwartet uns eine wunderschöne, kleine, urige Alm: die Brixenbachalm. Hier gibt's Heisse Schoko, hausgemachte Kuchen und zünftige Tiroler Küche mit Kachelofen und Hüttenfeeling inklusive. Rodel können hier auch ausgeliehen werden, wenn man nicht seine eigenen dabei hat.
Hinab geht's über eine perfekt präparierte, breite Rodelpiste, die so perfekt geneigt ist, dass man in einem Rutsch wieder unten ankommt. Und Louise direkt: "Nochmaaaaaal!"
Wem das noch nicht reicht, der kann in Kirchberg in Tirol mit dem Sessellift auf den Gaisberg fahren und eine geniale Rodelbahn abfahren, vom benachbarten Penningberg noch auf die Haagalm wandern, oder von der Hohen Salve in Söll sogar eine wilde Flutlicht-Abfahrt mit dem Schlitten erleben!
5. Schneeschuhwandern, Fackelwandern, Pferdeschlitten fahren und mehr!
Winterurlaub im Brixental ist so viel mehr als Skifahren! Ein buntes Veranstaltungsprogramm hat im Winter jeden Tag einiges zu bieten! Ob Familien-Fackelwanderung, oder Kaiserschmarrn-Workshop: langweilig wird hier sogar den Familien nicht, die gar kein skifahren wollen. Eine Pferdekutschfahrt stand auch unbedingt noch auf Louises Plan, aber die Langlauf-Liebe war dann einfach zu groß!
6. Skitour-Gehen.
Die Kitzbüheler Alpen sind DAS Skitour-Paradies schlechthin. Zusätzlich auch unsere Skitour-Homebase, sozusagen. Wenn wir von zuhause aus zu Touren aufbrechen, dann dorthin. Einsame, tief verschneite Täler, nix los, ausser tiefem Schnee und vielen Gamserl. Dazu alle Berge rundherum perfekt begehbar, alle Touren um die 1000 Höhenmeter. Ein Traum!...natürlich auch für alle Schneeschuh-Wanderer und Winterwanderer!
So, und wann kommst Du? 🙂
März 13, 2021 | Draussenkind, Tipps & Tricks, Top 5
Jeder, der mit Kindern im Winter draußen unterwegs ist, kennt das Problem: Kind warm, Füße eiskalt. Besonders beim Wandern mit Trage oder Kraxe ist uns Erwachsenenauch bei Minustemperaturen schnell schön warm, die kleinen Traglinge aber frieren sich bei uns am Rücken unbemerkt einen ab. Am Körper haben wir schon alle Tricks angewendet und den halben Kleiderschrank im Zwiebellook um das Kind gehüllt aber mehrere Paare Schuhe übereinander zu ziehen, ist einfach schwierig. Deswegen kommen hier 5 Tipps, wie auch kleine Kinderfüße Wintertage am Berg gut überstehen.
1. Wolle statt Plastik
Ja, Oma hatte recht. Mit normalen Strumpfhosen mit Elasthan und Polyester Anteil und Rutschsocken geht's den Füßen wie in Plastiktüten. Nicht so gut. Hab ich jetzt auch gemerkt. Der Tipp einiger meiner Follower war: Merinostrumpfhosen (von eBay Kleinanzeigen absolut bezahlbar). Die in Kombination mit Omas selbstgestrickten Wollsocken sind echt unschlagbar!
2. In gute Schuhe investieren
Irgendwie ist's ja auch unfair. Wir laufen in High-Tech-Goretex-Wanderschuhen herum und für die Kleinen denken wir, dass es irgendwie mit den normalen Kita-Straßenschuhen schon passen wird. Und da auch die Winterstiefel vom Flohmarkt nicht so ganz das Wahre waren, haben wir nachgelegt. Und in ULTRA dicke finnische Superduperlammfell Stiefel investiert. Nagelneu von eBay Kleinanzeigen. Die sind RIESIG. Aber weniger klobig als gedacht. Und siehe da, es wirkt!
3. Tragepausen einbauen
Besonders Tragekinder in Kraxe oder Kindertrage bewegen sich beim Wandern einfach null. Und setzt ihr Euch mal ohne Bewegung auf einen Stuhl auf den Berg und wartet, wielange es dauert, bis Euch kalt ist. Geht schnell, oder? Deswegen: alle halbe Stunde raus aus der Kraxe und selber laufen, spielen, rennen lassen. Hauptsache aufwärmen. Und wenn das Kind noch nicht gehen kann.... entweder es ist so klein, dass die Füße noch unter die Tragejacke passen, dann ists automatisch warm. Oder entsprechend kürzer wandern....
4. Weniger ist mehr
Ich habe am Anfang des Winters oft den Fehler gemacht, möglichst viele Schichten an Louises Füße zu packen: Strumpfhose, zwei paar Socken, Schuhe... Das Problem: die Schuhe wurden dadurch super eng, die Füße und die Wärme hatten keine Chance, sich auszubreiten und dadurch wurden die Füße umso kälter. Seitdem kaufe ich die Schuhe lieber 1,2 Nummern größer und versuche, möglichst wenige Schichten anzuziehen.
5. Kontrollieren und nachbessern
Wenn Louise am Berg einschläft und dadurch keine Tragepause möglich ist, ziehe ich ihr zwischendrin immer mal wieder schnell die Schuhe aus und schaue, ob die Füße noch warm sind. Wenn nicht, hab ich meistens noch ein paar Socken dabei zum Drüberziehen, oder ziehe eben eine Schicht aus. Einfach ausprobieren. Und falls die Füße beim Spielen schon etwas nass geworden sind: ein paar Wechselschuhe und -Socken ist bei den Kindergrößen zum Glück nicht soo viel extra Gepäck und schadet wirklich nie!
Und jetzt: viel Spaß am Berg!
Feb. 5, 2024 | Berggeschichten
Familienhotels sind ja sooo spießig!
…dachte ich zumindest, bevor ich selbst Kinder hatte.
Nie wären wir auf die Idee gekommen, in ein richtig nices Hotel zu fahren, wo es Vollpension gibt. Wellnessbereich. Kinderbetreuung.
Lieber im Bus abhängen, die Finger blutig geklettert und mit Dosen-Ravioli auf dem Gaskocher.
Auch cool. Zumindest zu Zweit.
Aber Familienhotel mit Kids: richtig cool!
Lieblingshotel!
...und es gibt da ein Hotel, das ist uns mit den Jahren einfach so ans Herz gewachsen.
Ein Ort, an den wir immer gerne zurückkommen und uns ab der ersten Minute direkt im Urlaub fühlen.
Die Rede ist vom Hotel Kindl im Stubaital (Werbung...weil toll!)
Es ist einfach so familiär, urgemütlich und ultra nice.
Und statt Dosen-Ravioli gibt’s plötzlich Tofu-Carpaccio an Beerenschaum. Nice!
Das erste Mal waren wir mit Louise da, als sie drei Jahre alt war.
Damals lernte sie schon in der Lobby auf den Schaukel-Schafen ihre neue beste Freundin Lisa kennen.
Sie ist nicht mal mit uns aufs Zimmer gekommen, sondern direkt mit Lisa losgezogen in die Kinderbetreuung.
Und erst abends wieder rausgekommen.
Frisch als Katze geschminkt, mit allerhand Selbstgebasteltem unterm Arm und roten Wangen vor Aufregung:
sie hatte das Bobbycarrennen gewonnen!
Und wir, wir waren am nächsten Tag dann skifahren. Zu Zweit. Den ganzen Tag. Ein Traum!
Die Kinderbetreuung ist hier nämlich einfach so wunder,wunderschön und liebevoll - Louise will auch jetzt mit 5 am liebsten den ganzen Tag dort bleiben.
Seitdem hieß es bei der Frage: wohin wollen wir in den Urlaub fahren?
Immer sofort: Stubaitaaaaal!.. und zwar bei der gesamten Familie.
Warum? Darum!
1. Mehr als Skiurlaub!
Das Stubaital bietet so viel mehr als reinen Skiurlaub! Auch wenn das Skifahren hier schon sehr, sehr cool ist.
Es gibt 4 Skigebiete im Stubaital - eines davon auf über 3000 Metern oben am schneesicheren Stubaier Gletscher. Alle Gebiete sind super anfängerfreundlich, dazu gibt es in jedem Gebiet Kinder-Übungshänge, Skischulen und viiele blaue Pisten. Besonders das Skigebiet Schlick2000 ist super schön für Kids und Anfänger.
Perfekte Größe, viele blaue, weitläufige Pisten, urige Hütten und ein tolles Panorama.
Doch im Winter geht hier so viel mehr:
Winterwandern ohne Ende. Rodeln. Nachtrodeln. Schneeschuhwanderungen. Langlaufen. Eislaufen.
Und dazu richtig coole Events für Kinder wie Eisdisco am Eislaufplatz, Nacht-Ski-Show im Skigebiet und, und, und. Das Hotel bietet zudem noch eigene Events an wie Fackelwanderungen, Reiten, Kutschfahrten, Yoga, uvm.
Der hoteleigene Shuttle bringt Euch bei Bedarf auch überall hin.
Auch mit Baby Leni kann ich hier wunderbar wagerln und wandern gehen, während Louise im Skigebiet mit Papa ihre Bogerl zieht.
Dieses Mal hat sogar ein ganz besonderes Highlight auf unser kleines Pferdemädchen gewartet:
Winter-Reiten am nahegelegenen Pferdehof! Sie fand's ja soo cool! ..und mit der Kinderbetreuung ging's dann sogar noch zum Bauernhof - Tiere Füttern. Was ein Tag!
2. Kinderbetreuung deluxe!
Kinderbetreuung ist für uns mittlerweile schon einfach DAS Kriterium für einen richtig coolen Familienurlaub. Louise ist immer super glücklich im Kreise anderer Kinder und wenn sie nicht den ganzen Tag mit den langweiligen Eltern abhängen muss.
Im Hotel Kindl gibt’s von 9-21:00 durchgehend Kinderbetreuung mit einem richtig coolen Programm für kleine wie große Kinder: Tiere füttern Basteln, Kinderschminken, Kinder-Disco, Workshops und betreutes Mittag- und Abendessen sind nur einige wenige Highlights. Ob mit 2 oder 8 Jahren, irgendwie scheint hier immer für jeden das Richtige dabei zu sein.
Die Betreuer sind SO lieb und herzlich - kein Wunder, dass Louise da nur rauszubekommen ist, wenn Pool-Party mit Papa auf dem Programm steht.
Da kommen wir auch schon zum dritten Punkt:
3. Pool-Party!
Plitsch, Platsch, Nass!
Besonders im Winter, nach dem Skifahren oder Wandern, wenn man eisgekühlt und nass zurück ins Hotel kommt, ist es einfach nice, in den warmen Pool zu hüpfen.
Meistens sind die Kinder am frühen Nachmittag auch platt vom Skifahren, da ist ein Pool DIE ideale Beschäftigung für Winternachmittage.
Louise hat hier schwimmen gelernt und tollt mittlerweile wie wahnsinnig im Pool und auf den drei Wasserrutschen herum. Natürlich direkt mit ihren Freunden, die sie im Kinderclub kennengelernt hat.
Mama geht währenddessen in den (kinderfreien) Spa-Bereich oder chillt mit Leni im Relax-Bereich bevor’s an der Bar einen kleinen Drink gibt, bevor’s zum Abendessen geht. Läuft.
4. Spaghettimonster!
Kinder haben gefühlt immer Hunger.
Besonders dann, wenn die Essenszeiten eigentlich vorbei sind. Hier im Hotel gibt’s zum Glück gefühlt immer irgendwo irgendwas zu essen. Frühstück, betreutes Kinder-Mittagessen, Nachmittagsjause, Abendessen.
Wer mag, auch wieder betreut und ohne Eltern.
Zum Abendessen gibt’s ein Kinderbuffet und zusätzlich noch Kinder-Menüs zur Auswahl.
Wir Erwachsenen schlemmen uns durch 5 Gänge - immer mit genügend vegetarischer und veganer Auswahl. Louise haut nach dem Essen einfach wieder ab in die Kinderbetreuung und wir können ganz entspannt weiter essen. Liebs!
5. Bahn statt Auto!
Was es hier wirklich nicht braucht, ist ein Auto.
Der hoteleigene Shuttle holt seine Gäste kostenlos vom nahegelegenen Bahnhof Innsbruck ab, und bringt Euch auch innerhalb des Tals hin, wo auch immer ihr wollt. Dazu fährt ein Bus regelmäßig das gesamte Tal kostenfrei ab. Der Gletscher ist weniger als eine halbe Stunde entfernt, das nächste Skigebiet nur wenige Minuten.
Wir radeln im Sommer hier einfach immer alles ab, im Winter reicht der Skibus völlig aus.
Ob Loipe, Rodelbahn, oder Skigebiet.
Alles ist super easy erreichbar und macht den Urlaub nochmal entspannter!
So, und abschließend lässt Louise hier noch ausrichten, dass das "das beste Motel ist wenn man gerne Fischstäbchen isst". Hiermit getan.
Mehr Winter-Tipps fürs Stubaital findet ihr HIER!