Brixental, Baby! Lenis erster Skiurlaub.

Brixental, Baby! Lenis erster Skiurlaub.

Brixental? Das in Südtirol, direkt hinterm Brenner? Cappuccino, Pizza, Dolce Vita?
Nee! Falsch! Das andere Brixental! Das direkt am Wilden Kaiser, mitten in den Kitzbüheler Alpen. Unsere geliebte Hood!

Schon zum fünften Mal machen wir als Familie nun Urlaub im Brixental.
Im Sommer heiss geliebt für seine Kinder-Wanderwege (Alpinolino! You remember?), Bike-Trails und Bergtouren, im Winter gefeiert für sein absurd riesiges Skigebiet zwischen SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental und KitzSki, sein riesiges Loipennetz und wunderschöne Wander- und Rodelpartien.
Da das Brixental nur eine gute halbe Stunde von uns entfernt liegt, war fast klar, dass uns unser erster Skiurlaub mit Leni dorthin führt – perfekt zum Testen mit kleinem Autofahr-Muffel.
Übrigens: eine halbe Stunde Fahrtzeit von uns bedeutet auch: nur eine gute Stunde von München entfernt!
Super für alle Autofahr-unwilligen Kiddies auf der Rückbank.

Gamechanger! Ein Hotel an der Piste.

Unser Gamechanger für ein paar Stunden skifoan mit Kind und Baby: ein Hotel direkt an der Skipiste.
Ski-In-Ski-Out. Oder besser: Still-In-Still-Out.
Im Herzen vom malerischen Ort Westendorf im Brixental waren wir zu Gast im Landhotel Schermer.
Cafés, Restaurants, Skischulen, Supermarkt ums Eck, der (saucoole!) Kinder-Übungshang eine Minute entfernt, Bergbahn, Loipeneinstieg ebenfalls.
Dank Pool und Sauna konnte Louise nachmittags nach dem Skifahren sogar noch mit Papa plantschen und abends gab’s ein tolles 5-Gänge-Menü inklusive Kinderbuffet für die Kleinen. Was will man mehr?

Was man hier nicht braucht: ein Auto.
In Westendorf liegt alles so zentral und nah beieinander, dass mein sein Auto getrost stehen lassen kann. Der (mit Gästekarte) kostenlose Bus fährt alle wichtigen Punkte an und sogar die Bahn zwischen Wörgl und Kitzbühel ist gratis mit dabei. So kann man easy auch via Wörgl mit der Bahn anreisen, oder mal einen Tagesausflug nach Kitzbühel machen: Leute anschauen. Oder die Streif. Oder in die Therme gehen.

Mit Baby im Schnee.

Und was macht man hier so mit Baby den ganzen Tag? SO viel, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.
Wir waren uns auch echt unsicher, ob das überhaupt eine gute Idee ist, mit kleinem Kind und Baby direkt in den Skiurlaub zu starten, aber ich muss sagen, es hat alles super gut funktioniert. Klar, als Eltern ist man primär Lastesel, Organisator und Milchbar, sodass man selbst (sportlich) zu herzlich wenig kommt, aber man lernt ja, mit jeder einzelnen Skiabfahrt schon zufrieden zu sein. Hilft ja nix (und hoffentlich kann man bald mit den Kids gemeinsam shredden!)


1. Skifahren!

Skifahren ist im Brixental einfach genial.
Direkt in Westendorf geht’s mit der Bergbahn hinauf in die SkiWelt Wilder Kaiser Brixental. Von Söll, Scheffau, Ellmau, Going, bis hinüber nach Kirchberg in Tirol erstreckt sich hier eines der größten und modernsten Skigebiete Weltweit. 270 Pistenkilometer, 20 Talabfahrten gibt’s hier, dazu unzählige urige Hütten und coole Abfahrten. Wem das noch nicht reicht, der gondelt noch rüber nach KitzSki und erlebt dort nochmal ein riesiges, richtig cooles Skigebiet rund um Kitzbühel und seine berühmte Streif. Mit der KitzSkiWelt Tour gibt’s zusätzlich die Möglichkeit, quer durch beide Skigebiete in einer Runde 80 Pistenkilometer und über 17.000 Höhenmeter an einem Tag zu fahren. Steht bei uns definitiv noch auf der Liste.

Für dieses Jahr waren wir aber schon happy, mit Louise ein paar coole Abfahrten zu genießen, während der jeweils andere Elternteil mit Leni oben auf der Hütte in der Sonne gechillt hat oder ein bisserl am Berg spazieren gegangen ist. Dank eines coolen Halbtages- Skikurses, den Louise bekommen hat, durfte sie sogar mit einer lieben Lehrerin allein durchs Skigebiet sausen und ihre ersten Parallelschwünge testen! Mama und Papa sind einfach doof, da klappt’s dann oft besser mit einer „fremden“ Person!

TIPP: Das Kinder-Übungsgelände in Westendorf ist absolut empfehlenswert!
Eine perfekt geneigte, breite Piste mit super Kinderlift.
Oben gibt’s direkt eine Hütte zum Einkehren, ab Vormittag steht schon die Sonne auf der Piste.
Hier hat Louise vor zwei Jahren auch ihre ersten Schwünge probiert.

2. Langlaufen!

„Mamaa, ich will aaauuch wie ihr Langlaufeeen!!“. Seit Wochen schon erzählt uns Louise, wie gerne sie auch langlaufen will. Richtig ernst genommen haben wir sie ehrlich gesagt nie. Welche fünfjährige will schon ernsthaft in die Loipe!?
Doch hier in Westendorf haben wir’s dann doch probiert.
Sonnige Loipe neben dem Hotel, Skiverleih um’s Eck: leichter wird’s nicht, um ihre Ambitionen mal zu testen.
Und: Sie feiert’s SO ARG.


Wir haben jeden einzelnen Nachmittag auf der Loipe verbracht.
Papa oder ich konnten noch ein extra Stündchen alleine skifahren, während der andere mit Leni im Tuch neben der Loipe herspaziert ist und Louise schlaue Tipps von der Seitenlinie zugerufen hat.
Das einzige Problem: wir selbst kamen dadurch kaum zum Langlaufen. Obwohl das Loipennetz hier riesig ist und sich durch das gesamte Tal erstreckt!
Zu verlockend war es, weiter im Skigebiet zu bleiben oder Louise bei ihren akut süßen ersten Schritten auf Langlaufski zuzuschauen. Nächstes Jahr dann, mit Louise!



3. Alpaka-Wandern!

Einfach nur Winterwandern? Schön. Winterwandern mit Alpaka? GENIAL!

Direkt nach unserer Ankunft durften wir zusammen mit einer kleinen Gruppe Urlaubern gemeinsam den Ellmerer Hof hoch über Westendorf besuchen und von dort aus eine eineinhalbstündige Wanderung durch tiefen Schnee durch das Winter-Wonderland unternehmen.

Jeder durfte sein eigenes Alpaka führen. Louise wurde Shakira, die Alpaka-Chefin, zugeteilt und war hochmotiviert, ihre persönliche Chefin durch den (für sie) oberschenkelhohen Schnee zu führen. Über Skipisten, durch tiefe Wälder und weite Wiesen ging unsere Wanderung. Wunderschön und unglaublich lustig! Unbedingt nachmachen – mit Gästekarte günstiger!

Coolster Begleiter: Diego, die Gams.
Eine ECHTE Gams? Eine echte Gams! Die wurde auf den Hof gebracht, nachdem sie ihre Mama verloren hat. Eigentlich sollte sie längst ausgewildert sein, ihr taugts aber so gut bei den Alpakas, dass sie immer wieder zurückkommt. Nun ärgert sie den ganzen Tag ihre flauschigen Freunde und geht mit uns Besuchern spazieren. Chilliges Leben, so als Hausgams!


4. Rodeln!

Aus der Baaahn, Kartoffelschmaaaarrn!
In Brixen im Thale beginnt eine unserer liebsten Kinder-Rodel-Wanderungen: die Wanderung zur Brixenbachalm.
Gemütliche zwei Kilometer und 200 Höhenmeter sind auch für die kürzesten Schneezwerg-Beine noch machbar und am Ende der Wanderung erwartet uns eine wunderschöne, kleine, urige Alm: die Brixenbachalm. Hier gibt’s Heisse Schoko, hausgemachte Kuchen und zünftige Tiroler Küche mit Kachelofen und Hüttenfeeling inklusive. Rodel können hier auch ausgeliehen werden, wenn man nicht seine eigenen dabei hat.
Hinab geht’s über eine perfekt präparierte, breite Rodelpiste, die so perfekt geneigt ist, dass man in einem Rutsch wieder unten ankommt. Und Louise direkt: „Nochmaaaaaal!“

Wem das noch nicht reicht, der kann in Kirchberg in Tirol mit dem Sessellift auf den Gaisberg fahren und eine geniale Rodelbahn abfahren, vom benachbarten Penningberg noch auf die Haagalm wandern, oder von der Hohen Salve in Söll sogar eine wilde Flutlicht-Abfahrt mit dem Schlitten erleben!

5. Schneeschuhwandern, Fackelwandern, Pferdeschlitten fahren und mehr!

Winterurlaub im Brixental ist so viel mehr als Skifahren! Ein buntes Veranstaltungsprogramm hat im Winter jeden Tag einiges zu bieten! Ob Familien-Fackelwanderung, oder Kaiserschmarrn-Workshop: langweilig wird hier sogar den Familien nicht, die gar kein skifahren wollen. Eine Pferdekutschfahrt stand auch unbedingt noch auf Louises Plan, aber die Langlauf-Liebe war dann einfach zu groß!

6. Skitour-Gehen.

Die Kitzbüheler Alpen sind DAS Skitour-Paradies schlechthin. Zusätzlich auch unsere Skitour-Homebase, sozusagen. Wenn wir von zuhause aus zu Touren aufbrechen, dann dorthin. Einsame, tief verschneite Täler, nix los, ausser tiefem Schnee und vielen Gamserl. Dazu alle Berge rundherum perfekt begehbar, alle Touren um die 1000 Höhenmeter. Ein Traum!…natürlich auch für alle Schneeschuh-Wanderer und Winterwanderer!

So, und wann kommst Du? 🙂

Bergurlaub für Klein&Groß. 5 Tipps für Euren perfekten Familienurlaub in den Bergen.

Bergurlaub für Klein&Groß. 5 Tipps für Euren perfekten Familienurlaub in den Bergen.

Ihr wollt Urlaub in den Bergen machen, habt aber keine Ahnung, wo und wie?
Die Auswahl an Regionen, Angeboten, Hotels und Ideen erschlägt urlaubswillige Familien, wenn man keine genauen Vorstellungen hat, was man im Urlaub genau machen will und wo die Berge stehen sollen, die man bezwingen will.

Wir haben deswegen 5 Tipps für Euch, wie ihr vielleicht auch Euren perfekten Urlaubsort und Euer Lieblingshotel findet!

… und wer keine Lust hat, alles durchzulesen: unser Top-Pick-No-Brainer-Super-Tipp momentan:
ab ins Hotel Kindl im Stubaital.
Besser geht’s kaum. (Ja, WERBUNG, weil einfach riiichtig toll!!!)

1.Wohin soll’s gehen?

Zuerst müsst ihr Euch fragen: was will ich im Urlaub machen? Biken? Wandern? Chillen? Möglichst viele Kinderspielplätze? Alles?
Dann: Region aussuchen.
Fürs Biken sind Leogang, Schladming und Saalbach unsere heissen Favoriten, fürs entspannt Wandern die sanften Hügel der bayrischen Voralpen, für Traum-Bergtouren und Kulinarik Tirol und Südtirol, für Stille und unberührte Natur Osttirol, fürs Skaten und Boarden Laax und für Kiddie-Action findet ihr hier bei mir im Blog genügend Ideen!

Um den perfekten Urlaubsort für Euch zu finden, am besten hier im Blog stöbern, googlen, oder in Magazinen inspirieren lassen.


Besonders in Tirol haben viele Regionen erkannt, dass man im Sommer viiiiele coole Dinge für Besucher auf den Bergen bieten kann, deswegen gibt’s hier besonders für Kinder einfach brutal coole Angebote: Bergspielplätze ohne Ende, Berg – Erlebniswelten, Kiddie-Bikeparks, Kinder-Wanderwege, etc.


Unsere Favoriten: Stubaital, Brixental, Pillerseetal, Kaiserwinkl, Leogang.
Hier gibt’s -zumindest für uns- die größte Auswahl an anspruchsvollen Bergtouren, kindertauglichen Wanderungen, Biketrails, Kinderspielplätzen und hübschen Almen.


TIPP: Für konkrete Fragen könnt ihr Euch auch immer die jeweilige Tourist-Information kontaktieren, die kennen sich bestens aus und helfen Euch gerne weiter!

2. Die Unterkunft.

Lieber Pension, Campingplatz, oder Luxushotel? Das müsst ihr für Euch und Eure Bedürfnisse entscheiden!


Wir finden mit Kindern Urlaub auf dem Bauernhof richtig cool, oder gleich ein mega cooles Familienhotel. Unser Bus Rosl ist ja seit letztem Jahr verkauft, deswegen ist Camping erstmal raus.

Am Bauernhof sind die Kinder meist super selig, können morgens schon beim Füttern und Misten helfen, lernen viel über Tiere und Landwirtschaft und haben den Spielplatz direkt neben ihrem Bett auf dem Hof. Die Unterkünfte sind oft einfacher, oft ohne Vollpension, aber dennoch wunderschön.

In Familienhotels ist hingegen für alles gesorgt: Wellness für die Großen, Spiel und Spaß für die Kleinen. Dazu oft Kinderbetreuung, Kinderessen, etc…. ein Traum aller Eltern!

Dabei muss nur unbedingt darauf geachtet werden, dass die Region rundherum auch genug für Kinder bietet – ein Bauernhof auf 2000 Metern Seehöhe ohne viele mögliche Aktivitäten rundherum könnte sonst auch schnell langweilig werden…

3. Die Region.

Ganz wichtig: WAS kann ich mit meinen Kids in der jeweiligen Region unternehmen? Wenn’s online nicht klar wird, unbedingt beim Tourismusverband nachfragen oder hier im Blog inspirieren lassen!


Viele Regionen, die im Winter Skigebiete sind, haben sich Nutzungskonzepte für den Sommer überlegt, sodass viele Bergbahnen auch im Sommer fahren und oben Bergspielplätze der Sonderklasse bieten.
Gespickt mit Kinder-Wanderwegen, Bike-Trails und mehr kann sich hier oft die ganze Familie super vergnügen.

ABER:
Bergbahntickets für die ganze Family sind oft ein ganz schön teures Vergnügen!
Viele Hotels und -Regionen bieten mittlerweile vergünstigte oder kostenlose Tickets für die Aktivitäten in der Region an. Diese sind oft im Hotelpreis inklusive, dann lohnt sich’s richtig!
Unbedingt vorher informieren, das kann schnell ordentlich Geld sparen!

TIPP: Im Hotel Kindl beispielsweise ist die StubaiSuperCard komplett inklusive. Damit kann man jeden Urlaubstag alle Bergbahnen GRATIS nutzen, viele Eintritte in Museen, Schwimmbäder, Thermen etc. sind ebenfalls kostenlos. Wir waren so viel unterwegs, dass wir den Hotelpreis schon fast mit Bergbahnfahrten wieder drin hatten! 😉

4. Familienhotel deluxe!

Ihr merkt schon: für uns momentan das Hotel, das am besten all unsere Bedürfnisse vereint, ist das Hotel Kindl im Stubaital. Warum? Das schauen wir uns jetzt genauer an.

PLATSCH! Ein Pool im Hotel ist sommers wie winters einfach Gold wert mit Kids. Louise liebt es nach dem Skifahren oder Wandern noch ins Wasser zu gehen. So hat sie auch schon so früh schwimmen gelernt: Schwimmkurs mit Papa im Hotelpool war oft ein fester Programmpunkt.
Dank des Pools sind die Nachmittage immer actionreich gefüllt, während der andere Elternteil in der Sauna entspannen, oder mal ein Buch lesen kann.

OOOMM! Sauna und/oder Wellnessbereich sind besonders im Winter nach dem Skifahren einfach ein Segen. Es gibt kaum etwas schöneres als nach einem sportlichen Tag im Schnee in der Sauna aufzutanken. Besonders süß: im Hotel Kindl gibt’s Kinder-Bademäntel und eine Familiensauna – so kann ich mit Louise wellnessen gehen- und sie feierts so arg!

HUNGAA! Familienhotels haben den großen Vorteil, dass es völlig okay ist, wenn am Frühstückstisch mal ein Glas umfällt, oder keine gespenstische Stille im Essensraum herrscht. Fast jeder hat Kinder, für jeden ist’s normal, dass Kinder beim Essen dabei sind.

So gibt’s z.B. im Hotel Kindl zusätzlich ein extra Kinderessen und – Buffet am Abend, es gibt Malstifte und Spielmöglichkeiten, Kinderteller, Kinderstühle etc. etc.
Dazu gibt es speziell für Kinder auch ein Mittagessen im Rahmen der Kinderbetreuung und nachmittags eine ausgiebige Jause von Suppe über Brotzeit bis Apfelstrudel.
Natürlich alles kostenlos und im Preis inbegriffen.

Perfekt für dauer-hungrige Bergzwerge.
Und für Erwachsene? Beim 6-Gänge-Dinner bleiben definitiv keine Wünsche offen!

SPIELEEEN! Als Louise zwei Jahre alt war, waren wir das erste Mal mit ihr in einem Hotel mit Kinderbetreuung. Der absolute Gamechanger. Wir konnten unerwarteterweise ZU ZWEIT ein paar Stunden skifahren gehen! Waren ZU ZWEIT in der Sauna! Konnten ZU ZWEIT Abendessen.
Seitdem versuchen wir immer, ein Hotel mit Kinderbetreuung auszusuchen.

Louise liiebt es, ein paar Stunden am Tag mit anderen Kindern zu spielen, zu basteln, zu malen und mal ohne nervige Eltern zu sein.

Im Hotel Kindl gibt’s sogar schon Babybetreuung, ab 3 Jahren ist tägliche Betreuung von 9-21:00 inklusive, wobei die Kids sogar zusammen zum Mittag- und Abendessen gehen. Natürlich kann man ganz individuell holen und bringen, je nachdem wie’s gerade in den Tagesplan passt.
Louise wollte garnicht weg, kein Wunder bei dem Angebot…: Hüpfburg, Tiere füttern, Bobbycar-Rennen, Schmuckwerkstatt, Basteln… Action ohne Ende!

AB AUF DEN BERG! Im Stubaital gibt’s gleich 5 Bergbahnen, die auch im Sommer in Betrieb sind und oben Kinder-Paradiese schlechthin bieten.
TIPP: Den vollen Artikel zu Aktivitäten im Stubaital findet ihr HIER.

Ob Baumhausweg, Baumscheibenweg, Erlebniswanderwege, Gletscherabenteuer, Wasserspielplätze und mehr: man braucht hier mindestens eine Woche, um auch nur im Entferntesten alle Kinder-Erlebnisse gesehen zu haben. Und da war man noch auf keinem Gipfel, auf keiner Hütte und auf keiner Biketour! Wirklich vöölliiiger Wahnsinn, was dort alles geboten wird!
Und, Spoiler: im Winter gibt’s dementsprechend auch 5 (sehr kindertaugliche!) Skigebiete, u.a. den Stubaier Gletscher, der schon ab Oktober in Betrieb ist.

NACHHALTIG REISEN. Die Anreise zum Urlaubsort ist meist der größte Klimakiller des Urlaubs. Das Hotel Kindl bietet deswegen einen hoteleigenen kostenlosen Shuttle für „die letzte Meile“ vom 15 Minuten entfernten Bahnhof Innsbruck bis zum Hotel an. So kann man entspannt mit der Bahn anreisen. Vor Ort kann man mit der Gästekarte gratis Öffis fahren (und die fahren echt alles an und wirklich oft!), radeln, oder sich per kostenlosem Shuttle auch bringen- oder abholen lassen.

5. Keinen Stress machen.

Der 5. Tipp ist ein sehr persönlicher Tipp aus unserer Erfahrung.
Anfangs dachten wir bei unseren Bergurlauben immer, wir müssten alles sehen, alles erleben, alle Berge bezwingen.
Mittlerweile haben wir als Familie gelernt: Druck rausnehmen, Bedürfnisse abchecken.
So besprechen wir jeden Morgen am Frühstückstisch die Bedürfnisse jedes Familienmitglieds.
Und wenn Louise ungeplanterweise doch lieber in die Kinderbetreuung statt auf den Bergspielplatz will, völlig okay! Es ist auch ihr Urlaub! Und wir planen spontan um und gehen zu zweit biken. Umso besser.

Aber genauso haben auch wir Erwachsenen Urlaub. Deswegen dürfen auch Mama oder Papa mal ganz egoistisch ihre Bedürfnisse kommunizieren … und auch umsetzen!


Urlaub für alle eben!

7 Highlights für Deinen Urlaub mit Kindern in LAAX

7 Highlights für Deinen Urlaub mit Kindern in LAAX

LAAX. Du bist einfach so mega cool!

Zum dritten Mal schon durften wir die Schweizer Berge rund um die Graubündner Orte Flims, Laax, Falera unsicher machen.
Und es ist immer wieder der absolute Knaller – egal zu welcher Jahreszeit.
Ob im Winter direkt an der Piste die Powderhänge shredden, oder im Sommer die Qual der Wahl zwischen Biken, Skaten, Wandern und Klettern haben – gefühlt ist einfach ALLES mega cool in Laax und ein Urlaub mit Kindern wird zum absoluten Erlebnis.

Was mir dazu noch besonders gefällt: bis 2030 will das gesamte Gebiet CO2-neutral sein. Das Ziel ist es, den Energiebedarf zu 100% mit klimafreundlichen, regionalen Quellen zu decken und keine fossilen Energien mehr zu verwenden.
Dass alles dafür getan wird, merkt man echt an jeder Ecke. Ökostrom, Emissionsminimierung, Müllvermeidung – step by step geht hier einiges voran!


Deswegen ist eines schonmal klar: ein Auto braucht hier kein Mensch!
Bahnticket kaufen, Bikes mitnehmen, los! Und vor Ort sind die Öffis sowieso gratis!

Hier kommen unsere 7 Highlights unserer diesjährigen Schweizer Sause

1. Das rocksresort Laax.

Urlaub mit Kindern auf die coolste Weise! Wir lieben es hier so!
Das rocksresort Laax ist ein Skaterdorf direkt an der Talstation der Bergbahnen in Laax.
Einfach der Wahnsinn für Kinder (und Erwachsene!).
Saucoole, stylishe Apartments, ein Skatepark, Bowl, Zauberteppich, Kindertrail, Pumptrack, Trampolinen, Spielplatz, Cafés und Restaurants direkt vor der Türe.
Dazu richtig coole Leute und gute Stimmung.
Wir wollten am liebsten gar nicht weg von unserem „Vorgarten“!

Kinder sind hier absolut willkommen.
In jedem Restaurant gibt’s eine Kinderkarte und Malsachen und mit dem Siruppass, den jedes Kind beim Check-In bekommt, gibt’s in jedem Restaurant den ganzen Tag gratis Sirup und Wasser zu trinken.
Der Zauberer AMI SABI ist hier der große Held. Er ist als Freund des Waldes, der Pflanzen und der Tiere Louises großes Vorbild und findet sich an jeder Ecke. Am Zimmer gibt’s sogar extra Vorlese- Bücher von ihm.
Gut, dass sie in der Kinderbetreuung, der Ami-Sabi-Werkstatt, ihrem Helden ganz nah kommen durfte!

TIPP: Unbedingt im NOOBA Essen gehen! Richtig gute asiatische Küche in coolem Ambiente. Liebs!
Alle Restaurants bieten auch „To-Go“ an, wenn ihr lieber oben in Eurer Wohnung essen mögt!

Oh, und TIPP2: Im Rider’s Restaurant gibt’s ein MEGA vegetarisches 3- oder 5-Gänge Menü. Es war der absolute Oberknaller! Unbedingt die alkoholfreie Getränkebegleitung mitbestellen. Die war der zweite absolute Oberknaller!

2. Wandern & Klettern auf dem Unteren Segnesboden.

Zu Gast im UNESCO Weltnaturerbe Tektonikarena Sardona.
Aus dem Linienbus Murmeltiere beobachten? Geht auch nur in der Schweiz!
Ab Laax führt ein Linienbus hinauf nach Nagens auf über 2000m.
Von dort aus führt eine 8km lange kindertaugliche Wanderung ohne viele Höhenmeter rund um den Unteren Segnesboden. Mehr als beeindruckend und perfekt für Kinder. Überall gibt es Blumen, Wasser, Felsen und jede Menge zu entdecken!

Zum Wandern der Knaller, zum Sportklettern nicht von dieser Welt: wunderschöner Kalk, Kinderrouten ab dem 3. Grad.
Irre!
TIPP: Ein Biketrail (Der Segnes Trail) führt hier auch vorbei UND es gibt GLAMPING ZELTE auf der Alp Nagens. Es sah SO COOL aus – wollen wir unbedingt mal hin!

3. Der Caumasee.

Abtauchen mit WOW Effekt. Blauer geht’s nicht. Türkiser auch nicht.
Wer braucht da noch die Karibik?!
Der Caumasee in Flims ist wirklich allein für’s Auge ein absoluter Traum. Baden kann man hier natürlich auch. Es gibt eine Strandbar, Liegewiesen und sogar einen kleinen Aufzug, der Dich hinauf zur Schönsten Aussicht überhaupt bringt!
Absolutes MUST-SEE! Super gut per Bike und Bus erreichbar.

4. Der Wanderweg Connbächli.

DIE Wanderung mit Kindern in Laax!
Direkt am Caumasee startet der 3,5km lange Wanderweg zur imposanten Rheinschlucht entlang des Connbächli. Ein kleiner hübscher blauer Bach saust durch den Wald – die Kinder hinterher.


Wir waren letztes Jahr schon hier, Louise wollte UNBEDINGT nochmal hin. Es macht auch einfach so Gaudi – nicht nur den Kindern. Und der Weg vergeht so wie im Fluge!
TIPP: Kleines Boot mitbringen und fahren lassen!

5. Die KIDS Freestyle Academy Flims.

Trampoline! Skateboards! Laufradl! Halfpipe! Springen, Rutschen, Ausprobieren.
Aus der neuen KIDS Freestyle Academy Flims für Kinder von 0 bis 8 Jahren wollte Louise niiemehr raus! Perfekt für Regentage, oder für gechillte Stunden für die Eltern mit ausgepowerten Kids! Hier kann man nach Herzenslust seine Sprünge üben, Saltos schlagen, oder einfach mit dem Laufrad seine eigene Schwerkraft erkudnen.
Für ältere Kids und Erwachsene gibt es nach wie vor die Freestyle Academy – gleiches Konzept, einfach grösser.

6. Der Baumwipfelpfad.

Direkt am rocksresort startet der 1,56 km lange Baumwipfelpfad – der längste der Welt. Über einen wunderhübschen Holz-Steg geht’s hoch über dem Waldboden durch den Graubündner Wald.
Wir entdecken (Holz-)Tiere im Wald, lernen an Lernstationen über diese Tiere und über die Pflanzen, wir rennen barfuss über die schönen Holzbohlen, staunen und… erleben die coolsten Kugelbahn-Stationen überhaupt!
Hinab gehts mit einer super coolen Rutsche.

TIPP: Die Holzkugel gibt’s am Ticket-Office zu kaufen und darf dann vor dem Eingang sogar selbst angemalt werden.

7. Die Singletrails.

Laax ist das Bike-Mekka schlechthin.
Brutal schöne Trails ziehen sich von den umliegenden Bergen nach Laax und Flims ins Tal.
Ob Anfänger oder Profi-Shredder, hier bleibt kein Schutzblech trocken!
Klar, dass die Aussicht -typisch Schweiz- dabei der Wahnsinn ist.
Dazu verfügt fast jeder Ort hier über einen Pumptrack, wo sogar im Tal weiter geübt werden kann.

TIPP: Ihr wollt lieber im Winter nach Laax? HIER gehts direkt zu unseren Winter-Tipps in Laax!

Ganz grosses Berg-Kino: Tipps für Deinen Sommerurlaub mit Kindern im Stubaital

Ganz grosses Berg-Kino: Tipps für Deinen Sommerurlaub mit Kindern im Stubaital

Louise, was magst Du denn im Stubaital machen?
„Skifoan! Zu dem Mammut im Eis!“
„Hmm.. es ist Sommer, skifoan geht diesmal nicht“
„Dann Blumen pflücken für Ooma, auf den Spielplatz, so (Sommer-)rodeldingsdongs und Eis essen!“
Okay, easy.

Stubaital? Da denkt jeder sofort an den Gletscher. Ans Skifahren.
Aber dass dieses lange Tal direkt bei Innsbruck im Sommer so viel zu bieten hat, das hätten wir auch nicht für möglich gehalten!

Hier ist er, der Spielplatz-Himmel! Ob im Tal, oder am Berg: Spielen ohne Ende steht auf dem Programm – immer mit großartiger Aussicht auf die umliegenden Gipfel..
Apropos Gipfel: auch für Erwachsene ist das Stubaital ein Bergspielplatz deluxe: Stubaier Höhenweg, alpine Hochtouren, Hüttenwanderungen, Almentouren, Bike-Wege ohne Ende: wir wissen schon jetzt, dass wir ohne Kind und ohne Babykugel wiederkommen müssen!

Doch jetzt für Euch die 4 Gründe für Deinen Urlaub mit Kids im Stubaital:

Der Spielplatz-Himmel beginnt hier!

Wir haben noch nie so viele mega coole Spielplätze und Erlebniswege in einem einzigen Tal gesehen!
Jeder kleine Ort hat mindestens einen, auf jedem Berg finden sich mehrere geniale Spielplätze. Große, aufwändige, schöne Spielplätze und Kinder – Wanderwege mit brutaler Aussicht auf die wirklich hübschen Gipfel.
Alleine um die alle zu sehen, bräuchte man Wochen!
HIER gibt’s sogar ein extra PDF nur mit allen Spielplätzen!

TIPP: Fahrräder mitnehmen und eine kleine Spielplatz-Radeltour unternehmen. Wasserfälle & Seen gibt’s noch als Kirsche auf der Torte dazu. Es ist echt so wahnsinnig schön!

HIGHLIGHT: Klaus Äuele Erlebnisspielplatz.
Recht weit hinten im Tal gelegen liegt ein wunderschön in die Natur eingebetteter Spielplatz.
Eintritt frei, und auch super per Fahrrad zu erreichen.
Wasserspielplatz, See, Enten, Floß, Balancierwege, Kühe, Wald, Spielplatz, Kletterwand und mehr erwarten Euch hier – eingebettet in wunderschöne Natur mit Gletscherblick.
Louise hätte noch Jahre im Matsch buddeln können und Zipline über den Gebirgsbach fahren! Babyenten inklusive!

Die Stubai SuperCard

Ich lieb’s einfach, wenn man nicht jedes Mal vollgas für die Family Eintritte blechen muss. Im Stubaital gibt es in vielen Partnerhotels/Pensionen die SuperCard gratis zum Aufenthalt dazu, kann aber auch vergleichsweise günstig gekauft werden. Damit ist die tägliche Benützung aller Bergbahnen und vieler anderen Attraktionen wie Schwimmbäder und Museen gratis!
Lohnt sich besonders mit Kindern auf jeden Fall!
Die Benutzung der Öffis ist mit Gästekarte ohnehin gratis im Stubaital – eine Anreise per Bahn ist also problemlos möglich!
Bahnverbindung bis Innsbruck, dann per Bus oder Hotelshuttle ins Stubaital. Vor Ort reichen Öffis (oder Fahrräder) völlig aus!

TIPP: In unseren Stubaier Lieblingshotels Stubaierhof und Hotel Kindl ist die Karte inklusive!

Scheibenweg & Baumhausweg

Per Bergbahn geht’s rauf auf die Schlick2000!
Im Winter Skigebiet, im Sommer Kinder-Wanderparadies hoch 2.

DER SCHEIBENWEG: Ab der Mittelstation wandern wir 200 Höhenmeter hinauf zum Panoramasee. Ein wunderschöner Speichersee mit Gipfelblick und Kühen erwartet Euch. Zeit für eine Brotzeit!
Ab dort wird zurück zur Mittelstation gerannt, immer der Baumscheibe hinterher, die neben dem Wanderpfad in einer Bahn hinunterrollt! Eine riesen Gaudi – nicht nur für Kids!

DER BAUMHAUSWEG: 7 brutal schöne Baumhäuser mit Spielplätzen & Zwergengeschichten verteilen sich auf einem ca. 2 Kilometer langem (kinderwagentauglichen) Forstweg durch den Wald. Startpunkt ist die Mittelstation Schlick 2000, Endpunkt ist der Berggasthof, wo ihr einen wunderschönen Blick ins Tal erleben könnt. Von dort aus geht’s in 45 Minuten hinab ins Tal, oder zurück zur Mittelstation der Gondelbahn. Nicht vergessen, den Stempelpass für den Baumhausweg an der Alm oder den Liftstationen gegen eine Überraschung einzutauschen!

TIPP: Einkehr auf der Froneben Alm! Super schee, mit riesen Spielplatz!

Serlespark & Sommerrodeln

Apropos Bergbahn: Eine Fahrt auf die Serles ist Pflicht!
Ab der Bergstation führt Euch eine knapp einstündige Wanderung vorbei an der Ochsenhütte über King Serlis Naturerlebnispfad. Hier wird so weit gesprungen wie ein Hase, Moos und Zapfen ertastet und Tierspuren erraten. Dank Stempelpass war Louise uultra motiviert und hat sich am Ende eine echt coole Überraschungsbox an der Talstation abholen dürfen!

Oben im Serlespark gibt’s direkt an der Bergstation zudem noch einen Panoramasee mit mega Aussicht und einem riichtig coolen Wasserspielplatz. (Gut mit Kinderwagen zu erreichen!). Louise war nach Stunden nur mit der Aussicht auf eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn loszubekommen. Achja, alles mal wieder gratis dank SuperCard!

.. und wem das noch nicht reicht, der muss noch den WildeWasser Weg, den Gletscherweg, Wasserfälle, Bergseen, Klettergärten, Gipfeltouren, Hütten, Fernwanderwege, Almen und Biketrails und -Routen auschecken.
Sollte sich bis zu Eurem 100. Geburtstag knapp ausgehen!

Zirbenduft und Sommerluft: 5 Tipps für deinen Urlaub mit Kindern im Pitztal

Zirbenduft und Sommerluft: 5 Tipps für deinen Urlaub mit Kindern im Pitztal

Endlich mal gscheite Berge!
Nix mit kleinen Voralpengipfelchen wie bei uns – im Tiroler Pitztal gibt’s nur einen Weg: und der heißt auffi! Bergauf! Hooch hinaus!

Steil und schroff ragen die Berge auf beiden Seiten des lang gestreckten Tals empor. Dazwischen kleine Örtchen, saftig grüne Almwiesen – und jede Menge Naturerlebnisse.
Noch liegt Schnee auf den hohen Gipfeln und am Ende des Tales, am Pitztaler Gletscher, hoffen wir, dass er für immer liegen bleibt.

Zum Skifahren waren wir schon da, dieses Mal dürfen wir das Hochzeiger-Gebiet im vorderen Pitztal erkunden.

Und der Hochzeiger ist echt ein Alleskönner-Berg: ob wandern, bergsteigen, biken, Trails fahren oder den genialen Zirbenpark mit den Kids erkunden – hier kann man Wochen verbringen.
Und das alles mit Zirbenduft in der Nase.

Im Pitztal steht nämlich alles im Zeichen der Zirbe, die hier auch überall wächst. Ich liebe es!
Doch damit das alles ein bisserl übersichtlicher wird, kommen jetzt

5 Tipps für Deinen Urlaub mit Kindern im Pitztal

1. Die Pitztal Sommer Card nutzen!


Fast 200 Hotels, Pensionen und Bauernhöfe sind Pitztal Sommer Card -Partnerbetriebe im Pitztal. Das heißt, dass man hier gratis zum Aufenthalt eine Karte bekommt, die es in sich hat:
die Bergbahnen und Öffis sind mit ihr gratis benutzbar, es gibt freien Eintritt zu Badeseen, Hochseilgarten, Kletterhalle, Steinbock-Zentrum und mehr. Bei der Buchung unbedingt beachten, dass die Karte inklusive ist!
Wir waren im Hotel Andy direkt an der Talstation des Hochzeigers eingebucht und hatten dank der dort inklusiven Karte echt fast Freizeitstress!

TIPP: Unbedingt einen Nachmittag im XP Abenteuerpark einplanen. Der Hochseilgarten (gratis mit Pitztal Sommer Card) ist für alle Kids ab 0.90m geeignet und macht auch Erwachsenen einen Riesenspaß! Inklusive Flying Fox über die Schlucht und geniale Aussicht ins Tal!

2. Den Hochzeiger entern!

Der Hochzeiger ist einfach DAS Highlight für Kinder im Pitztal.
Eine Gondelbahn bringt Euch zunächst vom Tal aus zur Mittelstation Hochzeiger, wo der geniale ZirbenPark auf Euch wartet. Ein nur 1 km langer kinderwagentauglicher Rundwanderweg erwartet Euch hier mit Zirben- und Kiddie-Action deluxe.
Auf 18 Stationen kann ins Heu gehüpft, balanciert, gerutscht, geplantscht, gerätselt und gelernt werden. Wir waren direkt zwei Tage in Folge da, weil Louise es so genial fand. Und wir auch!

TIPP: Holzkugel mitnehmen (oder für 2 € vor Ort kaufen), Louise liebt die vielen Kugelbahnen rundherum.

An der Bergstation des Hochzeigers warten weitere Highlights: Auf fast 2500 Metern beginnen hier zahlreiche Wanderungen, man kann in nur 15 Minuten den Gipfel des Hochzeigers erklimmen, oder man saust mit den coolen ZirbenCarts rasant hinab ins Tal. Louise hat’s ultra gefeiert, sodass wir gleich zwei Tage hier waren.

3. Die Bikes einpacken und Schichtsporteln!

Seit diesem Jahr gibt’s am Hochzeiger einen zweiten, nagelneuen (blauen) Bike-Trail, der auch für Anfänger und Familien bestens geeignet ist. So kommen insgesamt 1000 Höhenmeter und 11 Kilometer Bike-Vergnügen zusammen. Ich kann echt nicht gut biken, aber die Flowtrails hier sind so mega cool, dass Lars und ich uns unsere „Schichtsportel-Zeit“ minutiös aufteilen mussten!
Dank Leih-Fully von der Talstation hat’s auch nochmal doppelt so viel Gaudi gemacht!
Nachdem mich ein 8-Jähriger so brutal guad überholt hat, sollte ich wohl trotzdem auch mal etwas an meiner Technik feilen…;)

TIPP: Ein Elternteil kann wunderbar mit den Kids den ZirbenPark erkunden, während der andere Elternteil biken geht. Die Trails treffen direkt am ZirbenPark wieder zusammen, sodass man alle 30 Minuten Schichtwechsel machen kann!

Zur Einkehr liegen Zeigerrestaurant, Tanzalm, Hochzeiger Hütte und Stalder Hütte direkt entlang des Trails.

4. Das Pitztal von oben bis unten erkunden!

Es gibt im Pitztal so viele Attraktionen, wie das Tal lang ist.

Recht weit vorne im Tal, in Wenns, müsst ihr dringend in den PitzPark. Hier erwarten Euch mehrere Naturbadeseen, Sprungtürme, ein riesen Kinderspielplatz, ein Kinderpool, Beachvolleyplatz, Restaurant, Liegewiese und mehr.
Wir hatten dort einen wunderschönen Nachmittag und waren völlig überrascht, wie schön es dort war!

Ein Besuch im Steinbock-Zentrum in St. Leonhard ist ebenfalls Pflicht. So nah wie hier kommt man den Steinböcken, dem Wappentier des Pitztals, sicher nicht mehr. Dabei erfährt man allerhand Wissenswertes über diese faszinierenden Tiere und im Außengehege warten derzeit Steinbock-Babies auf Euch!

Von Mandarfen aus kann per Bergbahn (gratis mit der Pitztal Sommer Card) der Rifflsee erreicht werden. Ein türkisblauer, wunderschöner See erwartet Euch, auf dem sogar Floßfahrten angeboten werden.

Ganz hinten im Tal erwartet Euch noch der Pitztaler Gletscher. Nach einer Bergfahrt mit der Bergbahn auf 3400 Meter könnt ihr hier Österreichs höchstgelegenes Café, das Café 3440, entern oder direkt zur Wildspitze, dem zweithöchsten Berg Österreichs, aufbrechen. Das aber bitte ohne Kids und nur mit Bergführer 😉

SCHLECHTWETTER-TIPPS: In Stillebach gibt’s ein cooles Boulder-Stadl und in Imst ist der Eintritt in die Kletterhalle gratis bei der Pitztal Sommer Card dabei. Dort kommt ihr mit Öffis gratis hin!

5. Die Wanderschuhe schnüren!

Das Pitztal ist ein endloses Wander-Paradies.
Gemütliche Almenwanderungen gibt es hier genauso wie anspruchsvolle Trailrun-Strecken oder Gipfel-Kraxeleien. Scheinbar unendlich viele Wanderungen gibt es hier zu unternehmen und sogar einige Weitwanderwege führen hier vorbei, die Euch auf direktem Wege in Richtung Meer bringen!

TIPP: Eine einfache und wunderschöne Wanderung für Kinder führt von der Bergstation der Hochzeigerbahn über den Grat hinüber zum Sechszeiger. Von dort steigen wir 300 Höhenmeter hinab zur Kalbenalm, oder weiter zur Leineralm – doppelter uriger Almenflair inklusive!

5 TIPPS ZUM ENTSPANNTEN REISEN MIT KINDERN

5 TIPPS ZUM ENTSPANNTEN REISEN MIT KINDERN

Endlich Urlaub!


Jetzt beginnt sie wieder, die Reisezeit! Ob per Bahn, Auto, oder Flugzeug – die Anreise zum Urlaubsort ist meist der stressigste Teil des ganzen Urlaubs.
„Wann sind wir endlich daaahaaaa?“ hat sicher jeder Elternteil schon zur Genüge gehört.
Wir haben ein paar Tipps für Euch, wie Eure Reise entspannt wird!

1. Die Reisezeit dem Rhythmus des Kindes anpassen

Solange Louise noch Mittagsschlaf gemacht hat, war die Mittagszeit immer eine Zeit, die wir gerne für Autofahrten und Flüge genutzt haben. So kann man noch gemütlich gemeinsam snacken und dann hoffentlich mal ein, zwei entspannte Reise-Stunden haben.

Wem Nachtfahrten nichts ausmachen, kann natürlich, wenn möglich, auch gut die Abendstunden nutzen, um in den Urlaub zu gelangen – so ist es immerhin schön ruhig im Auto und die Kleinen schlummern selig.

Zudem hilft es, sich schon im Vorhinein gute Orte für eine Pause entlang der Strecke herauszusuchen. Auf langen Fahrten kann das natürlich gleich ein Highlight wie ein Zoo, oder eine Kletterhalle sein, auf kurzen Fahrten vielleicht ein Spielplatz in Autobahn-Nähe, oder eine Raststätte mit Spielplatz.

TIPP: wenn ihr im Hotel seid, könnt ihr mittags ganz normal auschecken, dann aber noch die Nachmittagsstunden im Hotel genießen. Die meisten Hotels haben kein Problem damit, wenn ihr noch den Wellness- oder Spiel-Bereich nutzt und dann im Rhythmus des Kindes nachhause fahrt.
Einfach freundlich nachfragen und den Tag noch voll auskosten.

2. KEKZE auf die Ohren

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Unser KEKZ-Hörer ist seit Louises 3. Geburtstag DIE Wunderwaffe auf Reisen.
Louises leichter, kleiner, roter Kopfhörer und jede Menge KEKZE sind einfach immer mit dabei.
Auf jedem „KEKZ“ – Chip ist Audio-Content in Form von Hörspielen, Musik oder Wissescontent abgespeichert.
Der kann easy per Kinderhand in den Kopfhörer eingelegt werden und los geht’s.

Der riesen Vorteil: nur das Kind hört. Ansonsten ist es leise.
Perfekt für Bahn und Flugzeug, aber auch im Auto – Kindermusik fürs Kind, Erwachsenenmusik für uns.

Der KEKZ-Hörer funktioniert ganz ohne WLAN und Kabel, was mir beim Kauf besonders wichtig war. Er muss nur regelmäßig aufgeladen werden, ansonsten braucht es keinerlei Hilfsmittel zum Funktionieren.
Dabei ist er super leicht und klein zusammenfaltbar, sodass er in jeden Rucksack passt.

Louise ist mittlerweile voll im Hörspiel-Alter angelangt, liebt ihre Conni und Benjamin Blümchen. So ist der Kopfhörer längst nicht nur auf Reisen im Einsatz, auch als Rückzug nach dem Kindergarten chillt sie gerne eine Runde mit Benjamin auf der Couch.

TIPP: Mit dem Code kekzsophie bekommt ihr im KEKZ-Store 2 Audio-Chips gratis zum Starterset dazu!

3. Snacks am Start

Sicher kein Geheimtipp, aber besonders in Bahn und Flugzeug überlebenswichtig: nicht nur KEKZE, sondern SNACKS.
Viele Snacks! Sobald wir irgendein Verkehrsmittel besteigen, kann man sich sicher sein, dass Louise Hunger bekommt. Wir haben immer einen Thermobecher mit einer warmen Mahlzeit dabei, sowie Obst, Gemüsesticks, Nüsse und Brezen. Wir verlegen gerne direkt eine komplette Mahlzeit ins Auto, so ist Louise schon mal eine halbe Stunde mit Essen beschäftigt…

TIPP: Im Flugzeug sind keine Flüssigkeiten erlaubt – für Kinder aber schon.
Ihr könnt also ruhig die Kinder-Trinkflasche mitnehmen, ebenso Brei-Gläschen, oder auch Tupperware mit Kinderessen. Wir sagen an der Sicherheitskontrolle immer direkt bescheid, dass wir Kinderessen dabei haben – das war bisher weltweit noch nie ein Problem.

4. Tipps vom Vielflieger Louise und Stewardess Sophie

Louise ist ein absolutes Vielflieger-Kind.

Nachdem ich bei meiner Schwangerschaft mit ihr erst spät wusste, dass ich schwanger bin, hat Louise in ihren ersten Lebensmonaten noch über 100 Flüge in meinem Flugbegleiterinnen-Bauch absolviert.
Und auch nach der Geburt ist sie mit 2 Monaten zum ersten Mal Langstrecke geflogen.

Dabei habe ich darauf geachtet, sie zu Start und Landung zu stillen, um ihr den Druckausgleich zu erleichtern. Später hat Louise immer eine Trinkflasche zum Start in die Hand bekommen, ebenfalls, um den Schluckreflex anzuregen und den Druck auf die Ohren auszugleichen.

An Bord gibt es zwar Windeln, Spielzeug und auch Babynahrung, nehmt dennoch lieber genügend von allem mit – manchmal sind so viele Kinder dabei, dass schnell alles leer ist.

Ansonsten gilt: macht es Euch gemütlich – je entspannter die Eltern, desto entspannter das Kind. Ihr könnt zusammen malen, basteln, vorlesen, auch mal eine offline gespeicherte Serie abspielen und natürlich KEKZ Hörer hören.

Macht Euch keinen Stress, wenn das Kind mal schreit. Das gehört dazu.

Außerhalb der Servicezeiten könnt ihr – vorausgesetzt die Anschnallzeichen sind ausgeschaltet- auch ruhig mal aufstehen und durch die Kabine spazieren – spannend für die Kids und eine kleine Erholung für Euch. Und, weil so viele Fragen: Ja, Babies müssen leider zu Start und Landung diesen lästigen Gurt tragen. Hilft nix. So sind die Regeln.

TIPP: nehmt einen großen Schal mit, um dem Kind am Flieger ein kleines „Nest“ zum Schlafen zu bauen. Schützt vor Zugluft, riecht nach Zuhause und ist gemütlich. Klappt bei Louise super. Sie verbindet „fliegen“ mittlerweile automatisch mit „schlafen“, und schläft auf jedem Flug verlässlich in ihrem Nest ein.

5. Beschäftigungen einplanen

Wir haben mittlerweile einen kleinen Jute-Turnbeutel voll mit Spielen, Basteleien, Buntstiften, Malbüchern, Stickerheft und Pixie-Büchern, der jederzeit gepackt ist und ungesehen auf jede Reise mitgenommen wird.

Momentan sind UNO und Schwarzer Peter so hoch im Rennen, dass wir im Winter auf einer Bahnfahrt mal 4 Stunden Schwarzer Peter gespielt haben. Am Stück.
Im Auto ist „ich sehe was, was Du nicht siehst“ ganz hoch im Kurs.

Ihr müsst dabei aber nicht über Stunden hinweg die super-Entertainer sein.
Louise darf zuhause auch kaum fernsehen, im Auto oder im Zug aber durchaus mal ein paar Folgen offline gespeicherte Serien wie „Conni“ oder „Petersson und Findus“ schauen und so viele Hörspiele hören, wie sie nur will.
Und wenn dann der nächste Spielplatz schon ruft, vergeht die Reise doch wie im Flug!

GUTE FAHRT und GUTEN FLUG!