10 Tipps für Deinen Urlaub mit Kindern in Lenggries

10 Tipps für Deinen Urlaub mit Kindern in Lenggries

Lenggries, das ist Oberbayern deluxe.
Ein uriges Dorf mit vielen kleinen Geschäften, Cafés und Restaurants, die tiefblaue Isar mit ihren weiten Kiesbänken, sanfte Hügel, hübsche Almen und das schroffe Karwendelgebirge drumherum.
Hier ist wirklich alles geboten, was es für einen gelungenen Urlaub mit Kindern braucht.

Wir haben Euch 10 Tipps zusammengestellt, damit auch Euer Urlaub in Lenggries unvergesslich bleibt.

1. Urlaub auf dem Bauernhof buchen.

In Lenggries mag es keine fancy Kinderhotels geben – dafür aber reichlich wunderschöne Bauernhöfe mit Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen. Hier können die Kleinen im Stall helfen, reiten, Kühe melken lernen und sich in der Natur austoben.
Wir waren auf dem Lamprechthof – einem Bauern- und Reithof und Louise hat’s so gefeiert! Nicht nur, weil sie auf dem Pony Lilly reiten durfte, sondern auch, weil der Spielplatz und Streichelzoo direkt vor der Türe lag und sie so schon vor dem Frühstück den Hühnern „Guten Morgen“ sagen konnte.

TIPP: Einige Gastgeber bieten GRATIS zu Eurem Aufenthalt die GästekartePLUS an. Damit gibt’s viele gratis Eintritte, zB ins Schwimmbad, zur Bergbahn kostenlos für Euch dazu! Mit der „normalen“ Gästekarte sind auf jeden Fall die Öffis vor Ort kostenlos zu benutzen.

2. Die Fahrräder einpacken.


Direkt durch das Flößerdorf Lenggries führt die Isar. Und an ihr entlang führt ein Radweg bis nach Venedig. So weit muss es ja nicht sein, aber der recht flach verlaufende Isarradweg, sowie die Seitentäler sind perfekt für einen Radlausflug mit Kindern. Wer höher hinaus will, dem seien die Biketouren rund um Jachenau und Sylvensteinspeicher ans Herz gelegt – hier gibt’s einige Höhenmeter abzuradeln!

3. Badesachen nicht vergessen.


Die weiten Kiesbänke der Isar sind im Sommer ideal zum Baden und Staudamm Bauen!
Und wer eher auf Seen steht: kleinere Badeseen, sowie der große Sylvensteinspeicher, Walchensee, Tegernsee und sogar der Achensee sind nicht weit und definitiv einen Tagesausflug wert! Am Sylvensteinsee kann man StandUp Paddleboards leihen, am Walchensee sogar auch tauchen!

Das Naturfreibad Lenggries ist auf jeden Fall auch einen Besuch wert!


TIPP: An der Isar-Brücke im Ortszentrum von Lenggries startet der den NaturErlebnisPfad. Hier kann anhand QR-Codes an 13 verschiedenen Stationen allerhand Wissenswertes rund um Flora und Fauna der Isar erlernt werden.

4. Ausflüge planen.


Lenggries liegt einfach perfekt. Das Karwendelgebirge ums Eck, die idyllische Jachenau und das Risstal, sowie der Achensee, Tegernsee, Schliersee nicht weit. Per Bahn ist man in 15 Minuten in Bad Tölz, in einer guten Stunde in München.
Wandern, Radeln, Stadt, Natur erleben – hier wird es auch nach Wochen nicht langweilig!
TIPP: Das Freilichtmuseum Glentleiten ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

5. Almenwandern was das Zeug hält.


Denkalm, Reiseralm, Lenggrieser Hütte… Rund um Lenggries finden sich massig süße Almen, die auch für kleine Kinderbeine gut zu erreichen sind und Euch oben mit Kaiserschmarrn und einer wunderschönen Aussicht begrüßen.

6. Die Bahn nutzen.


Von München aus fährt die Bayrische Oberlandbahn direkt nach Lenggries. Mit der Gästekarte (und dem 49€ Ticket) sind die Öffis vor Ort sogar gratis. So kann man das Auto gut daheim lassen und die Gegend lieber per Fahrrad und Öffis erkunden.

7. Brauchtum erleben.


Dirndl an und los!
Wir haben während unseres Aufenthaltes das traditionelle Maibaumaufstellen miterlebt. Das ganze Ort kam zusammen, um das schier unmögliche möglich zu machen: einen 30 Meter hohen Maibaum per Muskelkraft in die Senkrechte zu stemmen. Viele Stunden dauert das Spektakel. Gut, dass es Bier und Steckerlfisch dazu gibt!
Doch auch im restlichen Jahr ist immer was los in Lenggries.
Veranstaltungskalender checken, Tracht einpacken, Gaudi haben!

8. Das Kinder – Sommerprogramm nutzen.


Den ganzen Sommer über von Juni bis Oktober bietet der Ort ein cooles Kinder-Sommerprogramm für seine Gäste.
Wöchentlich gibt’s hier Laternenwanderungen, Brezenbacken, Kräutersafari, Schaukäsen Ponyreiten und vieles mehr! Die Anmeldung findet jeweils in der Tourist-Information statt.

9. Das Brauneck entern.


Der Hausberg von Lenggries, das Brauneck, ist in der Umgebung weithin als schönes Skigebiet bekannt. Aber auch im Sommer hat der Berg einiges zu bieten!
An der Talstation der Bergbahn befindet sich ein kleiner Bikepark, der auch MTB-Kurse anbietet, sowie einige nette Lokale inkl. Spielplatz und Streichelzoo.
Oben am Gipfel kann man wunderschöne Panorama- und Almenwanderungen zu den insgesamt 10(!) bewirtschafteten Hütten und Almen unternehmen.
Das Sportklettergebiet bei der Stie-Alm ist auch eine absolute Empfehlung!
Für alle die Action brauchen: eine Sommerrodelbahn, einen Gleitschirm-Startplatz und eine Bull-Cart-Strecke gibt’s natürlich auch noch!

10. Den Regen genießen.


Regen im Urlaub? Cool!
Endlich Zeit für alle Indoor-Aktivitäten!
Das Familien-Hallenbad Isarwelle befindet sich direkt in Lenggries, ebenso das Heimatmuseum, wo der kleine „Flößer Anderl“ den Kindern alles über das Leben der Flößer erklärt.

TIPP: Ideal per Bahn erreichbar ist die Kletterhalle Bad Tölz, die einen coolen Boulder- und Kinderbereich bietet. Für’s Bouldern braucht ihr keine Vorkenntnisse und könnt Euch und den Kindern vor Ort Kletterschuhe ausleihen.

.. oder ihr bleibt einfach mal am Bauernhof und helft beim Stall Ausmisten. Die Kinder freuts und die Gastgeber bestimmt auch..

Und jetzt: VIEL SPAß IN LENGGRIES!

6 ganzjährig geöffnete Hütten & Almen für Kinder (inklusive Spielplatz!)

6 ganzjährig geöffnete Hütten & Almen für Kinder (inklusive Spielplatz!)

Der Frühling lässt dieses Jahr ja wirklich zu wünschen übrig!
Ihr seid trotzdem heiß auf Wandern und wollt endlich wieder an einer warmen Hüttenwand lehnen, den Kaiserschmarrn vor Euch mit Bergpanorama im Hintergrund genießen, während die Kinder am Spielplatz nebenan beschäftigt sind? Kein Problem! Wir haben die Lösung für Euch!

Die meisten Hütten öffnen ihre Pforten zum Start in die Sommersaison meist erst Mitte-/Ende Mai. Dennoch gibt es einige Berggasthöfe, Hütten und Almen, die schon jetzt, oder sogar ganzjährig geöffnet haben.
Wir haben sie für Euch gefunden!

Alle Hütten sind dazu kinderfreundlich, oft mit Spielplätzen ausgestattet und großteils per Öffis erreichbar!

1. Käser Alm, Samerberg.

Mama geht in den Bikepark, Papa mit den Kids auf die Alm? Yeehaa!
Von der Talstation Hochries am Samerberg geht es in kurzen 30 Minuten hoch auf die Käser Alm.
Hier wartet ein riiiesiger Abenteuerspielplatz, Sonnenterrasse und richtig gute Küche. Der Bikepark Samerberg liegt direkt nebenan – Shred&Bike inklusive, sozusagen!
Bis Ende April nur am Wochenende geöffnet.

2. Berggasthof Hohe Asten, Flintsbach.

Per Bahn geht’s nach Flintsbach im Inntal. Von dort aus wandern wir in ca. 2 Stunden auf den idyllischen Berggasthof Hohe Asten.
Riichtig gute Küche gibt es hier, dazu ein kleiner Spielplatz, ein Kuhstall und viele, viele Almwiesen zum Toben und Sonnenstrahlen Sammeln. Selbstgemachte Almbutter und richtig guter Kuchen inklusive!

TIPP: Alternativ lohnt sich der Anstieg über Bichlersee/Oberaudorf. Ganz fitte können sogar eine Rundtour daraus machen und in Oberaudorf wieder in den Zug steigen!


3. Priener Hütte, Sachrang.

Bahn&Bike&Hike bis kurz unter den Geigelstein!

Per Bus&Bahn geht’s ins Bergsteigerdorf Sachrang, von dort aus zu Fuß oder per (E-)-Bike bis auf die Priener Hütte. Wer mag, wandert von hier aus noch 300 Höhenmeter weiter auf den prächtigen Geigelstein.
Wunderschön gelegen und ziiemlich cool für Kids!
b
TIPP: Hier kann man auch übernachten, oder wunderschöne Rundtouren bis an den Walchsee unternehmen.

4. Bodenschneidhaus, Schliersee.

Ooh, der Schliersee. Ein Traum von einem bayrischen Bergsee.
Per Bahn geht’s nach Neuhaus am Schliersee und dann in knapp 1,5 Stunden auf’s Bodenschneidhaus.
Hier wird richtig gut gekocht und es ist sogar eine Übernachtung möglich!

TIPP: Rundwege sind spannend für Kids, so kommt sicher keine Langeweile aus! Steigt hinab in Richtung Tegernsee, und steigt in Tegernsee wieder in die Bahn zurück nachhause!

5. Deindlalm, Daffnerwandalm & Laglerhütte, Samerberg.

Am Fuße des Heubergs liegen gleich drei Almen nebeneinander: Die Deindlalm, Daffnerwandam und die Laglerhütte. Wohin zuerst? Gute Frage!

Im Frühling gesäumt von einem Meer aus Krokussen kann man hier überall eine richtig gute Brotzeit mit Blick auf die Chiemgauer Alpen genießen.
Der Aufstieg ist easy in 45 Minuten geschafft, wer mag, kann sogar oben übernachten oder noch eine halbe Stunde weiter auf den Heuberg kraxeln. Qual der Wahl und Traumblick inklusive!
Startpunkt: Duftbräu, Samerberg.

6. Taubenseehütte, Kössen.

Eine unserer Liebsten!
Von Kössen aus führt ein kindertauglicher Weg, der später in einen Steig mündet, hinauf zum Taubensteinhaus. Hier wartet eine wahnsinns-Aussicht auf den Wilden Kaiser, sowie ein Kinderspielplatz und brutal gute Küche. (Die Kaspressknödl!). Unbedingt noch zum Taubensee weiterwandern!

Und jetzt: VIEL SPAß AM BERG!

Saisonabschluss im Stubaital! Oder: das perfekte Familienhotel.

Saisonabschluss im Stubaital! Oder: das perfekte Familienhotel.

Es ist Anfang März. Am Stubaier Gletscher liegt noch meterhoch der Schnee, während im Tal schon die ersten Krokusse ihre Nase der Sonne entgegen strecken.

Das riecht nach Schneevergnügen ohne 20 Schichten Fleecepullover, das klingt nach Frühlingsfirn und Sonnenskilauf.

Die Saison am Stubaier Gletscher geht zwar noch bis in den Mai hinein, aber irgendwann wollen wir dann doch auch die Radl wieder gegen die Ski tauschen!

Das Hotel Kindl: ein perfektes Basecamp.

Wir waren im Dezember schon da. Wir haben uns verliebt. 

Und haben direkt wieder eingecheckt: Im Familienhotel Kindl in Neustift im Stubaital.

Unsere neue Lieblingshood und eindeutig das perfekte Hotel für einen entspannten Familienurlaub.

Kinderbetreuung, mehrere Pools, Rutschen, Wasserspielplatz, Kinderspielraum und ein wahnsinnig schöner Wellnessbereich für die Erwachsenen. Das alles herrlich unaufgeregt, familiengeführt und ohne großes HalliGalli. Einfach herrlich.

Vor knapp zwei Jahren wurde das Familienhotel komplett renoviert, sodass das ganze Haus in neuem Glanz strahlt und der traditionelle alpine Stil wunderbar mit modernen Elementen verbunden wurde. Wir fühlen uns hier einfach pudelwohl.

Ab in den Kinderclub!

Wir haben noch nicht mal unser Familienzimmer bezogen, da ist Louise schon weg. 

„Ich geh schonmal in den Kinderclub“ ruft sie uns noch zu, und schon ist sie weg.

Von 9-21:00 gibt es hier jeden Tag eine liebevolle (kostenfreie) Kinderbetreuung mit richtig coolem Programm. Ob Basteln, Kletterwettbewerb, Tanzspiele, oder Ostereier-Suche – hier ist immer was los.

Mittagessen und Abendessen können die Kids ebenfalls mit den anderen Kindern des Kinderclubs. Das klingt nach Dinner zu Zweit. Nice! 

Klar, dass Louise auch am nächsten Tag überhaupt gar keine Lust hat, mit uns wandern zu gehen.

Ist uns recht, sie ist ja wunderbar gut aufgehoben. 

Plitsch, platsch, nass!

Wir springen am nächsten Morgen schon in der früh um 8 das erste Mal in den Pool, es ist einfach zu verlockend. Rein, raus, rein, raus. Hüpfen, paddeln, Kinderpool, großer Pool, Wasserspielplatz. Louise weiß garnicht, wo sie anfangen soll und irgendwann müssen wir sie förmlich aus den Poolbereich TRAGEN.

Ich bin in der Zwischenzeit schon in den Fitnessraum abgedüst und gönne mir eine Yogaeinheit vor dem Frühstück.

Frisch geduscht und mit nassen Haaren gönnen wir uns ein ausgedehntes Frühstück. Milch und Butter vom Bauern im Dorf, hausgemachtes Brot und frische Eier von glücklichen Hühnern. Hier blieben keine Frühstückswünsche offen. 

Louise bringen wir direkt in den Kindergarten, wir schnüren unsere Wanderschuhe. 

Vom Haus weg wandern wir über den Gamssteig auf die Klamperbergalm. Es hat frisch geschneit, nur unsere Spuren ziehen sich einsam den steilen Steig hinauf. 

Still ist es. Weit und wunderschön. 

Nach einer guten Stunde erreichen wir die (natürlich noch geschlossene) Alm. Ein schneller Schluck Tee und ab ins Hotel. Die Sauna wartet auf meine kalten, nassen Füße!

Nachmittags-Chill-Out

Louise, Nachmittagsjause! Nur mit Not können wir sie kurz mit der Aussicht auf Heisse Schoko aus dem Kinderclub loseisen.

Von 14-17:00 gibt es im Hotel jeden Tag eine abwechslungsreiche und reichhaltige Nachmittagsjause mit allem, was das Herz begehrt: eine warme deftige Speise, dazu Bauernjause, Kuchen, Apfelstrudel, Kaffee, Tee.
Natürlich wieder alles inklusive.

Den Geldbeutel und das Auto werden wir hier die gesamte Zeit über nicht brauchen.

Wellness mit Aussicht

Wir spielen ein paar Runden UNO und dann: ab in den Pool. 
Papa geht mit Louise rutschen, Mama in die Sauna. Danach wird getauscht. 

Der Wellness-Bereich des Hotel Kindl ist einer der schönsten, die ich je erlebt habe.
Zwei unglaublich schön designte Saunen mit einem weiten Panoramablick, dazu ein Whirlpool mit Panoramafenster, Solebad, und vielem mehr.
Ich bin komplett allein hier, die anderen Urlauber sind bestimmt noch auf der Piste. Gut für mich!
Bald bekomme ich aber doch Sehnsucht und schaue, was der Rest der Familie so treibt.

Sie rutscht. Ohne Ende. Vorwärts, Rückwärts, am Bauch, am Rücken. Papa liefert sich Rutsch-Battles mit einem anderen Vater – bleibt die Frage, wer hier das Kind ist!

Aperitivo!

Der große offene Kamin im Barbereich wurde eingeheizt. Louise sitzt schon am Ofenbankerl bereit und mischt die Spielkarten.
Mit Aperol und Apfelsaft bewaffnet spielen wir ein paar Runden und genießen das süße Nichtstun im Hotel. Endlich mal NICHT kochen, einkaufen, putzen.
Ich glaube, jede Mama genießt das einfach soo sehr!
Nach einem Gang zum Kinderbuffet lässt uns Louise unser 5-Gänge-Menü allein genießen und spaziert allein zurück in den Kids Club.
Sie muss noch ihre Frühlingsdeko fertig basteln. Klar. Business ruft!

Skifoan!

Am nächsten Morgen ist’s endlich so weit: der Berg ruft! Oder besser: der Stubaier Gletscher!
Der hoteleigene Shuttle bringt uns vom Hotel aus in knapp 20 Minuten direkt bis an die Talstation der Eisgratbahn. 
Rein in die Gondel, rauf auf 3000 Meter. 

Der Schnee ist für Mitte März großartig und Louise taugt’s heute richtig. Oben am Gletscher gibt’s viele breite, flach geneigte Pisten – ideal für Familien! Dazu ein Kinderland mit allerhand Zauberteppichen, einem riesen Schnee-Mammut und vielem mehr.

Louise entdeckt aus dem Sessellift schnell den Funpark und so verbringen wir den Vormittag zwischen Schanzen, Rails und Steilkurven. Es macht riiesigen Spaß mit ihr mittlerweile und keiner von uns will alleine skifahren – mit Louise ist’s grad einfach lustiger!

Den Rücktransport per Hotel – Shuttle haben wir morgens schon gebucht, und so wartet am Nachmittag auch pünktlich der Kleinbus auf uns, zusammen mit ein paar anderen Hotelgästen. 

Dank der Gästekarte können alternativ auch die öffentlichen Busse gratis im ganzen Tal benutzt werden.

TIPP: Eine Anreise per Bus&Bahn ist zum Hotel super easy! Innsbruck ist nicht weit, ab dort kann man vom Hotel abgeholt werden oder fährt per Bus bis zum Hotel!

Wir kommen wieder!

Wir genießen unseren letzten Nachmittag im Hotel. Nochmal ausgiebig schwimmen, wellnessen und Apfelstrudel essen, bevor es am nächsten Tag nachhause geht.

Schon jetzt steht fest: wir kommen wieder!

Louise fühlt sich hier einfach pudelwohl, und wir auch. Einen so entspannten Urlaub wie dieses Mal hatten wir tatsächlich selten. Jeder kam auf seine Kosten, dank Kinderbetreuung hatten wir mehr als genug Paarzeit.

Und PSST: das geht auch mit Baby! Es gibt nämlich sogar jeden Tag Baby-Betreuung. Und dazu eine volle Versorgung an Baby-Essen, Kinderwagen, Kraxen, und allem, was Baby eben braucht.

Rundum sorglos, ich sag’s ja! 

Wenn Du noch mehr von unseren Erfahrungen im Stubaital lesen willst: hier gibt’s 5 Gründe für einen Winterurlaub im Stubaital!

Winter ganz groß. 10 Tipps für Deinen Winterurlaub im Brixental 

Winter ganz groß. 10 Tipps für Deinen Winterurlaub im Brixental 

Es ist tiefster Winter. Es ist heiss. 34 Grad sagt das Thermometer. Louise sitzt im Schatten, bewaffnet mit einer Mango und singt lauthals: SKIIIFOAN!
„Mama, Bangkok ist ja schön. Aber wo kann man denn hier Skifahren?“

No snow no show, so ist das Leben! 

Von Bangkok ins Brixental

So ein Glück, kleine Luxusbiene, dass wir direkt von Bangkok in unser geliebtes Brixental sausen.
Kurzer Rodel-Langlaufski-Wanderschuh-Ski-Hol-Stopp daheim und dann reisen wir direkt weiter – ins Herz der Kitzbüheler Alpen.

Brixen hat nämlich nichts zu tun mit dem Südtiroler Brixen, es geht vielmehr um den Ort Brixen im Thale, der Talort in den Kitzbüheler Alpen, der zusammen mit Westendorf und Kirchberg das idyllische Brixental bildet.

München ist nur eine gute Autostunde entfernt, Kitzbühel direkt nebenan. Der Wilde Kaiser ist direkt um’s Eck, und bei Fernsicht liegt uns hier das ganze majestätische Panorama der Ostalpen zu Füßen. Und so wie ich hier mit Gebirgsnamen um mich werfe, merkt ihr schon: hier kann man skifahren ohne Ende! Und Wandern! Und Rodeln! Und Langlaufen! Oder einfach nur chillen, Tiroler Kulinarik genießen und sich von Schaukäserei über Schnapsbrennerei bis Schokoladenmanufaktur durch schlemmen.

Skifoan, skifoan, skifoan

Wir wollen dieses Jahr unbedingt und ganz viel skifahren! 

Der Schnee hat diesen Winter auf sich warten lassen, doch während es bei uns im Inntal grün auf grün aussieht, ist hier oben in Brixen alles weiß. 

Letzten Winter waren wir mit Louise bereits hier. Damals stand immer noch jeweils ein Elternteil am Übungshang in Westendorf oder Kirchberg (gratis für alle Zwerge!) mit Louise, dieses Jahr können wir direkt die Gondel auf den Berg nehmen und mit Louise die roten Pisten entern. 

So schnell geht’s mit Kids. Flexibel sein ist die Devise.

Doch weil es hier so viel mehr gibt, als „nur“ skifahren, gibt’s für Euch jetzt kurz und knackig….

10 Tipps für Euren Urlaub im Brixental

Wir feiern das Brixental einfach so unendlich – das müssen wir weitergeben!

1. Das Auto stehenlassen

Anreisen in ultra entspannt. Da sich eine Bahnlinie von Wörgl durch das gesamte Tal zieht, sind die Orte des Brixentals wunderbar per öffentliche Verkehrsmittel zu erreichen – und die sind mit der Gästekarte sogar kostenlos!
Wir sind im Sommer sogar per Fahrrad angereist. Einfach, weil wir’s können 😉

2. Unendlich viele Pistenkilometer sammeln

Das Brixental ist Talort zweier unglaublich cooler und unglaublich großer Skigebiete: KitzSki auf der einen Seite, die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental auf der anderen Seite. Welches besser ist? Dazu später mehr!

3. Die Langlaufski einpacken

Loipen ohne Ende! Gefühlt kann man von Brixen aus ganz Tirol erskaten! Das ganze Tal ist eine einzige Loipe, dazu kommt noch die Höhenloipe in Hochbrixen. Unbedingt ausprobieren!

4. Rodelgaudi genießen

Der Gaisberg in Kirchberg ist DER Rodelberg schlechthin! Per Sessellift geht’s die knapp 400 Höhenmeter hinauf, per (saucoolem) Leihrodel (gibt’s an der Talstation) wieder hinunter. Und nochmal. Und nochmal. An manchen Tagen bis 22:00. Die Rodelbahn ist so super cool, Louise und wir haben’s so gefeiert!


TIPP: Unbedingt oben im Gaisbergstüberl einkehren. Urig, gmiatlich und guad!

5. Die SkiWelt entern

Breite Pisten, flache Hänge, wunderbares Panorama. Die SkiWelt ist mein Heimat-Skigebiet, und Louise liebt es auch schon. Perfekt für Kinder, aber auch super für Ski-Könner. Auf über 270 Pistenkilometern ist für jeden was dabei.

TIPP: Mittagspause auf der Jochstuben ist Pflicht! Traumhafte Sonnenterrasse und gutes Essen inklusive. Die Jausenstation FrankAlm und das Biwak sind auch Kult und einen Abstecher wert.

6. Ruhe spüren

Die Seitentäler des Brixentals, Windau-, Aschau- und Spertental sind wie eine andere Welt. Still ist es hier. Völlig ruhig und wunderschön. Perfekt zum Wandern, Skitour Gehen oder einfach mal durchatmen.

7. Eisbären treffen

Oben in Hochbrixen steht das Alpeniglu, das unbedingt einen Besuch wert ist. Louise war völlig begeistert von dem riiesigen Iglu und den Eisskulpturen im Inneren. Eine Frage blieb allerdings offen: „Ja Mama, wo sind denn jetzt die Eisbären?!“

TIPP: Am Montag findet hier gratis der Familienspieltag statt.

8. Kletterschuhe einpacken

Schlechtes Wetter? Keine Lust auf Skifahren? Ab nach Wörgl! Dort gibt’s eine riichtig coole Kletterhalle inkl. Boulderbereich. Mit der Gästekarte kostenlos per Zug erreichbar!

9. Im Sommer wiederkommen

Der Sommer im Brixental ist der Wahnsinn! Unendlich viele Kinder-Spiele-Paradiese gibt’s am Berg, Kinder-Wanderwege, Badeseen, Erlebnisparks und vieles mehr. Louise schwärmt noch heute vom Alpinolino Entdeckerpark in Westendorf – wir müssen also unbedingt im Sommer wieder her!

10. Zum Radlrennen anmelden

Im Juni steigt im Brixental erneut das KitzAlp Bike Festival. Lars ist letztes Jahr schon 2 Rennen mitgefahren und geht auch dieses Jahr an den Start. Coole Jedermann-Rennen, Rahmenprogramm und saugute Stimmung. Wir sind auf jeden Fall dabei!

LAAX, Baby! 7 Tipps für Deinen Winterurlaub mit Kindern in Laax.

LAAX, Baby! 7 Tipps für Deinen Winterurlaub mit Kindern in Laax.

Kennt ihr es noch? Dieses weiße, kalte Zeug, das im Winter manchmal vom Himmel fällt und uns in den Powderhimmel bringt?

Ja, genau, Schnee!

Hier in den Voralpen lässt er dieses Jahr wirklich auf sich warten, aber wir haben ihn gefunden: in der Schweiz! Besser gesagt: in Laax!
Vier unglaublich coole aktive Wintertage liegen hinter uns. Wir waren Skifahren, Langlaufen, Schlitteln, Trampolin Springen und unglaublich gut essen. 

Lust bekommen? Ja? Das glaub ich Euch!

Wir haben 7 Tipps für einen unvergesslichen Familienurlaub in LAAX!

1. Mit Öffis anreisen

Die Schweiz ist das Bahnland schlechthin. Pünktlich, sauber, easy. Das müssen wir testen!

Dazu kommt, dass die Weisse Arena Gruppe, die Betreiberin des Wintersportgebiets LAAX bis 2030 klimaneutral werden will. Dazu leisten wir gerne unseren Beitrag. 

Ganze 240 kg CO2 sparen wir pro Person ein, indem wir Bahn statt Auto wählen. 

Per Intercity rasen wir mit 220 km/h durch das Inntal, über den Arlberg, bis nach Chur. Weiter geht’s per Postauto (den Schweizer Bus) hinauf bis nach Laax. Der Bus spuckt uns direkt an der Bergbahn und somit auch vor unserem Hotel aus. Ca. 5 Stunden und 300 Partien „Schwarzer Peter“ später kommen wir so völlig relaxed an einem Freitagmittag in Laax an.

Unser Fazit: Mega Sache! Hat super geklappt, easy, entspannt und definitiv umweltfreundlicher als per Auto!

2. Im rocksresort einchecken

Das rocksresort in Laax ist ein Dorf im Dorf. Direkt an der Talstation der Seilbahnen gelegen, bietet es alles, was es für einen entspannten Familienurlaub braucht.
Geräumige, hübsche Appartements mit Küche und Skidepot, rundherum coole Cafés, Bars und Restaurants. Es gibt eine Bäckerei, einen Supermarkt, eine Ski-und Snowboardschule, Skiverleih, ein Sportgeschäft – alles, was man braucht!Frühstück kann hinzugebucht werden, ein Besuch im Nooba ist für alle Asian-Food-Lovers wie mich absolute Pflicht!

Im Sommer findet sich ein Pumptrack für kleine und große Skater im Innenhof, im Winter sind zwei Zauberteppiche, sowie das Kinderland direkt vor der Türe: besser geht’s nicht!

PSST: Jeden Abend ab 17:00 gibt es gratis Kinderbetreuung inkl. Abendessen für rocksresort Gäste. Gönnt Euch!

3. Am Crap Sogn Gion die Boarderprofis spotten

Laax ist das Boarder-Paradies schlechthin. Die grösste Halfpipe der Welt, eine Minipipe, fünf Snowparks mit über 90 Hindernissen und eine Pro Kicker Line in olympischer Grösse finden sich hier. Im Januar auch immer die LAAX OPEN, ein riesiger Snowboard-Contest, stattfinden. In diesem Jahr fanden erstmals auch Wettkämpfe im Freeski statt.

Es gibt Funparks, Kicker, und ziemlich gute Stimmung!

Der Anteil an Boardern im Gebiet liegt bei einem guten Drittel – doppelt so viel wie in anderen Skigebieten. 

Kein Wunder, dass Louise beim Anblick der Profis, die an der ultra stylishen Bergstation des Crap Sogn Gion in der Pipe trainiert haben, beschließt: „Ich werde auch mal Schnouboardererein!“ 

Oder vielleicht doch Ballerina. Oder Gärtnerin. Täglich wechselnd, wir werden sehen!

Wir shredden erstmal die breiten, blauen Pisten des Laaxer Skigebietes, wo Louise sogar zum ersten Mal selber Tellerlift fahren darf. Saustolz geht’s in die urige Hütte Stalla Nagens

In einem umgebauten Kuhstall gibt’s heiße Ovomaltine, Raclette und die traditionellen Bündner Capuns – eine Art Mangoldwickel mit Spätzleteig. Ein Must-Try!

Seit 2010 engagiert sich LAAX mit dem „Greenstyle Projekt“ für mehr Nachhaltigkeit in der Region. Dazu gehört Engagement in den Bereichen erneuerbare Energien, Food Waste, Elektromobilität und vieles mehr. Schon heute deckt die Region ihren Strombedarf zu 100% aus erneuerbaren Energien – 2030 soll der gesamte Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden.

TIPP: Wer seinen Beitrag im Skisport leisten möchte, kann mit dem Last Day Pass helfen, das Abschmelzen des Vorabgletschers zu verlangsamen. 

Garantierte 1000kg CO2 werden kompensiert – und Du leistest einen kleinen Beitrag zum Schutz der Gletscher.

4. Die Schweizer Küche genießen

Damit kommen wir auch schon zum vierten Punkt. Die Schweizer Küche. Ein.Traum.!
Überall riecht es gefühlt nach Käsefondue, riesige Käselaibe werden durch die Berghütten getragen. Die Speisekarten lesen sich wie Gedichte, wir können uns keinen einzigen Tag einigen, was nun das beste Gericht war, weil einfach alles so gut ist.
Es wird wert gelegt auf regionale Produkte und höchste Qualität – und das merkt man!

TIPP: Wir waren einen Abend zu Zweit in der Tegia Larnags zum Abendessen. Louise war in der Kinderbetreuung, wir sind zu zweit die 15 Minuten hinauf in das urige Chalet gewandert. Rotwein, Fondue, Tobleronemousse. Was will man mehr?

5. Winterzauber abseits der Piste erleben

Laax bietet mehr als Skifahren und Snowboarden!
Ob wunderschöne Winterwanderungen, Pferdekutschfahrten, perfekt gespurte Loipen zum Langlaufen, Schwimmbäder, oder Museen – Laax hat für jeden das richtige Programm zu bieten!
Besonders mit Kindern steht man selten den kompletten Tag auf der Piste, da bietet es sich an, ein wenig Rahmenprogramm zu schaffen.
Wir haben uns gerne beim Skifahren abgewechselt, während Louise am Zauberteppich vor dem Hotel Ski- oder Schlittenfahren konnte.

TIPP: Der Baumwipfelpfad beginnt am rocksresort und bietet aufregende Ausblicke über die winterlichen Baumwipfel – spannende Lern- und Spielstationen und eine Röhrenrutsche inklusive.

6. In der Freestyle Academy Saltos üben

Am Sonntagvormittag heisst es für alle Kinder in Laax: Manege frei!
Die Freestyle Academy, die sich momentan noch in einem Zirkuszelt der Zirkusfamilie Knie befindet, verwandelt sich da im Rahmen des „Flying Ants“ Programmes in einen riesigen Kinderspielplatz.
Es darf nach Herzenslust auf den Trampolinen gehüpft werden, Saltos in die weichen Matten geschlagen werden, die Halfpipes per Skateboard, Roller, oder Laufrad geentert werden.
Eine riesen Gaudi für alle Kinder (und ihre Eltern!)

Ende Januar eröffnet die nagelneue KIDS Freestyle Academy im Stenna in Flims.
Dort heisst es dann jeden Tag: Springen bis die kleinen Beine wackeln!
Eine ganze Freestyle Academy nur für Kinder zwischen 0 und 8 Jahren eröffnet dort ihre Pforten. Natürlich inklusive Café für die Eltern und ganz neuen Ideen für einen perfekten, aktiven Familientag.

7. Die Langlaufski einpacken

Im Winter lässt sich die Umgebung kaum besser erkunden, als auf Langlaufski. Langsam zieht die Landschaft vorbei, das Herz pumpt, der ganze Körper ist auf Spannung. Perfekt gespurte Loipen weisen den Weg – es gibt nur mich und die Natur.
Jeder läuft sein Tempo, Runde für Runde.

Louise durfte einen ganzen Vormittag in der Kinderbetreuung nach Herzenslust basteln, malen, spielen, während Lars und ich den Bus nach Bargis bestiegen haben und im Paradies ausgestiegen sind.
Hier oben auf 1500 war sie, die Stille. Ein kleiner Langlaufski-Verleih, massig Naturschnee und eine wunderschöne Loipe durchs Hochtal. Schroffe Felsen ragten sich links und rechts in die Höhe, weiße Bergspitzen im Hintergrund.
Ein paar Runden gemeinsam, bis Lars mich abgezogen hat.
Auspowern, so gut es geht. Perfekter Pärchensport! Probiert es aus!

Unser Fazit: LAAX in Kombination mit dem rocksresort ist einfach ein Garant für coole Ferien. Im Sommer per Fahrrad und Board, im Sommer mit Ski und Schlitten. Es fehlt an nichts, besonders nicht am Auto. Also: ab in den Zug und los geht’s!

HIER gehts direkt zu unserem Artikel über LAAX im Sommer!

Winterblues? 5 Ausflugsideen mit Kindern fernab des Skizirkus.

Winterblues? 5 Ausflugsideen mit Kindern fernab des Skizirkus.

Liebe Frau Holle, es ist ja bisher wirklich nicht Dein Jahr.
Nach ein paar kurzen Powdertagen Anfang Dezember haben wir unsere Ski wieder gegen Wanderschuhe eingetauscht und bestaunen grüne Hänge und zarte Frühlingsblumen. Im Januar.

Hilft ja alles nix, wir müssen trotzdem raus.
Besonders diejenigen von Euch, die Skiurlaub gebucht haben, und Frühlingsurlaub bekommen haben.

Die Skigebiete kämpfen zwar noch mit letzten Zahnpastastreifen gegen den leisen Untergang, aber wir haben bessere Ideen für Euch, wie ihr Eure Wintertage verbringen könnt.

Wir haben Euch 5 Ausflugsideen zusammengestellt, die auch ohne Schnee mit Kindern funktionieren.
Also: Mütze auf, Handschuhe an und los geht’s!

1. Winterwandern: geöffnete Almen & Berggasthöfe.

„Was? Es gibt geöffnete Hütten im Winter?!“ Diese Frage erreicht mich derzeit wirklich oft. Die gute Nachricht: JA! Einige Almen und Hütten haben auch im Winter geöffnet. Besonders die, die (eigentlich) auch über eine Rodelbahn verfügen. So haben beispielsweise die Ottenalm, die Auffangalm, oder auch das Brünnsteinhaus ganzjährig geöffnet.
Lust auf eine Hüttenübernachtung?Auf dem Brünnsteinhaus könnt ihr sogar in den Wintermonaten übernachten! Das geht ebenfalls am Spitzsteinhaus. Auf dem Spitzstein ist übrigens auch unter Winter-Wander-Titelbild entstanden!

Darüber hinaus gibt es eine nicht so bekannte Form der Berg-Gastronomie, die garantiert ganzjährig geöffnet hat: sogenannte Berggasthöfe oder Berggasthäuser.

Die sind meistens in Form einer (kurzen) Winterwanderung, oder oft auch per Auto erreichbar. Ganzjährig geöffnet bieten sie das ideale Ausflugsziel mit Kindern.
Wir wandern beispielsweise gerne zum Berggasthof Schwarzlack in Brannenburg. Das sind nur knappe 30 Minuten Fußweg und oben wartet ein heisser Kakao auf uns.

2. Pumptracks und Bikeparks

Packt die Radl ein! Wenn schon kein Shredden auf Ski, dann eben Shredden auf dem Bike. Das Kinderfahrrad ist mittlerweile echt ganzjährig dabei, man weiß ja nie, was kommt!

Im Winter sind die Kids wenigstens gut eingepackt, da tut das Stürzen nicht so weh, wie im Sommer… Spaß beiseite: die kommerziellen Bikeparks sind im Winter natürlich geschlossen, viele Gemeinden verfügen aber mittlerweile über wirklich coole öffentliche Pumptracks, die ganzjährig bei schneefreien Bedingungen befahrbar sind.
Die Premium-Version findet sich wahrscheinlich in Laax in der Schweiz, wo es in Flims, Laax und Falera brutal coole Pumptracks im Ort gibt. Wir begnügen uns mit unserem am nähesten gelegenen Pumptrack in Brannenburg. Louise taugts, das ist das Wichtigste.

3. Kletterhallen

Ihr wisst, wir sind momentan voll im Kletter-Fieber. Louise will am liebsten den ganzen Tag „in die Boouuulldaahalle“, wir sind auch mal wieder voll in Kletterhallen-Love.
Schaut am besten einfach mal nach, wo es bei Euch in der Umgebung eine coole Halle gibt. Achtet unbedingt darauf, dass es einen Kinderbereich gibt – im Zweifel vorher anrufen!

Bouldern könnt ihr ohne Vorkenntnisse, die Kids haben ab ca. 1,5-2 Jahren richtig Spaß dabei.
Schuhe könnt ihr auch immer vor Ort leihen, für Kinder reichen Turnschläppchen, oder leichte Turnschuhe. Als Outfit eignen sich Leggings, oder auch Jogginghosen für die Kids. Brotzeit und Wasser in den Rucksack, schon kann’s losgehen!

4. Snowtubing & andere Scherze

In den Wintersportgebieten ist mittlerweile einiges mehr geboten als „nur“ Skifahren.

Ob Winter-Kutschfahrten, Eislaufen, Trampolinhallen, Snowtuben, oder Flying Fox – die Regionen überbieten sich förmlich in kindertauglichen Action-Programmen.


Wir waren letzten Winter zum ersten Mal beim Snowtuben und fanden es ULTRA witzig.
Die Snowtubing – Bahnen befinden sich oft im Schatten und fetzen umso besser, je eisiger der (restliche) Schnee ist.
Beste Bedingungen also momentan!
Wir waren letztes Jahr in Kössen beim Staffnerhof beim Snowtuben, in Bayrischzell gibt es ebenfalls eine Bahn!

Eislaufen geht beispielsweise super in Ebbs, dort könnt ihr auch jegliches Equipment ausleihen.

Einige Sommerrodelbahnen haben ebenfalls bereits ihren Betrieb wieder aufgenommen, ebenso Flying Fox Anlagen und weitere Sommerspäße. Einfach mal bei den jeweiligen Liftbetrieben, oder Tourismusverbänden nachfragen.

5. Spielplätze und Motorikparks

Unser derzeitiges Januar-Programm: per Fahrradtour zum Spielplatz, danach, wenn’s gut läuft, noch ins Café zum Aufwärmen.
Ich weiß, ihr denkt jetzt: „Och nöö, schon wiiiieder Spielplatz!?“ Hilft ja nix! No Snow no Show!
Dafür gibt’s mittlerweile in jeder Region riiichtig coole Spielplätze, die es zu erkunden gilt. Ich schau‘ mittlerweile echt gern bei Google Maps, dort sind sie super verzeichnet und man findet neue Schätze auf Reisen.

Unsere derzeitige Lieblings-Radl-Tour: am Inn entlang nach Kufstein in den (ultra coolen!) Motorikpark. Meine Motivation: In Kufstein gibt’s danach dann noch Sushi für Mama und Reis für Louise.
Alternativ radeln wir gerne rüber nach Ebbs. Dort kann man nach dem Eislaufen noch auf den super coolen Spielplatz im Dorfzentrum, der macht sogar im Winter Spaß.

Und wert weiß, vielleicht können wir ja auch bald wieder unsere Fahrräder gegen Ski tauschen… Dann könnt’s hier gleich weiterlesen, wie Eure Zwergerl sicher skifahren lernen.