Urlaub dahoam. Zu Gast im Familotel „Das Bayrischzell“

Urlaub dahoam. Zu Gast im Familotel „Das Bayrischzell“

Am Fuße des Wendelsteins, unweit des Tegernsees und nur eine Stunde entfernt von München liegt Bayrischzell. Ein hübsches, typisch oberbayrisches Dorf mit Zwiebelturm-Kirche, Holzhäusern, Skiverleih und Rodelhang. Ganz so, wie man es sich vorstellt.
Und genau dort hat im Jahre 2020 das erste Familotel Oberbayerns eröffnet: Das Familotel „Das Bayrischzell“.

Das hat uns so gut gefallen, dass wir Euch unbedingt darüber berichten müssen!

Urlaub im Winter Wonderland

Es ist Mitte Dezember, als wir für ein verlängertes Wochenende im Hotel einchecken. Tief verschneit präsentiert sich die Landschaft, noch immer fallen dicke Flocken vom Himmel. Eigentlich wollten wir per Fahrrad anreisen, aber da hat uns Frau Holle einen Strich durch die Rechnung gemacht… Umso besser! Ab in den Schnee!
Noch bevor wir im Hotel einchecken, schnappen wir uns unsere Schlitten und ziehen Louise per Rodel durchs Dorf für eine kleine Sightseeingtour.

Schon nach kurzer Zeit erreichen wir den Winter-Erlebnispark „Tannerfeld“. Hier gibt’s mitten im Ort einen Kinderlift, sowie eine Snowtubing-Bahn, aber derzeit sind die leider noch geschlossen. Also ziehen wir unsere Schlitten selbst den Hügel hinauf und sausen runter ins Tal. Louise hat eine riesen Gaudi, bis ihr irgendwann so kalt ist, dass sie kaum noch sprechen kann. Ab ins Warme!

Gemütlichkeit pur

Im Hotel angekommen, fühlen wir uns direkt wie zuhause. Viel Holz, warme Farben, weiches Licht. Richtig schön und gemütlich. Beim Check-In bekommen wir noch einen Plan für die Sportkurse und die Kinderbetreuung und Louise noch ihr Stempelbuch vom Maskottchen „Pletzi“. Dort bekommt sie Stempel, wenn sie Aktivitäten im Hotel und in der Region gemacht hat und am Ende vielleicht sogar eine Überraschung….

Louise weiß gar nicht, was sie zuerst machen soll.
Plätzchen backen in der Kinderbetreuung? In den Pool mit Papa?
Sie entscheidet sich für die Kinderbetreuung. Und die ist so schön, dass wir in den nächsten Tagen Probleme haben werden, sie dort überhaupt wegzubekommen.

Doch für heute ist uns das sehr recht. Louise glücklich, wir glücklich. Wir trinken erstmal einen Kaffee in der gemütlichen Lounge und bedienen uns vom reichhaltigen Nachmittagsbuffet. Das ist ja immer das schönste im Urlaub: sich bekochen lassen! Und das geht hier besonders gut! Vom gesunden Frühstück über Mittagessen, Nachmittagssnack und Abendessen inklusive Kinderbuffet lässt die kulinarische Verpflegung keine Wünsche offen! Das klappt übrigens auch für Veganer und Vegetarier super gut hier. Und wen es dann noch Malstifte und Ausmalbilder am Esstisch gibt, können die Eltern sogar recht entspannt mehrere Gänge genießen!

Ab in die Sauna!

Nach dem Kuchen ab in die Sauna!
Wir schnappen uns unsere Bademäntel und genießen die Ruhe im Wellness-Bereich. Mehrere Saunen und eine Infrarot-Kabine erwarten uns. Dazu ein Außenbereich zum Abkühlen und wer mag, kann sich direkt noch eine Massage dazu buchen.
Ganz allein sind wir hier heute, machen ein paar Saunagänge und Lars traut sich sogar in den zugefrorenen Badeteich im Garten des Hotels.
Herrlich!


Völlig tiefenentspannt holen wir Louise aus der Kinderbetreuung ab und hüpfen mit ihr direkt nochmal in den Kinderpool. Der Außenpool hat’s ihr besonders angetan, besonders, weil man rausklettern kann, Schnee essen, und wieder ins warme Wasser springen kann.
Zum Aufwärmen geht’s danach direkt in die Familiensauna.

Skifahren? Auf keinen Fall!

Es war ja schon fast klar. Als wir Louise am nächsten Morgen fragen, ob sie Lust hat, mit uns Skifahren zu gehen im 15 Minuten entfernten Skigebiet Sudelfeld ist ihre Antwort: „AUF KEINEN FALL! Ich muss UNBEDINGT noch meine Armbänder fertig basteln und überhaupt, geht mal schön allein“.

Das lassen wir uns nicht zweimal sagen! Die Kinderbetreuung ist ohnehin ganztägig, die Zwergerl können dort auch gemeinsam Mittagessen gehen. Also machen wir uns einen gemütlichen Skitag zu Zweit am Sudelfeld, während Louise überglücklich ist, wieder in der Kinderbetreuung sein zu dürfen. Das Kinder-Übungsgebiet am Sudelfeld ist zwar eigentlich ziemlich cool, aber skifahren ohne Kind ist eigentlich auch ziemlich cool…

Auf den Wendelstein

„Jupiiee, Zug fahren!“ Louise liebt Bahn fahren. Gut, dass der Bahnhof direkt gegenüber des Hotels liegt und wir heute eine Station mit der Bahn nach Osterhofen, zur Talstation der Wendelsteinseilbahn fahren können. Wir sind heute die ersten Gäste und genießen eine exklusive Fahrt zu Zweit auf den Wendelstein. Dank unserer Saisonkarte ist die heute sogar kostenlos!

Oben ist es dank der Wetterlage sogar wärmer als unten und so genießen wir die wärmende Wintersonne am Wendelstein-Gipfel und schauen uns unsere Heimat mal von oben an. Bei guter Schneelage herrscht hier sogar Skibetrieb mit ziemlich coolen unpräparierten Freeride-Abfahrten – aber dafür muss sich Frau Holle noch etwas mehr ins Zeug legen….

Zurück zu Pletzi

Sobald wir zurück im Hotel sind und Louise ihre Nudeln vom Kinderbuffet verspeist hat, beschließt sie: „So, ich muss zurück zum Pletzi“ Der Pletzi ist das Maskottchen des Hotels, ein ziemlich süßer Pandabär – und Louise ist schwer verliebt. Da Pletzi die Kinder gestern Abend im Hotel besucht hat und ein riesiges Bild von ihm in der Kinderbetreuung hängt, muss sie da jetzt sofort wieder hin. Fankult für 4-jährige, sozusagen.

Klar, dass sie natürlich auch jede Nacht mit ihrem Plüsch-Pletzi im Arm einschläft. Der lag nämlich zur Begrüßung in ihrem Kinderzimmer im Hotel.

So darf Louise wieder zu Pletzi, wir gehen langlaufen.

Endlich wieder langlaufen!

Bayrischzell ist DAS Langlauf-Mekka in Oberbayern. Wenn irgendwo eine Loipe gespurt ist, dann in Bayrischzell. Und heute, an diesem klirrend kalten und sonnigen Tag erwarten uns dort beste Bedingungen. Wir freuen uns soo, endlich wieder auf Langlaufski zu stehen! Der Sport ist in den letzten Jahren echt einer meiner liebsten geworden! Einfach sauschön! Und da der eindeutig nicht machbar ist mit Kind, ist so eine Kinderbetreuung für uns wirklich Gold wert. Zurück im Hotel will Louise auf keinen Fall schon mit uns mitkommen, sodass wir wieder in den Luxus eines gemütlichen Nachmittagskaffees und einer Sauna zu Zweit kommen.

Eiskalt abtauchen

Eine frostig kalte Nacht liegt hinter uns. Minus 15 Grad sagt das Thermometer. Perfektes Wetter, um morgens um 7 seine ersten Bahnen im 25-Meter-Sportbecken zu ziehen. Ich bin ja eigentlich überhaupt keine Schwimmerin, aber hier mit diesem riesen Pool ist es einfach so verlockend! Besonders, weil es im Hotel danach kuschelig warm ist und das Frühstück auf einen wartet!

Es ist unser letzter Tag im Paradies. Wir gehen alle nochmal schwimmen, ich gehe -wie jeden Morgen- in das hübsche und riesengroße Gym, Lars ist mit Louise im Spielzimmer und klettert, bouldert, spielt mit ihr. Wir könnten locker noch einige Tage länger bleiben: ein paar der täglichen Sportkurse im Hotel besuchen, mal an den Spitzingsee fahren, an den Tegernsee, oder einfach nochmal RodelnSkifahrenLanglaufen.

Louises Stempelbuch war dennoch schon recht gut gefüllt. So durfte sie sich bei der Abreise noch eine Überraschung aussuchen. Pletzi – Seifenblasen sind’s geworden. Die müssen seitdem jeden Tag mit in den Kindergarten-Rucksack.

Für uns steht auf jeden Fall fest: „Urlaub dahoam“ ist im „Das Bayrischzell“ eine riesenschöne Sache.


5 Gründe für einen Winterurlaub mit Kindern im Stubaital

5 Gründe für einen Winterurlaub mit Kindern im Stubaital

Ich muss gestehen, ich war bisher genau einen Tag meines Lebens im Stubaital. Und ich muss gestehen, das war ein riesen Fehler.

Es ist ja so saucool dort! Direkt hinter Innsbruck gelegen, ist’s für uns eigentlich ein Hops dorthin…

Dreieinhalb Tage durften wir gerade eine irre Wintersause feiern. Winterurlaub mit Kind der Extraklasse. Skifahren, Rodeln, Wandern, und Schneemann Bauen inklusive.
Unten im Tal blühten noch fast die Blumen, je tiefer man hineinfuhr ins Stubaital, desto weißer wurde es. Hinein ins Winter-Wunderland, und das Anfang Dezember!

Immer höher wurden die Berge, die uns umringten, immer schroffer die Felsen.

Südtirol und die Dolomiten sind ja immerhin auch nur einen Steinwurf entfernt.
Und dann kam der Schnee. Erst zart, dann immer mehr. Bis wir direkt unsere Rodel gepackt haben und uns den ersten Hügel hinuntergeschmissen haben.

Welch ein Geschenk, so viel Schnee im Dezember!

5 Gründe für einen Urlaub im Stubaital

Aber nicht nur das, wir haben 5 Gründe für Euch gefunden, warum so ein Winterurlaub im Stubaital ein ganz wundervolles Erlebnis ist.

1. Gletscher-Sause!

Der Stubaier Gletscher hat von Oktober bis Mai Saison, sodass hier Anfang Dezember schon beste Bedingungen herrschten. Es ist ein wunderschönes Skigebiet für Kinder UND ein mega Freeride Gebiet für große Kinder wie uns.
Viel PowPow zum Abseits fahren, coole Pisten zum Wedeln und tolle blaue Pisten, die sogar Louise schon sicher fahren konnte. Zwar gibt es gleich drei Zauberteppiche im BIG Family Übungsgebiet, aber Zauberteppiche sind ja „für Babies“- laut Louise.
Also ab zum Tellerlift nebenan. Kurz eingrooven und schon ging’s in den Sessellift. Dank des Gletschers sind die Pisten meist breit und flach, dazu war wenig los Anfang Dezember. Perfekt für die ersten Skizwerg-Übungsmeter!

2. Winterspaß für alle!

Du musst nicht skifahren können, um ins Stubaital zu kommen! Es gibt so viel mehr zu entdecken! Im Stubaital kann man wunderbar winterwandern, rodeln, langlaufen, eislaufen oder Ausflüge ins nahegelegene Innsbruck (krasse Kletterhalle!) oder Südtirol unternehmen. Langweilig wird’s hier sicher nicht!

TIPP: Vom Parkplatz Josef aus wandert man in ca. 45 Minuten auf die urige Auffangalm. Dort erwartet uns eine hübsche (bewirtschaftete) Alm für eine Heiße Schoko und dann geht’s per Schlitten über die Rodelbahn hinab ins Tal. Wem das zu kurz ist, der kann sogar noch weiter wandern zur höher gelegenen Brandstattalm.

3. Qual der Wahl!

Doch das Stubaital bietet weitaus mehr als „nur“ den Stubaier Gletscher.
Insgesamt gibt es nämlich gleich vier Skigebiete im Stubaital. Im vorderen Stubaital befindet sich das Gebiet Schlick2000. Es ist nur gute 15 Auto-Minuten von Innsbruck entfernt und bietet alles, was ein Familienskigebiet ausmacht: Gemütliche blaue Pisten genauso wie steilere rote und schwarze Pisten, nette Hütten zum Einkehren und ein Kinder-Übungsland für die Skischul-Kinder.
Die Skigebiete Serles und Elferlifte öffnen je nach Schneelage Mitte Dezember ihre Pforten.

4. Ziemlich weiß hier!

Im Tal ist alles grün, es herrschen Plusgrade. Je weiter man hinein fährt ins Stubaital, desto weißer wird es. Und plötzlich: Winter-Wonderland! Die Höhe macht’s, die Kälte auch. Kaum vorstellbar, vom Tal aus gesehen. Denn wer in der Vorsaison, also vor Anfang Januar, sichere Schneebedingungen erleben möchte, dem bleiben wenige Optionen. Die meisten Skigebiete sind oft noch geschlossen, die Täler oft noch grasgrün. Hier im Stubaital stehen die Chancen aber sehr gut für Winterwetter – und am Gletscher beginnt die Saison ohnehin schon im Oktober!

5. Hotel-Liebe.

Viele von Euch haben’s schon gemerkt, wir haben uns verliebt. In ein Hotel. Das Hotel Kindl in Milders genauer gesagt. Es war so rundum wunderschön, dass allein das Hotel ein Grund ist, hierher zu kommen. Sieben Tage die Woche gibt’s hier 12 Stunden liebevolle Kinderbetreuung, ein traumhaftes Spa (und Fitnessstudio) für die Eltern, Kinderpools, Kinderessen, Familiensauna, Spielzimmer herzliche Gastgeber und traumhaftes Essen.
Dank der Kinderbetreuung ging sich sogar mal ein halber Skitag zu Zweit aus. Traumhaft, oder? 😉

Skiurlaub im Pitztal: Saisoneröffnung auf dem Dach Tirols

Skiurlaub im Pitztal: Saisoneröffnung auf dem Dach Tirols

„Wooo ist denn jetzt das Christkind?!“


Vorweihnachtszeit.

Überall glitzert und glänzt es und Louise ist im Weihnachtsfieber.
Wir sind weit oben, auf knapp 3000 Metern und wollen noch weiter hoch – in Österreichs höchstgelegenes Christkindlpostamt nämlich.
Auf 3.440 Metern nehmen hier im Pitztal nämlich die Helferinnen des Christkindls die Wünsche der Kinder entgegen. Und wer so weit nach oben kommt, der muss ja fast einen direkten Draht zum Christkind haben.
Doch es kommt alles anders…

Endlich skifoan!

Es ist Mitte Dezember. Früh in diesem Jahr eröffnen wir die Ski-Saison im Pitztal. Zwischen Ötztal und Kaunertal gelegen, verspricht es Tiroler Schneegaudi, auch schon in der Vorsaison.
Im Tal ist noch alles grün, je weiter man sich vom Tiroler Talort Imst aus aber hinaufschraubt in die majestätische Bergwelt des Pitztals, desto weißer wird es. Am Talschluss befinden wir uns bereits auf 1800 Metern und damit auch direkt im Winter Wonderland.
Noch bevor wir ins Hotel einchecken, muss Louise erstmal ein paar Runden mit ihrem Zipfelbob am Hotelparkplatz drehen – der erste Schnee muss ja gebührend begrüßt werden!

Auf über 3000 Metern…

Im Pitztal befinden sich gleich drei Skigebiete. Das wohl berühmteste: der Pitztaler Gletscher. Oder auch: das Dach Tirols. Das höchste Gletscherskigebiet Tirols hat Saison von September bis Mai – Schnee garantiert. Ganz oben am Gletscher befindet sich das Café 3440 mit dem Christkindlpostamt, das wir eigentlich direkt am ersten Urlaubstag besuchen wollten, aber leider macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung.
Sturm, -15 Grad, kaum Sicht.
Die Wildspitzbahn, die uns hinaufbringen sollte, ist wetterbedingt geschlossen.

Das schreckt uns nicht ab. Wir wollen skifoan!
Kind im Zwiebellook ca. 20 Schichten angezogen, in den Skibus gestellt, 3 Paar Ski auf den Rücken, und ab auf den Gletscher.
Oben angekommen kämpft sich Louise tapfer gegen den Schneesturm zum Tellerlift und ist hochmotiviert. Drei, vier Runden sausen wir über die breite, flache Piste zurück zur Bergstation, bis wir eingefroren sind.
Ab auf die Hütte. Aufwärmen, heiße Schoko.

Tiroler Brauchtum live erleben

In Österreich kommt zu Nikolaus traditionell nicht nur der Nikolaus, sondern auch der Krampus. Der ist sozusagen das „böse“ Pendant zum Nikolaus, vor dem ich mich als Kind wahnsinnig gefürchtet habe. Ganze Vereine sind das ganze Jahr über damit beschäftigt, sich besonders furchteinflößende Masken zu schnitzen, und diese, kombiniert mit wilden Kostümen, Fackeln und Ketten zum Rasseln, am Nikolaustag zu präsentieren.

Im Pitztaler Dorf Plangeroß kommt der Nikolaus glücklicherweise zwei Stunden vor den „Kramperl“, sodass wir es mit Louise vorziehen, nur den Nikolaus zu begrüßen – Kleinkind – Albträume vermeide ich in diesem Fall gerne!

„Der Nikolaus koooommt!?“ Als Louise das gehört hat, wollte sie sofort runter von den Ski und zurück ins Tal. Und wirklich: der richtige Nikolaus kam – zusammen mit seinen Christkindl-Helferinnen. Und natürlich hatte er auch für jedes Kind ein Sackerl mit Nüssen, Mandarinen und Schokolade dabei.

Pizza, Pommes, Fliiieger

Am nächsten Tag sieht es wettertechnisch ähnlich aus.
Louise darf aber heute eine Stunde mit einer Skilehrerin in die neue Saison starten und so machen wir uns erneut auf zum „Dach Tirols“.

Heute hat der Zauberteppich geöffnet und so ist Louise mit ihrer Skilehrerin am Zauberteppich beschäftigt. Es ist noch kälter als gestern, weswegen wir nach einer knappen Stunde leider wieder hinunter müssen ins Tal. Die Lifte haben ohnehin geschlossen, sodass auch Lars und ich nicht groß zum Fetzen kommen. Leider! Die Aussicht hier oben muss genial sein – wenn Frau Holle sich mal verzieht….
Direkt neben dem Gletscherskigebiet befindet sich übrigens noch das Skigebiet Rifflsee – ein Traum für alle Freerider. Wir waren leider zu früh – noch geschlossen.

Winterzauber im Tal

Abseits des Gletschers gibt’s im Pitztal genug zu entdecken! Im Ort Mandarfen gibt’s einen super süßen Kinderlift – aber der hat leider noch geschlossen. So nutzen wir den Ski-Übungshügel heute als Rodelstrecke. Wir schnappen uns unsere Zipfelbobs und rodeln den ganzen Nachmittag durch die Winterlandschaft.

Besser gesagt: einer rodelt mit Louise, einer schnappt sich die Langlaufski und zieht ein paar Runden auf der Loipe, die sich bei guter Schneelage kilometerweit über das gesamte Tal erstreckt. So kann man hier locker einen Marathon skaten … wenn man’s kann….
Ich kann nicht. Ich bin dank der Höhe schon nach wenigen Runden ziemlich paniert und freue mich auf eine Aufwärmrunde in der Sauna!

Neben kleineren Rodelhügeln verspricht das Pitztal natürlich noch längere Rodelgaudi mit verschiedenen Hüttenwanderungen, die eine Rodelpartie ins Tal bieten. Am Rifflsee oder am Hochzeiger gibt es sogar spezielle Nachtrodel-Strecken, wo unter Flutlicht ins Tal gesaust werden kann. Ein ganz besonders cooles Erlebnis für alle Kids, die nicht -wie Louise- schon um halb 7 todmüde sind 😉

Familienskigebiet Hochzeiger

Sonne satt verspricht das Skigebiet Hochzeiger weiter vorn im Pitztal.

Ab Anfang Dezember öffnet es hier nämlich ein nettes Familienskigebiet mit 40 Pistenkilometern seine Pforten, das mit vielen weiten Hängen und einem speziellen Kinderprogramm ideal für Familien mit kleinen Kindern ist.Im Rahmen des Programms „Spielplatz Schnee“ bietet die Schneesportschule Hochzeiger-Pitztal hier spezielle Skikurse für 3 bis 6-jährige Kids an, die mehr bieten, als „nur“ Skikurs.
Neben dem Skifahren gibt es hier auch ein spezielles Nachmittagsprogramm für Kinder, wo zusammen mit den Maskottchen Pitzi und Gratsch einiges zu erleben ist.
Cooler Nebeneffekt für Eltern: die Kids sind verräumt, die Eltern können allein ein paar Runden auf der Piste fetzen.

Wem das noch nicht reicht: das Pitztal ist auch ein Eldorado für Skitourengeher und Eiskletterer. Ich könnte mir vorstellen, dass Louise in ein paar Jahren ziemlich heiss darauf ist, mal einen Eiskletterkurs zu belegen. Spätestens dann müssen wir wohl wiederkommen… Und dann machma auch gleich eine Skitour zur Wildspitze. Die steht sowieso noch auf meiner Liste! 🙂

Raus ins echte Leben! 

Raus ins echte Leben! 

Warum eine Mitgliedschaft im DAV eine Bereicherung für die ganze Familie ist!

Meine Oma ist Mitglied. Mein Uropa auch. Mama auch, Papa auch, Lars auch, Louise auch. Und ich sowieso. Von Geburt an.

Die Rede ist vom Deutschen Alpenverein (DAV).
Jede Familie, die in irgendeiner Art und Weise in den Bergen unterwegs ist, sollte Mitglied beim Alpenverein sein. Dafür gibt es ganz praktische (und auch ziemlich coole) Gründe.
Und die stellen wir Euch heute vor.

Was ist eigentlich der Alpenverein?

Der Deutsche Alpenverein (DAV) ist der größte Bergsportverein der Welt. 1869 gegründet versammelt er seitdem alle bergverrückten Teilnehmer unter einem Dach, sodass er bis heute über 1,4 Millionen Mitglieder zählt.

Unterteilt ist der DAV in 355 Sektionen. Diese Sektionen agieren als selbstständige Vereine und bieten demnach ganz unterschiedliche Veranstaltungsprogramme und Leistungen.
Fast jede größere deutsche Stadt hat eine eigene DAV-Sektion – auch im hohen Norden!
Die größeren Sektionen bieten oft sogar eigene Schulungen und Ausbildungen an, haben eigene Fachbibliotheken, oder einen eigenen Ausrüstungsverleih, bei dem Mitglieder günstig jegliche Bergausrüstung mieten können.
Der Mitgliedsbeitrag kann dabei je nach Sektion unterschiedlich sein.

Warum soll ich Mitglied werden?

  1. Der Alpenverein setzt sich für Natur- und Klimaschutz ein – in den Bergen wie im Tal. Die Sektionen engagieren sich dafür, eine nachhaltige Entwicklung des Alpenraumes zu fördern. Sie achten auf sanften Tourismus und setzen sich dafür ein, dass die Alpen ein lebenswerter, naturbelassener Raum für Flora und Fauna bleibt. 

  2. Der Alpenverein sorgt dafür, dass unsere Wanderwege gut erhalten bleiben. Habt ihr Euch schonmal gefragt, wer eigentlich Wegmarkierungen anbringt, die Wanderwege im Frühjahr wieder instand setzt, Geländer und Sicherungen anbringt und Schilder aufstellt? Der Alpenverein! Und damit das auch so bleibt, unterstützen wir ihn gerne. Finanziell und, wer mag, auch im Ehrenamt.

  3. Als Mitglied gibt’s einige Vergünstigungen. Ob für Hüttenübernachtungen, Hütten-Essen, oder Eintritte in Kletterhallen. Für DAV-Mitglieder gibt’s allerhand Vergünstigungen, sodass man den Mitgliedsbeitrag oft schnell wieder drin hat. Auch cool: Es gibt über 100 Alpenvereinshütten, die besonders familienfreundlich sind! Das reicht von der kindgerechten Ausstattung mit Hochstuhl über kinderfreundliche Verpflegung bis hin zu altersgerechten Touren- und Erlebnismöglichkeiten rund um die Hütten. Den Link zu den Hütten findet ihr hier!

  4. Versicherungsschutz! Der praktischste Grund für eine Mitgliedschaft ist der Versicherungsschutz. Als DAV-Mitglied ist man bei Bergunfällen umfassend versichert. Und glaubt mir, so eine Helikopter-Rettung ist teuer.

  5. Naturerlebnisse für alle! Die DAV-Sektionen bieten umfassende Veranstaltungs- und Kursprogramme an. Für Kinder gibt’s ein cooles Jugendkursprogramm zum Klettern, Biken, Wandern, Skifahren und mehr. Für Erwachsene gibt es in vielen Sektionen Kurse zu allen erdenklichen Bergsportarten von Klettern übers Mountainbiken bis zu Ski- und Hochtouren. Natürlich gibt es auch geführte Wanderungen, Vorträge und die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Dabei steht immer das Miteinander im Vordergrund. Nette Bergfreundschaften sind dabei fast immer inklusive.

Wie werde ich Mitglied?

Zuerst sucht man sich über die Sektionen-Suche eine passende Alpenvereins-Sektion aus. Dabei macht es durchaus Sinn, sich eine Sektion in der Nähe seines Wohnorts auszusuchen, da die DAV-Sektionen regional oft Fortbildungen, Vorträge und Kurse anbieten, oder auch Bibliotheken oder Ausrüstungsverleih vor Ort anbieten.
Achtet dabei darauf, dass die Mitgliedsbeiträge von Sektion zu Sektion unterschiedlich hoch sein können.

Wenn ihr eine Sektion gefunden habt, könnt ihr direkt online einen Mitgliedschaftsantrag stellen und Mitglied werden. Die Mitgliedschaft ist immer ein Kalenderjahr, also von Dezember bis Dezember gültig und verlängert sich automatisch. Den DAV-Ausweis, sowie die Mitglieder-Zeitschrift „Panorama“ bekommt ihr per Post.
Den Ausweis habt ihr anschließend am besten einfach immer dabei, damit ihr auf der Hütte und in der Halle an Eure Vergünstigung kommt.

Was bringt eine Familienmitgliedschaft?

Da wir selten allein am Berg unterwegs sind, macht es Sinn, wenn direkt die gesamte Familie DAV-Mitglied wird.
Das ist günstiger als nur einzelne Familienmitglieder anzumelden und stellt sicher, dass die ganze Familie gemeinsam die Vorteile des DAV nutzen kann.

So könnt ihr gemeinsam auf Hütten übernachten, in die Kletterhalle gehen, oder Euch einen spannenden Kurs aussuchen. Ihr könnt euch auch einer Familiengruppe anschließen, weil nichts motiviert die Kleinen so sehr, wie wenn andere Kinder auf Tour dabei sind!
Für Kinder jeder Altersgruppe gibt es eine riesige Auswahl an richtig coolen Jugendprogrammen. Egal ob Skikurs, Kletterkurs, Jugendfreizeit, oder Naturerlebnisse. Ich freue mich schon SO, wenn Louise bald 8 ist und all das erleben darf!

Den Link zum JugendDAV findet ihr hier!

Wie kann ich mich im Alpenverein engagieren?

Der DAV freut sich über jeden Ehrenamtler. Ob Wegeerhalt, Hüttenerhalt oder Gruppenleitung, inklusives Klettern, oder Jugendleiter. Es gibt genug zu tun.

Wir wollen zum Beispiel unbedingt nochmal einen Sommer ehrenamtlich auf einer Hütte mithelfen und sind jetzt schon jedes Jahr beim Wegeerhalt und der Instandhaltung dabei!

Darüber hinaus bietet der DAV auch eigene Ausbildungen an. Diese sind für all die Leute, die sich in ihrer Sektion ehrenamtlich engagieren. Ausgebildet werden dabei beispielsweise Wanderführer, Klettertrainer, Skitrainer, Freeride Guides und mehr.

In meinem nächsten Leben werde ich das alles! Ich freu mich drauf!

So ihr Lieben, ab zum DAV! Ein besseres Geschenk für die Familie kann ich mir gar nicht vorstellen!

5 einfache Wanderungen für Kinder im Herbst.

5 einfache Wanderungen für Kinder im Herbst.

Hurra, hurra, der Herbst ist da! Und wir müssen unbedingt nochmal in die Berge, bevor Frau Holle bald ihre Kissen ausschüttelt und wir wieder die Ski aus dem Keller holen. Die Wälder sind wunderbar bunt, die Hütten fast alle schon geschlossen. FAST. 

Wir haben Euch 5 einfache Wanderungen zusammengestellt, die besonders jetzt im Herbst wunderschön sind, auch mit kleineren Kindern gut machbar sind, und oft sogar noch eine Einkehrmöglichkeit in Form einer geöffneten Hütte, Alm oder Gasthaus bieten!

1. Kaisertal, Kufstein.

Für uns ist es schon Tradition geworden, jedes Jahr Ende Oktober durch das idyllische Kaisertal zu wandern. Bunte Blätter und Traum-Panorama garantiert.

Von Kufstein aus geht es über Stufen hinauf ins das wilde Tal zwischen Zahmem und Wildem Kaiser. Nur wenige Höhenmeter gilt es auf diesem breiten Forstweg zu überwinden, der uns über den ganzjährig geöffneten Pfandlhof (nach ca. 45 Minuten), bis zum Talschluss des Kaisertals zum Hans-Berger-Haus, oder für ganz Ausdauernde bis zum Stripsenjochhaus bringt.

Zu kurz? Kurz vor dem Pfandlhof geht’s links steil hinauf in Richtung Ritzau-Alm, Vorderkaiserfeldenhütte und der Naunspitze. Gehzeit Pfandlhof – Ritzau-Alm: ca. 1 Stunde. Achtung: steil!

Startpunkt: Kufstein, Kaiseraufstieg.

Gehzeit: 1 – 3 Stunden. Bis Pfandlhof: 280hm, bis Ritzaualm: 650hm.

Einkehrmöglichkeit? Ja! Pfandlhof, Ritzau Alm. Ganzjährig geöffnet, Ruhetage beachten!

2. Breitenberghütte, Brannenburg

Die perfekte Wanderung für Kinder. Von St. Margarethen aus wandern wir in einer knappen Stunde hinauf zur Breitenberghütte, oberhalb von Brannenburg im Inntal. In St. Margarethen erwarten uns schon Pferde, ein Spielplatz und ein Streichelzoo. Hinauf führt ein spannender Steig, der selbst lauffaulen Kindern Spaß bereitet. Oben angekommen lockt ein Spielplatz für die Kleinen und eine Brotzeit für die Eltern. Jetzt im Herbst leuchten die umliegenden Laubwälder so herrlich – ein must-do!

Zu kurz? Wer mag, kann vorher noch mit der Wendelsteinbahn auf den Wendelstein fahren und dann von der Mitteralm hinüber zur Breitenberghütte wandern.

Startpunkt: St.Margarethen, Brannenburg

Gehzeit: ca. 1 Stunde, 350 Höhenmeter.

Einkehrmöglichkeit? Ja! Breitenberghütte, ganzjährig geöffnet. Ruhetage beachten!

3. Tatzelwurm-Wasserfälle, Oberaudorf.

Ein Herbsttraum in rot/orange! Hoch über Oberaudorf wohnt der Feurige Tatzelwurm. Dort, beim Wasserfall meint man, ihn zu entdecken. Durch bunte Herbstwälder wandern wir in nur 20 Minuten zum Wasserfall und staunen über die Wassermassen, die hier ins Tal fallen.

Wer möchte, wandert von hier aus auf den Brünnstein, oder über den Langweilsteg und geheimnisvolle Gumpen hinüber zum Hocheck mit seiner Sommerrodelbahn.

Anschließend kehren wir im Berggasthof Hummelei ein und genießen ein traumhaftes Panorama über das Inntal und das Kaisergebirge. PSST: Freitags ist Kaiserschmarrntag!

Startpunkt: Parkplatz Tatzelwurm, Oberaudorf

Gehzeit: ca. 20 Minuten, fast flach.

Einkehrmöglichkeit? Ja! Berggasthof Hummelei, ganzjährig geöffnet. Ruhetage beachten!

4. 4-Seen-Runde, Kufstein.

Ich LIEBE diese Runde. Wir starten unsere Tour am Hechtsee, an der Grenze zwischen Bayern und Tirol. Von dort aus wandern wir durch bunte Wälder und über kleine Pfade hinüber zu Egelsee, Längssee, Pfrillsee, und bis hinauf zur Ruine Thierberg. Hier erwartet uns ein kleines Museum und eine wahnsinns Aussicht auf Kufstein und das Kaisergebirge. Am Weg zurück kehren wir noch im Gasthof Neuhaus ein, mit einem wunderschönen Biergarten oberhalb von Kufstein. 

HIER gibt’s eine ausführliche Tourenbeschreibung von uns am Kufsteinerland Blog.

Startpunkt: Parkplatz Hechtsee, Kufstein.

Gehzeit: Je nach Runde 1-3 Stunden. Ganze Runde: 240hm und 7km

Einkehrmöglichkeit? Ja! Gasthof Neuhaus, ganzjährig geöffnet. Ruhetage beachten!

5. Hinterschießlingalm & Rehbachklamm, Scheffau.

Einmal Wilder Kaiser im Herbst ist Pflicht. Niemals ist es hier so schön wie jetzt. Dazu leer und still. Von Scheffau aus wandern wir durch die Rehbachklamm hinauf zur Hinterschießlingalm. Das ist so spannend, dass Louise schon mit 2 Jahren allein hier hinaufgeflitzt ist. 

Wir wandern gerne noch weiter hinauf zur Steiner Hochalm, oder hinüber zur Walleralm und Stöfflhütte. Alles geschlossen, alles wunderbar leer und herbstlich idyllisch.

Startpunkt: Parkplatz Scheffau, Ortszentrum.

Gehzeit: ca. 1 Stunde, 300hm.

Einkehrmöglichkeit? Nur im Sommer. Brotzeit mitnehmen und Stille genießen! Alternativ anschließend um den Hintersteinersee wandern und dort einkehren.

6 Tipps für Euren Herbsturlaub mit Kindern an der Hohen Salve

6 Tipps für Euren Herbsturlaub mit Kindern an der Hohen Salve

Familientag, Familienzeit, Familienglück!

Bergurlaub im Oktober? Ist da nicht schon Winter in den Bergen?

Nix da! Der Herbst ist die schönste Jahreszeit für einen Familienurlaub in den Bergen!

Es ist nicht mehr so heiß, die Laubwälder färben sich in den schönsten Farben und es ist nicht mehr so voll wie im Sommer.

Die Ferienregion Hohe Salve in den Kitzbüheler Alpen lockt zudem jeden Oktober ein Familientag der Extraklasse, der auf jeden Fall eine Reise oder einen Ausflug lohnenswert macht.

Die „Soiv“, wie die Einheimischen die Hohe Salve nennen, sieht man schon von Weitem. 

Wie ein Kegel erhebt sich ihr Gipfelaufbau über die Kitzbüheler Alpen. Die höchste Wallfahrtskapelle Österreichs thront auf ihrem Gipfel, dazu ein drehbares Restaurant, das uns die Tiroler Bergwelt von allen Seiten bestaunen lässt. Im Winter ist die „Soiv“ Zentrum der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental und lockt mit insgesamt knapp 300 Pistenkilometern. Eine berühmt-berüchtigte Schwarze Piste hat schon bei meinem fünfjährigen Ich dafür gesorgt, dass man die Hohe Salve so schnell nicht mehr vergisst!

Wir haben herbstlich-schöne Urlaubstage in Hopfgarten verbracht und versorgen Euch mit 6 Tipps für einen gelungenen Herbsturlaub mit Kindern im Herzen der Kitzbüheler Alpen.

1. Den Familientag besuchen!

An einem Sonntag im Oktober steigt auf der Hohen Salve das größte Berg-Familien-Fest, das man sich nur vorstellen kann. Die komplette Hohe und Kleine Salve (1828 und 1565m) verwandeln sich in einen Kinderparadies der Extraklasse. 

Alpakawandern, Elsa, Zauberer, Basteln, Kasperletheater und vieles mehr. 

Ein Kinder-Berg-Traum wird wahr.

Aber von vorn:

Elsa und der Zuckerregen

Es ist 10 Uhr am Sonntagmorgen, als wir die Gondelbahn hinauf auf die Hohe Salve betreten. Eine Schar aufgeregter Kinder wartet mit uns am Lift, Louise hält stolz ihren soeben erhaltenen Stempelpass in den Händen, auf dem sie an diesem Tag die von ihr besuchten Stationen abstempeln darf.

Oben auf der „Soiv“ herrscht schon Hochbetrieb. 

Auf Salvi’s Kraxxl Platzl klettern die Kinder um die Wette, an der Bastelstation werden schon die ersten Kunstwerke gefertigt und aufgeregte Kinder versammeln sich um die Bühne, wo bald Eiskönigin Elsa für ein Eröffnungskonzert auftreten wird. Mama und Papa holen sich einen Kaffee im Bergrestaurant und dann geht’s auch schon los. Elsa! Olaf! Louises Traum wird wahr. Als dann noch der Hüttenwirt Zuckerl vom Dach wirft, ist’s um sie geschehen. „Hier regnet’s Traubenzucker!“ stellt sie entzückt fest.

Ab zu den Alpakas!

300 Höhenmeter unterhalb der Hohen Salve, am Berggasthof Rigi, warten Alpakas und Lamas für eine Wanderung auf uns. Wir haben Glück und Louise darf nach einem kleinen Alpaka-Crashkurs direkt mit einem kleinen weißen Alpaka namens Konstantin loswandern. Ehrfürchtig führt sie ihn rund um den Berggasthof und schaut ihn immer wieder ungläubig an. „Ist der echt?“ flüstert sie mir irgendwann in’s Ohr. Traum und Wirklichkeit verschwimmen heute noch öfter…

Kasperl auf der Alm

Auf unserer Lieblingsalm an der Hohen Salve, der KRAFTAlm ist um 12:30 Uhr ein Kasperletheater auf dem Programm. Los, los! Louise auf dem Rücken sausen wir in einer guten Viertelstunde hinüber zur KRAFTAlm. Vor der Alm hat sich schon eine Kinderschar auf den Bänken versammelt und erwartet sehnsüchtig den „Kasperl“. Louise trägt uns direkt auf, dass wir jetzt bitte gehen können und sie wieder abholen dürfen. Gerne. Ab in die Alm. Neu renoviert, mit offener Show-Küche und großartiger Karte ist die KRAFTAlm wirklich einen Besuch wert. So genieße ich meinen „Mirtilla-Spritz“ und feiere das Kasperletheater. Als das fertig ist, steht das Mittagessen schon auf dem Tisch – das ist ja wie an Weihnachten heute!

Riesenseifenblasen, Mitmachzirkus und ein Feuerball

Nun müssen wir uns entscheiden: per Bergbahn hinab nach Itter und an der Talstation im „Salvista Stadl“ zum Kinderschminken und den Niederseilgarten entern, oder hinauf auf die Kleine Salve zum Seifenblasen machen? 

Das Wetter gibt uns die Antwort. Unten Nebel, oben Sonne. Also: auffi auf die Kleine Salve!

Hier hat Louise Freizeitstress. Malen auf XXL Maltafeln, dann Mitmachen im Kinderzirkus und Schaumschläger spielen mit riesengroßen Seifenblasen. Irrsinnig cool, was hier alles geboten ist! Louise bastelt noch einen Feuerball, den sie den restlichen Tag stolz mit sich trägt. Da er im Wind flattert, rennt sie die restlichen 300 Höhenmeter zum nächsten Event: der Zaubershow.

Zauberhaft!

Direkt unterhalb der Kleinen Salve liegt ein idyllischer kleiner Speichersee, in dem sich sie Hohe Salve perfekt spiegelt. Hier legen wir eine kleine Pause ein, bevor wir zu unserer letzten Station aufbrechen: der Zaubershow.

Der Berggasthof Tenn direkt neben der Mittelstation ist dafür die perfekte Location: ein traumhafter Blick über das Hopfgartener Tal bis hinein in die Kelchsau erwartet uns hier. Ein wirklich lustiger Zauberer bringt Kids wie Erwachsene dazu, herzhaft zu lachen, während sich viele Gäste Kaffee & Kuchen auf der sonnigen Terrasse schmecken lassen. Dazu Schaukel & Trampolin, was will man mehr?

Zurück im Tal gibt’s für alle Bergzwerge noch eine kleine Überraschung. Und eine für uns: knapp 20.000 Schritte haben wir an diesem Tag zurückgelegt!

2. Die Stille geniessen.

Das Kontrastprogramm zur Familien-Action: Wandern in der Kelchsau. Ruhig, leer und traumhaft schön ist es hier in einem der stillsten Seitentäler der Kitzbüheler Alpen. Mit jedem Meter, den man tiefer ins Tal hineinfährt, werden die Häuser weniger, die Natur eindrucksvoller, die Stille spürbarer.

Im Winter Skitourenparadies, im Sommer Wanderparadies. Auch wir treffen an diesem Tag kaum eine Menschenseele und wissen schon jetzt: wir kommen wieder! Allein, mit Kind, auf Ski. Die Kelchsau verzaubert!

3. Mit Öffis anreisen. 

Die ganze Region rund um die Hohe Salve inklusive ihrer Bergbahnen ist perfekt per Bus und Bahn erreichbar. Eine Bahnlinie führt von Wörgl über Hopfgarten bis nach Kitzbühel und Hochfilzen. Verbindungen gibt’s mehrmals die Stunde, dazu Wanderbusse für die Seitentäler. Da kann man das Auto getrost daheim lassen: der ÖPNV ist nämlich für Gäste auch noch gratis!

4. Kinderfreie Zeit erleben. 

Ich muss ja sagen, so ein Kinderhotel ist mit Kids schon cool. Es gibt Kinderbetreuung rund um die Uhr, Spielräume, ein Kinderbuffet, Malsachen am Tisch, einen Pool, Abendprogramm, Fitnesskurse und Sauna für die Eltern und vieles mehr. Da alle anderen Gäste ebenfalls Kinder dabei haben, ist es auch völlig in Ordnung, wenn Kinder Kinder sind und nicht still das 7-Gänge Menü miterleben. Louise hat im Familotel „Das Hopfgarten“ (Ab Dezember 2025 „Hopfgarten Aparthotel“) schnell Freunde gefunden und wir dadurch viel gemütliche Zeit zu Zweit gewonnen.

5. Die Erlebnisberge entern! 

Sieben Berg-Erlebniswelten finden sich auf den Bergen rund um die Hohe Salve. Ob Ellmi’s Zauberwelt, Hexenwasser, Alpinolino oder die Astberg Pony-Alm: Verschiedene Berg-Themenwelten, Bergspielplätze, Erlebnis-Wanderwege auf den Bergen der Kitzbüheler Alpen lassen Kinderherzen höher schlagen! Alle Erlebnisse sind nur wenige Minuten von Hopfgarten entfernt und definitiv einen Ausflug wert.

TIPP: der rITTERspielplatz in Itter mit riesiger Ritterburg, Kletterwand und vielem mehr ist ein super Ausflugsziel für alle Ritter-Fans. Eine kleine Wanderung über die Dorfrunde Itter und ein Besuch im Freibad oder im Café am Dorfplatz rundet den Ausflug ab.

Bonus-Geheimtipp Nummer 6 vom Profi:

Stoffsackerl mitnehmen. Im Wald gibt’s derzeit Schwammerl ohne Ende! Und Kastanien! Und Eicheln! Und bunte Blätter. Ab in die Wälder und lasst Euch verzaubern!

Und jetzt: viel Spaß bei Euren Herbstmomenten – am besten rund in der Region Hohe Salve! Immer die Augen offen halten: vielleicht trefft ihr ja Elsa und den Zuckerregen? Oder uns! Auf Ski, im Winter!